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Neu von Pro-Fun: 

Goldfish Memory

Ein Film, der Lesben und Schwule gleichermaßen anspricht. Und das ist selten. Dazu noch auf Englisch; mit irischem Akzent; meistens.

Stellt Euch vor... Dublin 2003... (möchte man mit Sophia "Ma" Spirelli Petrillo von den Golden Girls sagen)...

Wir beobachten einige Pärchen aller coleur in unterschiedlichen Konstellationen. Und das ist wirklich äußerst spaßig. Amor scheint in Dublin wie wild um sich geschossen zu haben. Denn alle verlieben sich. Immer wieder neu. Immer wieder in neue Partner. Und dabei sind die Geschlechtergrenzen fließend. 
Es fängt alles soooo harmlos an: Während Tom Clara liebt, erschließt sich diese mit Angie neue Horizont(al)e(n). Red, der smarte Fahrradkurier, treibt das Coming out seiner Zufallsbekanntschaft David voran, der noch mit Rosie liiert ist. 
Rosie hingegen...

Der rote Faden des Films sind die Goldfische, die immer wieder in den Szenarien auftauchen und von denen man sagt, dass ihr Gedächtnis nur 3 Sekunden speichern könne. Und sie sich deshalb nach 1 Runde im Goldfischglas immer wieder neu begegnen und kennenlernen. Die Parallelen zu den Menschen sind frappierend ;-)

"Goldfish Memory" ist voller Überraschungen, witzigen Einfällen und ein höchst unterhaltsamer Hingucker. 

Die DVD hat zuschaltbare deutsche Untertitel, die sehr treffend gelungen sind. Die Boni sind auf der Filmscheibe bescheiden; aber dafür liegt eine CD mit dem kompletten Soundtrack bei.

DVD-Ton: Dolby Digital 2.0
DVD-Sprache: Engl. OF, dt. UT (ausblendbar)
DVD-Typ: DVD 9, Code: 2
Extras: Originaltrailer, Trailershow, Filmografien, Hintergrundinformationen, Soundtrack auf Extra-Audio-CD (ca. 63 Minuten).


Erschienen als DVD und Video bei Pro-Fun

Kaufen als DVD bei Amazon inkl. komplettem Original Sountrack auf separater Audio-CD (18 Tracks).

 


Komödie

Irland 2003

Regie: Elizabeth Gill

 

Darsteller & Rollen:

Sean Campion .... Tom
Flora Montgomery .... Angie
Keith McErlean .... Red
Jean Butler .... Renee
Peter Gaynor .... David
Fiona Glascott .... Isolde
Stuart Graham .... Larry
Lise Hearns .... Rosie
Justine Mitchell .... Kate
Aisling O'Neill .... Helen
Fiona O'Shaughnessy .... Clara
Demien McAdam .... Conzo


Knutschen, Kuscheln, Jubilieren

"Knutschen, Kuscheln, Jubilieren" titelt der Film von Peter Kern. Es geht um 5 Schwule, die allesamt über 40 (zum Teil weit...) und leicht seltsam sind. In der Stricherkneipe "Le Clou" kommen sie zusammen und erzählen ihre Geschichten. Draußen in der Welt sind sie einsam, doch hier bilden sie mit den anderen Besuchern und dem Personal eine Art Familie. Die Fünf machen eine Reise nach Venedig. Dort steigen sie zwei Strichern nach und werden von ihnen beklaut. 

Ein Film übers Altwerden, die Einsamkeit, Sehnsucht und Freundschaft. Der Regisseur sagte: "Eigentlich habe ich den Film wegen einer einzigen Einstellung gedreht: Wenn die Jungen am Strand in Venedig herumbalgen, stirbt Aschenbach im 'Tod in Venedig'. Bei mir springen die Alten auf und balgen sich auch im Sand..." 

Kern drehte ausschließlich mit Laiendarstellern diesen Film für 200.000 DM auf Digital-Video. Er kennt seine Akteure seit Jahren aus der Kneipe, und so entstand eine Mischung aus Dokumentation und Spielfilm. Die Texte entstanden nach inhaltlichen Vorgaben spontan, mussten dann aber für weitere Takes reproduziert werden.


DVD:
ca. 87 Minuten
Sprache / Ton: deutsche Originalfassung in Dolby Digital 2.0
Bild: 16:9 anamorph (1,78:1)
codefree
Extras: Einführung von Peter Kern zur Entstehung des Filmes (ca. 10 Min.), Trailershow, Filmographien, web link

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Doku-Drama

Deutschland 1998

Regie: Peter Kern

Personen:

Peter Jansen .... Selbst aka Charlotte
Johann Jaqumont .... Selbst aka Hennes
Udo Jermann .... Selbst aka Mutter Colonia
Wolfgang Rendat .... Selbst aka Biene
Ronny Wanowski .... Selbst aka Nancy & Ronald Reagan
Jürgen Wolf .... Selbst aka Mutter Wolf
Mario Waldburg .... Stricher
Martin Cüppers .... Stricher
Joao Pedrosa .... Stricher
Cille Ahold ....  Stricher          
                                                                                            

Lilies

Nummer Zwei des Kanadiers Greyson (siehe: „Uncut“) erzählt eine Geschichte aus dem Jahre ’52, in welcher der Sträfling Doucet dem Bischof Bilodeau von seiner schwulen Liebe vor 40 Jahren zu einem anderen Jungen beichtet. Voller Entsetzen erkennt sich der Bischof darin wieder. Als der eifersüchtige Dritte im Bunde. Aus Eifersucht beging der Bischof weiland das Verbrechen, für das Doucet nun einsitzt. 

Handwerklich sauber gemacht entführt uns der Film aus der Gefängnis-Kapelle in eine Kleinstadt Kanadas 40 Jahre früher. Faszinierend, wie es gelingt, die Geschichte - für den Bischof von Sträflingen im Gefängnis als kleines Theaterstück inszeniert - per Überblendung in die Szenerie der Stadt zu übertragen. Dabei behalten die Schauspieler ihre Rollen! Also werden sämtliche Frauenrollen werden von Männern dargestellt. Doch das fällt überhaupt nicht negativ auf. Nur die Kostüme und Requisiten werden "realer". Die Filmmusik besteht aus Gregorianischen Melismen.

Auszeichnungen:
Gewinner von 4 Genie Awards inkl. Bester Film 1996
Bester Kanadischer Film Montreal World Film Festival 1996
Bester Film 49. Locarno Filmfestival 1996
Gewinner des Blois Festival of Québec 1996

DVD: 
Vollbild - Dolby Digital 2.0 - dt.SF + engl.OF + dt.UT (ausblendbar) - codefree - inkl. Trailershow, Star-Infos

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Drama

Kanada 1996

Regie: John Greyson

Darsteller & Rollen:

Ian D. Clark .... Pater Saint Michel
Marcel Sabourin .... Bischof
Aubert Pallascio .... Älterer Simon
Jason Cadieux .... Jüngerer Simon
Danny Gilmore .... Vallier
Matthew Ferguson .... Jüngerer Bilodeau
Brent Carver .... Countess De Tilly
Rémy Girard .... Baroness
Robert Lalonde .... Baron
Gary Farmer .... Timothée
Alexander Chapman .... Lydie-Anne
John Dunn-Hill .... Wärter
Paul-Patrice Charbonneau .... Chauffeur
Michel Marc Bouchard .... Fotograf
Khanh Hua .... Gefängnis Ensemble

Wer mich liebt, nimmt den Zug

Ein Pariser Künstler wird in Limoges bestattet. Daher müssen alle Besucher seines Grabes mit dem Zug anreisen; Schüler und Lover. Ziemlich besinnlich, ziemlich problematisch, ziemlich französisch.

Der homosexuelle und exzentrische Maler Jean-Baptiste sorgte schon zu Lebzeiten für Aufregung unter seinen Verwandten und Freunden. Während der Zugreise zu seinem Begräbnis kommt es zwischen ihnen zu einer Reihe von tragikomischen Begegnungen, bei denen sich sentimentale Erinnerungen und bittere Selbsterkenntnisse offenbaren. Der Theaterregie-Star Patrice Chéreau entwirft in seinem vielfach preisgekrönten Drama ein explosives Panorama der Hassliebe, der zerstobenen Träume und Zukunftsängste.

Der exzentrische, homosexuelle Maler Jean-Baptiste (Jean-Louis Trintignant) hat schon zu Lebzeiten Freunde und Verwandte provoziert. Nun ist er mit siebzig Jahren gestorben. Er hat verfügt, dass ihm die Trauergesellschaft mit dem Zug von Paris zum Begräbnis in seine Heimatstadt Limoges folgen soll. Jean-Baptistes letzter Geliebter, der Pfleger und Dealer Thierry (Roschdy Zem), überführt den Sarg im Auto. Derweil brechen in der Reisegesellschaft unterdrückte Konflikte und Ängste auf. Der zynische Francois (Pascal Greggory) war Jean-Baptistes Meisterschüler und dessen große Liebe. Nun ist er mit dem sensiblen Louis (Bruno Todeschini) liiert. Louis ist ein Romantiker und beginnt unterwegs eine Affäre mit dem Strichjungen Bruno (Sylvain Jacques). Louis ist tief verletzt, als Francois ihm kühl erklärt, dass er mit Bruno eine lange Affäre hatte und Bruno zudem an AIDS erkrankt ist. Verwirrt verlässt Louis den Zug. In heftigen Streit geraten auch Jean-Baptistes Neffen Jean-Marie (Charles Berling) und seine Ex-Frau Claire (Valéria Bruni-Tedeschi). Claire hat einen erfolgreichen Drogenentzug hinter sich und versucht, Jean-Marie von ihrem gemeinsamen Baby zu erzählen. Jean-Marie reagiert jedoch gewalttätig auf Claires Annäherung. Für ihn war Jean-Baptiste ein Idol. Nun begegnet er nach zehn Jahren seinem Vater Lucien (Jean-Louis Trintignant) wieder, dem Zwillingsbruder des Toten. Überrascht erfährt Jean-Marie, dass Lucien sich heimlich um ihn sorgte und ihn finanziell unterstützte. Der aggressive Jean-Marie ist betroffen. Er spürt, dass er sich auch mit Claire aussprechen muss. Zur Trauergesellschaft stößt auch die schöne Viviane (Vincent Perez), die eine Geschlechtsumwandlung hinter sich hat und für zusätzliche Irritationen sorgt. In Luciens Haus beginnt eine lange Nacht der Offenbarungen und schmerzlichen Selbsterkenntnisse.

Dem Theater-Genie Patrice Chéreau ("Die Bartholomäusnacht") gelang ein furioses Drama über die Entfesselung moralischer und gesellschaftlicher Normen, eine hautnahe Beobachtung gescheiterter Rebellen und der erdrückenden Enge der Familienbande. Für Chéreau ist es aber auch die Geschichte einer Erlösung: "Alle Figuren zeigen etwas mehr Liebe für die übrigen. Sie sind großzügiger geworden. Jean-Baptiste hat allen mit seinem Tod ein großes Geschenk gemacht. Es ist ein Film der Hoffnung".

DVD: 
ca. 120 Min.
Sprachen/Ton: deutsche Synchronfassung, französische Originalfassung in Dolby Digital 2.0
Bild: 16:9 anamorph widescreen (2,35:1)
Extras: deutscher & französischer Original-Kinotrailer, Trailershow
DVD-Typ: DVD 9, codefree

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Drama

Originaltitel: (Ceux qui m'aiment prendront le train)
Frankreich 1998

Regie: Patrice Chéreau
Drehbuch: Danièle Thompson, Patrice Chéreau, Pierre Trividic
Kamera: Eric Gautier
Laufzeit: 115 Min.

Personen:

Jean-Louis Trintignant
François Pascal Greggory
Claire Valeria Bruni-Tedeschi
Jean-Marie Charles Berling
Louis Bruno Todeschini
Bruno Sylvain Jacques
Viviane Vincent Perez
Thierry Roschdy Zem
Catherine Dominique Blanc
Elodie Delphine Schiltz
Sami Nathan Cogan
Lucie Marie Daems
Genevieve Chantal Neuwirth
Dominique Thierry De Peretti
Bernard Olivier Gourmet
Marie-Rose Geneviève Brunet

und andere

Gossenkind

Der 14-jährige Axel wird von seiner Mutter vernachlässigt und von seinem Stiefvater vergewaltigt. Auf dem Düsseldorfer Hauptbahnhof geht er auf den Strich. Dort trifft er auf Karl Heinz Brenner, einen Freier (verheiratet, Vater und Pädophiler). Und nur ausgerechnet der gibt Axel etwas häusliche Geborgenheit. Er hängt so sehr an dem Jungen, dass er sein Leben im Verborgenen aufgibt, und sich mit Axel in aller Öffentlichkeit zeigt. Diese ist natürlich entrüstet. Dummerweise fühlt sich Axel zu seiner gleichaltrigen Freundin hingezogen.

 

DVD:
ca. 85 Minuten
Sprache / Ton: deutsche Originalfassung in Dolby Digital 2.0
Bild: Letterbox (1,66:1)
Extras: Einführung von Regisseur Peter Kern zum Film GOSSENKIND (ca. 10 Minuten), Trailershow

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Drama

Deutschland 1991

Regie: Peter Kern

Darsteller:

Winfried Glatzeder, Max Kellermann, Daniel Aminatey ("Bed & Breakfast"), Renate Krössner, Nicole Weber, Christiane Lemm, Manuela Alphons, Peter Siegenthaler, Bernd Stegemann, Dietlinde Hillebrecht, Petra Redinger, Philip van der Wingen, Gerd Braasch, Gerd Uhlenbrock, Christoph Elbslöh und Christoph Schlingensief.

Twisted

"Twisted" spielt im Titel mit dem Wort für "verdreht" und der Anspielung auf die Geschichte des "Oliver Twist". Diese diente als Vorbild für die in die Neunziger und die New Yorker Schwulenszene verlegte Handlung. 

Der mehrfach ausgezeichnete Film über den 10-jährigen Lee, der von einem blonden Gelegenheitsstricher auf der Straße aufgegabelt wird, spiegelt den Abschaum der amerikanischen Gesellschaft wider. Der alternde Bordellbesitzer André nimmt ihn bei sich auf; der Nachschub darf nicht ausgehen. 

Einzig Angel, selbst von seinem Freund Eddy skrupellos auf den Strich geschickt, kümmert sich (neben seiner "besten Freundin", einer Travestie-Darsteller"in" in einer Strip-Bar) um den Jungen. Doch der Bordellbetreiber hat etwas zu verlieren und will das Kind nicht entkommen lassen; um keinen Preis...


DVD:
ca. 100 Min.
Sprachen/Ton: englische Originalfassung in Dolby Digital 2.0
Untertitel: deutsch (ausblendbar)
Bild: Vollbild (1,33:1)
Extras: Trailershow
DVD-Typ: DVD 5, codefree

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Drama

USA 1996, 100 Min, OV, 
Regie/Drehbuch: Seth Michael Donsky
Produzenten: Seth Michael Donsky, 
Adrtian Agramonte

Darsteller:

William Hickey ("Sea of Love"), 
Anthony Crivello ("Independence Day"), 
David Norona

The Hanging Garden

Der Titel wirft die Frage auf: "Warum?" Wieso heißt der Film so? Nun, es gibt da zwei Möglichkeiten... Die Näherliegende (oder sollte ich vielleicht besser sagen: "Näherhängende"...) ist die Assoziation zu den "Hängenden Gärten der Semiramis" (Weltwunder, man erinnere sich). Nuuuun, *das* ist nicht der Punkt. Aber zuviel verraten will ich ja nicht.

Worum geht's?
Zum Thema. In der kanadischen Provinz siedelt eine (wahrscheinlich) irischstämmige Auswanderer-Familie. "Wahrscheinlich" deshalb, da mir sonst bei Kanadiern ein solch' bigotter Katholizismus und Marienverehrung nicht geläufig ist. In dieser Familie wird unser kleiner Held "erwachsen". OK, er ist zwar "klein" aber nicht dünn. Um genau zu sein ist er sogar *sehr* dick. Und warum? Er entflieht damit einigen Zwängen der Gesellschaft.

Gartenbaukunde für Anfänger:
Wie ein roter Faden zieht sich aber dennoch ein ganz besonderer Zwang durch den Film: Die Pflege des väterlichen Gartens. So ganz nebenbei erfährt der geneigte Zuschauer auch noch die Blühperioden der angebauten Pflanzen. Aber das ist eine andere Geschichte. Dennoch spielt der Garten eine herausragende Rolle in dem nicht unbedingt auf Glaubwürdigkeit abzielenden Film. Er bezieht seine Wirkung aus den surrealistisch anmutenden Bildern und der Absurdität der Situationen. *Niemand* absolut *Niemand* scheint hier "richtig zu ticken". So ist es eine der kleineren Besonderheiten, dass unser kleiner "Dicki" schwule Gefühle für seinen besten Freund hegt. Der erwidert das Ansinnen zwar anfangs, jedoch werden die Zwei dabei überrascht. Und erst Jahre später - wir befinden uns nun auf der Hochzeit von "Dickis" Schwesterchen - könnte die Liaison eine Fortsetzung finden... Wäre der inzwischen zum Mann gereifte "Lover" nicht eben der Bräutigam. Obwohl... Wo ein Wille ist, ist auch ein Gebüsch... Denn "Dicki" ist in der Fremde zu einem stattlichen, attraktiven Kerl "mutiert". 
Als anfängliche Nebenfigur treibt sich noch ein Mädchen herum, die wohl 'mal eine Pracht-Lesbe abgeben wird; wenn man dem Klischee glauben darf. Sie ist jedenfalls ein wichtiger Teil des "dicken Endes"...

Fazit:
Ein Film, der die üblichen Konventionen der Filmemacher sprengt ohne dabei zum "Kritiker-Film" zu werden.

Auszeichnungen:
Bester kanadischer Film - Toronto International Film-Festival 97
Publikumspreis - Toronto International Film-Festival 97
Gewinner von 5 Genie-Awards inkl. Bestes Drehbuch 97
Fipresci Award & Price of the City of Grândola Festróia Internat. Film-Festival


DVD: 
ca. 91 Min.
Sprachen/Ton: deutsche Synchronfassung, englische Originalfassung in Dolby Digital 2.0
Bild: 16:9 anamorph (1,85:1)

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Drama

Canada/UK 1997, 91 Min
Regie/Drehbuch: Thom Fitzgerald
Produzenten: Louise Garfield, Arnie Gelbart

Darsteller: 

Chris Leavins, Kerry Fox, Troy Velnotte

 

 

Eine Affaire zu Dritt - Nettoyage à Sec

Es fing so harmlos an...
In einer französischen Kleinstadt betreibt das biedere Ehepaares Kunstler eine Wäscherei und chemische Reinigung. Sie gönnen sich keinen Urlaub und auch sonst sind es harte Zeiten in der Wirtschaftskrise. Als es sie dennoch in eine Vorstellung des Travestie-Duos "Die Schönen der Nacht" verschlägt, nimmt das Drama seinen Lauf. Dort begegnen sie nämlich erstmals dem charismatischen Loic (César für Stanislas Merhar als bester Nachwuchsschauspieler) und seiner Schwester: der Darbietung.
Als er mit einem Glitzerfummel in der Reinigung erscheint, gibt er sich der Chefin zu erkennen. Sie ist sehr angetan von seinem Charme und nimmt die Einladung, ein zweites Mal die Vorstellung zu besuchen, schließlich an. Im Anschluss an die Vorstellung kommen sich die beiden "Paare" näher; doch es kommt nicht zum Äußersten.
Der nächste Gig der Schönen der Nacht wird in Basel sein; und dahin folgt das Ehepaar nun dem mysteriösen Duo. Sie werden Zeugen, wie sich das Geschwisterpaar trennt und schließlich steht Loic vor der Türe der heimischen Reinigung. Die Kunstlers nehmen ihn auf, weil sie beide von ihm fasziniert sind. Madame wird sogar intim mit ihm. Monsieur hält sich noch zurück, noch...

DVD:
ca. 93 Min.
Sprache / Ton: deutsche Synchronfassung, französische Originalfassung in Dolby Digital 2.0
Bild: 16:9 anamorph (1,66:1)
codefree
Extras: Original Kinotrailer, Trailershow

Bestellen bei Amazon: Nettoyage à sec


Drama

Frankreich 1997

Regie: Anne Fontaine 


 

Darsteller & Rollen:

Miou-Miou .... Nicole Kunstler
Charles Berling .... Jean-Marie Kunstler
Stanislas Merhar .... Loïc
Mathilde Seigner .... Marylin
Nanou Meister .... Yvette
Noé Pflieger .... Pierre
Michel Bompoil .... Robert
Christopher King .... Steve
Gérard Blanc .... Bertrand

L'Escorte - Der Callboy

Steve ist ein Callboy. Er bringt in die achtjährige Beziehung von Jean-Marc und Philippe ziemlich ins Wanken. Eine zynische Komödie um Liebe, Lügen und Freundschaft im Zeitalter von AIDS. Steve bedroht ernsthaft das Leben und die Beziehungen des Paares und ihrer Freunde. Er verführt jeden Einzelnen - entweder zu Sex oder Freundschaft.

L'Escort ist die französische Bezeichnung für einen "Begleiter"; zu 'gut Deutsch': Callboy. Da es sich um einen französischen Film handelt, kann der Callboy auch Französisch... sprechen (zumindest). Und dabei fing's sooooo harmlos an: Party im Hause der seit über 8 Jahren liierten Jean-Marc und Philippe. Einer der Gäste kommt im wahrsten Sinne des Wortes auf die Schnaps-Idee, einen Escort-Service anzurufen. Doch inzwischen sinkt die Stimmung und die Gäste verlaufen sich. Der Anruf ist schon vergessen, als plötzlich Steve in der Wohnung erscheint. Ein bildhübscher Junge, der nun auf der Suche nach seinem Kunden nur noch Jean-Marc beim Aufräumen vorfindet. Wie wir das ja von allen Handwerkern kennen, möchte er nicht unverrichteter Dinge und schon gar nicht unbezahlt wieder gehen. So bleibt er, da Jean-Marc im Moment nicht "begattet" ist. Philippe weilt nämlich bei seiner besten Freundin, die gerade Krise schiebt. Im "Schieben" ist unser Steve übrigens auch klasse, davon kann sich Jean-Marc leibhaftig und der (nach vorn) geneigte Zuschauer bildlich überzeugen. Dumm nur, dass der Callboy nach getaner Arbeit nicht verschwinden will. So bleibt er und nicht aus, dass Philippe nach seiner Heimkunft eine unliebsame Überraschung macht. Ist Steve doch gerade dabei, sich in seiner Wohnung zu erhängen! Ein paar beherzte Schreie des Betrogenen, ein schneller Rettungsgriff des herbeigeeilten Ehebrechers und das Schnuckelchen ist wieder unter uns. Und das Unheil nimmt seinen Lauf. Denn dieser Dreier steht nicht unter einem so guten Stern wie bei Three. Der mysteriöse Eindringling, der immer wieder eine andere Lebensgeschichte auftischt, scheint ein besonderes Interesse an unserem Pärchen zu haben; nur welches? 

Französischer Originalton mit deutschen Untertiteln  (Erschienen bei Pro-Fun)

DVD: Bestr.-Nr.: PF0429D
ca. 91 Minuten
Sprache / Ton: französiche Originalfassung in Dolby Digital 2.0
Untertitel: deutsch (ausblendbar)
Bildformat: Vollbild (1,33:1)
Extras: Trailershow

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Doku-Drama

Regie: Denis Langlois

 

Darsteller & Rollen: 


Paul-Antoine Taillefer .... Philippe
Eric Cabana .... Jean-Marc
Robin Aubert .... Steve
Marie-Claude Lefebvre .... Nathalie
Patrice Coquereau .... Christian
Jasmin Roy .... Joe
Louise Laprade .... Mutter Philippes

Stonewall

Wer kennt dieses Wort nicht? Ist es doch der Inbegriff für schwulen Stolz. Eigentlich war es ja der Name DER Schwulenbar in NYC, in der erstmals eine Art Schwulenbewegung in Erscheinung trat. 1969 wehrten sich die Besucher gegen die Polizei-Razzien und Misshandlungen. Es kam zu einer Straßenschlacht. Der US-Historiker Martin Duberman hat anlässlich dieses Jahrestages einige Überlebende aus dieser Zeit befragt und erkannte, dass jeder Beteiligte seine ganz ureigene Sicht der damaligen Ereignisse hat. In der Verfilmung von Nigel Finch ist die kleine Bar Stonewall Inn Dreh und Angelpunkt all dieser Geschichten. Ein Stück schwuler Historie (->GayHistory 1969).

New York im Sommer 1969. Matty Dean, jung, schwul und vom Lande, kommt mit einem Greyhound-Bus an und macht sich auf den Weg in die Innenstadt. Es ist die Zeit des Vietnamkriegs und der Mondflüge, und Homosexualität steht immer noch unter Strafe. Außerdem ist es der Sommer der Liebe - aber nicht für Schwule. Stonewall, das wilde Zentrum der Diven und "drag queens", ist die Heimat der Straßenkönigin LaMiranda. Matty trifft just in dem Moment ein, als die Polizei eine ihrer üblichen Razzien veranstaltet und LaMiranda sich von ihrer widerspenstigsten Seite zeigt. In einer Schwulengruppe lernt Matty den selbstbewussten und wortgewandten Ethan kennen, der das System von innen Welten: zwischen dem "normalen" Ethan, der um soziale Akzeptanz kämpft, und der Verrücktheit und Wärme von LaMiranda und ihrer Stonewall-Gang.

"STONEWALL mag die einschneidenden "drag queen"-Aufstände, die sich nach dem Tod Judy Garlands ereigneten, auf sehr kontroverse Art darstellen. Mit seiner Überschwänglichkeit und seinem farbigen Charme ermöglicht der Film jedoch einer neuen Generation den Zugang zu diesen historischen Ereignissen" (Kay Armatage, Toronto Film Festival).

DVD:
ca. 95 Min.
Sprache/Ton: englische Originalfassung in Dolby Digital
Untertitel: deutsch (ausblendbar)
Bild: Vollbild (1,33:1)
Extras: original amerikanischer Kinotrailer, Trailershow
DVD-Typ: DVD 5, codefree

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Doku-Drama

USA 1995

Regie: Nigel Finch 

 

 

Darsteller:

Guillermo Diaz, Frederick Weller, Brendan Corbalis, Duane Botte, Reter Ratray 

 

East Palace, West Palace

A-Lan streift durch die Gärten des alten Kaiser-Palastes immer auf der Suche. Ja, selbst im kommunistischen China gibt es eine Cruising-Area. Der (hetero) Regisseur Zhang Yuhan zeigt eindringliche Bilder aus dem Land der Mitte und machte sich damit zu einer persona non grata. Die einzige Kopie dieses Werkes wurde auf abenteuerlichen Wegen außer Landes geschmuggelt und in Frankreich fertiggestellt. Der Film heimste mehrere Preise ein, während Zhang Yuhan unter Hausarrest stand. 
Doch zurück zu A-Lan: Der pendelt eben zwischen den beiden Toilettenhäuschen am Ost- und Westende des Parks hin und her; daher auch der Filmtitel. Der Polizist Shi nimmt ihn bei einer Razzia fest und verhört ihn. Dabei interessieren ihn vor allem die Details aus dem geheimen, schwulen Leben A-Lans. Angeekelt und fasziniert zugleich. Es entwickelt sich ein dramatisches, gewaltgeladenes Spannungsverhältnis zwischen den beiden Akteuren.

Bei einer Razzia in einem Park wird der homosexuelle Schriftsteller A-Lan festgenommen und anschließend von dem Polizisten Xiao Shi einem langen Verhör unterworfen. Schon bald wird deutlich, dass nicht nur polizeilicher Ermittlungseifer, sondern ganz persönliche sexuelle Neugierde den Polizisten leitet, dessen Opfer gleichfalls auf eine fatale Weise Gefallen an seinem Gegenüber findet. Je länger die Verhörsituation andauert, um so mehr vertauschen sich die Rollen. "East Palace, West Palace - Verhör im Dunkeln" ist ein psychologisch spannend inszeniertes Kammerspiel über das in China streng tabuisierte Thema Homosexualität.

In der chinesischen Sprache existiert bis heute kein offizielles Wort für Homosexualität. "East Palace" und "West Palace" kursieren daher als Code-Wörter für die östlich und westlich am Tianmen-Platz in Peking gelegenen öffentlichen Toiletten, die als Treffpunkte schwuler Subkultur von der offiziellen chinesischen Staatsdoktrin nur als "verabscheuungswürdig" bezeichnet werden. Mit einer Schar übereifriger Kollegen führt der Polizist Shi dort allabendlich Razzien durch. Schwule Pärchen werden mit der Taschenlampe im Gebüsch aufgestöbert und müssen zur Strafe stundenlang in der Hocke verharren. Eines Tages trifft Shi auf diese Weise den jungen schwulen Schriftsteller A-Lan wieder, der seine Homosexualität provozierend offen zur Schau stellt und den Polizisten damit irritiert und herausfordert. Shi nimmt den jungen Mann mit auf die Wache, um ihn einem langen Verhör zu unterziehen. Bereitwillig erzählt A-Lan seine Lebensgeschichte bis hin zu grotesken Umerziehungs-Maßnahmen. Schon bald wird deutlich, dass nicht nur polizeilicher Ermittlungseifer, sondern unterschwellige sexuelle Neugierde den Polizisten leitet, dessen Opfer gleichfalls auf eine fatale Weise Gefallen an seinem Peiniger findet. Je länger die Verhörsituation andauert, desto mehr steigern sich die beiden in ein sado-masochistisch gefärbtes Rollenspiel hinein, bei dem A-Lan schmerzlich unterdrückte Gefühle auf Seiten des scheinbar so linientreuen Polizisten zu wecken versteht...

"East Palace, West Palace - Verhör im Dunkeln" ist ein mit schmalem Budget entstandener chinesischer Underground-Film, dessen internationale Premiere 1997 in Cannes in Abwesenheit des Regisseurs stattfand, der keine Ausreiseerlaubnis erhielt. Das psychologisch nuanciert gestaltete und hervorragend gespielte Zwei-Personen-Kammerspiel ist ein faszinierender fernöstlicher film-noir abseits des offiziellen Kinos der VR China, nicht nur wegen seiner intensiven Shots von nächtlichen Schwulentreffpunkten und Polizeirazzien, sondern vor allem auch wegen seines Plädoyers für Toleranz und Achtung gegenüber Gefühlen, die nicht unbedingt gesellschaftlichen Normen entsprechen. 

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DVD: 
ca. 90 Minuten
Sprachen / Ton: deutsche Synchronfassung, mandarin Originalfassung in Dolby Digital 2.0
Bild: Letterbox (1,66:1)
Extras: Trailershow

Drama

Volksrepublik China 1996 

Buch: Wang Xiaobo, Zhang Yuan 
Musik: Xiang Min 
Original Titel: Dong Gong Xi Gong 
Regie: Zhang Yuan 

Darsteller und Rollen: 

Si Han (A-Lan)
Hu Jun (Shi Xiaohua)
Wang Quan (A-Lan als Kind)
Ye Jing (A-Lan als Jugendlicher)
Zhao Wie ("Bus")
Lu Rong (A-Lans Mutter) 

Latin Boys Go to Hell

"Latin Boys Go to Hell" spielt im Arbeiterviertel Brooklyn. Justin lebt bei seiner Mutter und arbeitet in Manhattan als Assistent bei einer Aktfotografin. Sein Cousin Angel (hetero und trotzdem froh) zieht bei der Kleinfamilie ein. Dummerweise verliebt sich Justin in Angel. Aus Frust lässt er sich mit einem anderen ein, der aber dann auch auf Angel scharf ist. Dazu kommt noch, dass dessen Boyfriend auch noch mitmischt. Es kommt zum Showdown.

Das Ganze erinnert stark an die "dramatischen" Telenovelas des mexikanischen TV, dennoch gibt der Film gute Einblicke in das Leben der von Katholizismus und Machotum geprägten Latinos. 

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ca. 75 Minuten
Sprache/Ton: englische Originalfassung in Dolby Digital 2.0
Untertitel: deutsch (ausblendbar)
Bildformat: Vollbild (1,33 : 1)
Extras: Trailershow

Drama

Deutschland / Spanien / USA 1997

Regie: Ela Troyano

 

Darsteller:

Irwin Ossa, John Bryant Davila, Jenifer Lee Simard, Alexis Artiles, Mike Ruiz, Annie Iobst u.a

 

Pro-Fun Classics:

Yossi & Jagger - Eine Liebe in Gefahr

Mit Preisen und Auszeichnungen überhäuft. Und darunter aussagekräftige Ehrungen wie z.B. Publikumspreise!

Grund genug also - auch für Pazifisten - sich 'mal eine Film anzusehen, der beim Militär spielt. Beim israelischen Militär.

Ein Zugführer, der von seinen Kameraden nur Jagger genannt wird, macht auf einem entlegene Außenposten ("JWD") unter seinem Vorgesetzten Yossi Dienst. Es herrscht so etwas wie "kalter Krieg", denn es gibt zwar keine direkten Kampfhandlungen, aber dennoch ist die Gefahr allgegenwärtig. Und außerdem ist es Winter. 

Um so wichtiger ist für die beiden Männer ihre Beziehung miteinander. Zwar halten sie sie vor ihren Kameraden geheim, treffen sich nur heimlich für neckische Spielchen im Schnee; aber ihre gegenseitige Zuneigung macht ihnen das Leben leichter. 

Doch nicht nur Yossi ist hinter dem schelmisch-bubihaften Jagger mit den berauschenden Augen her; nein auch eine Soldatin aus der Funkzentrale, die ab und an zu Besuch kommt, ist in ihn verliebt. Das verkompliziert die Sache etwas, wie man sich vorstellen kann.

Yossi ist immer darauf bedacht, dass nur ja niemand seine Homosexualität entdeckt. Jagger ist eher extrovertiert und wünscht sich, dass sie wenigstens im Freigang/Urlaub in einem "Kingsize-Bett" miteinander schlafen würden. 

Doch nicht umsonst lautet der deutsche Untertitel "Eine Liebe in Gefahr"...

Der Film besticht durch seine Geradlinigkeit, die ihm dennoch Tiefgang gestattet; durch seine perfekte Besetzung und die Fähigkeit, die Atmosphäre zum Zuschauer zu transportieren. Wir freuen und mit Yossi & Jagger über ihr kleines Glück zu Zweit, wir bangen um Ihre Zukunft und wir... aber das will ich nicht verraten ;-)

Ursprünglich für das israelische Fernsehen konzipiert, schaffte er den Sprung in die Kinos und erntete überall Beifallsstürme. Jetzt sind sie knackegeilen Jungs auch fürs Heimkino verfügbar!


Die Ausstattung der DVD ist gegenüber der VHS natürlich um Längen besser. Insbesondere die beiden Kurzfilme (z.T. über 30 min. lang!) sind sehenswert. "Time Off" ist quasi der Versuchsballon, die Probenfassung zu Yossi & Jagger; behandelt er doch auch den Umgang mit Homosexualität in der israelischen Armee.

Sprache/Ton: deutsche Synchronfassung + hebräische Originalfassung in Dolby Digital 5.1 und 2.0, deutsche Untertitel (ausblendbar)
Bildformat: 16:9 anamorph (1,66:1)
DVD-Bonus Material:
- Kurzfilm von Eytan Fox "Time Off" (OmU)
- Kurzfilm aus Jerusalem von Oded Lotan "Operation YY" (OmU)
- Videoclip zum Titelsong "Your Soul"
- Preise und Nominierungen
- Original Kinotrailer + deutscher Trailer
- Bildergalerie
- Hintergrundinfos
- Produktionsnotizen
- web link
- Trailershow u.v.m.

Erschienen als DVD und Video bei pro-fun media

Kaufen als DVD bei Amazon oder als VHS.

Drama

Israel 2002

Regie: Eytan Fox

Darsteller & Rollen:

Ohad Knoller .... Yossi
Yehuda Levi .... Jagger
Assi Cohen .... Ofir
Aya Steinovitz .... Yaeli
Hani Furstenberg .... Goldie
Sharon Raginiano .... Der Colonel
Yuval Semo .... Psycho
Yaniv Moyal .... Samoncha
Hanan Savyon .... Adams
Erez Kahana .... Yaniv der Koch

Walking On Water

Gavin ist todkrank. Ans Sterbebett in Sydney gerufen muss seine Mutter erkennen, dass inzwischen andere Menschen mehr über ihren Sohn wissen als sie selbst. Und das ist z.B., dass der junge Mann von seinem Arzt die Todesspritze gesetzt bekommen will. Auf dem Totenschein wird "Atemstillstand" stehen. Bei diesem hat der befreundete Charlie noch etwas nachgeholfen. Diese Tat wird ihn verfolgen.

Danach muss das Leben in der Wohngemeinschaft weitergehen. Freundin und Geschäftspartnerin Anna organisiert die Beerdigung und raucht einen Joint dabei. 
Margaret, Gavin Mutter, kommt sich ziemlich überflüssig vor.
Charlie sucht Gavins Ex-Lover auf, und sein blonder Lover Frank zieht sich zurück.
Die Trauerarbeit beginnt. Es ist nicht einfach, nach solch einer Zäsur sein Leben fortzusetzen; ja neu zu beginnen.

Anna versucht das mit Simon. Gavins Bruder ist zwar verheiratet (plus Kind), aber dennoch nicht abgeneigt. Charlie und Frank machen im Drogenrausch einen flotten Dreier. Doch die Dämonen lassen sich nicht verjagen...

Auf der DVD ist leider nur die englischsprachige Originalfassung enthalten. Jedoch mit zuschaltbaren deutschen Untertiteln. Als Bonusmaterial gibt es ein "Making Of...", geschnittene Szenen und ein paar Trailer.

Erschienen auf DVD.
Bestellen bei Amazon: Walking On Water (Englische Originalfassung mit zuschaltbaren deutschen Untertiteln)

Drama

Australien 2002

Regie: Tony Ayres

 

Darsteller & Rollen:

Vince Colosimo .... Charlie 
Maria Theodorakis .... Anna 
Nathaniel Dean .... Simon 
Judi Farr .... Margaret 
Nicholas Bishop .... Frank 
David Bonney .... Gavin 
Daniel Roberts .... Carl 
Anna Lise Phillips .... Kate 
Celeste Jones .... Martha 
Maureen Green .... Robyn 
Timothy Jones .... Dr. Simms 
Antonietta Morgillo .... Blumenhändler 
Mark Baker .... Joey 
Jillian O'Dowd .... Mädchen 
Lachlan Chapman .... Dr. Simms' Lover
                                                                 

Gasoline

Eine kleine Tankstelle weit draußen vor der Stadt. Sie wird betrieben von einer jungen Lesbe und ihrer Freundin; das Klischee lässt grüßen. In der Tat ist die Besitzerin tough und hat die Hosen an, während sich das geliebte Blondchen hinter einer Brille versteckt und als Bedienung im Café arbeitet. Bis ihre Mutter plötzlich aufkreuzt.

Die Dame aus gutem Hause ist gar nicht begeistert vom Lebenswandel ihres Töchterleins. Und das gibt sie ihr unmissverständlich zu verstehen. Es kommt zum Streit, zum Eklat und zur körperlichen Auseinandersetzung. Am Ende liegt die Mutter tot am Boden. 

Die Mädels machen sich nach kurzem Schock an die Beseitigung der Leiche. Dummerweise kommen ihnen dabei drei Jugendliche in die Quere, die sie auf ihrer Flucht mehrfach treffen.

Auch scheint die Leiche der Mutter sprechen zu können, denn im Kopf der Tochter treibt sie weiterhin ihr Unwesen. Und alles läuft unaufhaltsam auf den Showdown zu...

Der eigentlich hochdramatische Film entbehrt an machen Stellen nicht einer gewissen Komik. So z.B. wenn die Butch-Lesbe versucht, der Leiche einen Pumps anzuziehen; aber offensichtlich keine Ahnung davon hat.

Kein leichtverdauliches Werk irgendwo zwischen Road-Movie und Buddy-Film (oder wie nennt man das bei Lesben?). Und die Boxen haben beim 5.1 Dolby Surround-Ton ordentlich zu tun.

Erschienen auf DVD.
Bestellen bei Amazon: Gasoline (Italienische Originalfassung mit zuschaltbaren deutschen Untertiteln)

Drama

Italien 2002

Regie: Monica Stambrini 

 

Darsteller und Rollen:

Maya Sansa .... Stella 
Regina Orioli .... Lenni (Eleonora)
Mariella Valentini .... Eleonoras Mutter
Luigi Maria Burruano .... Pater Gabriele 
Chiara Conti .... Pippi 
Marco Quaglia .... Sandro 
Pietro Ragusa .... Filippo 
Osvaldo Livio Alzari .... Kassierer 
                                                                

 

All Over Me

Claude und Ellen sind seit ihrer Kindheit Freundinnen und begeisterte Gitarristinnen. Ihre Freundschaft endet, als sie sich zum ersten Mal verlieben. Während die blonde Ellen dem grobschlächtigen Mark ihr Herz schenkt, entdeckt die brünette Claude ihre Liebe zu Ellen. Erst einmal erwidert die Freundin die Zärtlichkeiten, doch dann Ellen will nichts davon wissen. 

Der frischzugezogene androgyne Nachbar Luke kann sie nicht trösten. Dann schon eher den schüchternen Jesse. Der Junge steht vor seinem Coming Out; und das hat er mit seinem Kennerblick gleich erkannt. 

Im berüchtigten New Yorker Stadtteil "Hell's Kitchen" herrscht eine gewaltreiche Atmosphäre. Sex and Crime. Nicht gerade das, was man eine wohlbehütete Kindheit nennt. Deswegen will Claude ausbrechen. Mit Ellen. Doch die hat andere Pläne. Von ihrer Freundin zurückgewiesen, wendet Claude sich der flippigen Musikerin Lucy zu...

Die DVD enthält neben der deutschen Synchronfassung auch die englischsprachige Originalfassung. Leider ist die Bildqualität bedingt durch das Alter des Films nicht auf allerbestem Niveau.

Erschienen auf DVD.
Bestellen bei Amazon: All Over Me (Deutsche und Englische Fassung)

Drama
USA 1997
Regie: Alex Sichel

Darsteller und Rollen:
Alison Folland .... Claude 
Tara Subkoff
.... Ellen 
Cole Hauser
.... Mark 
Wilson Cruz
.... Jesse 
Leisha Hailey
.... Lucy 
Pat Briggs
.... Luke 
Ann Dowd
.... Anne 
Gene Canfield
.... Stewart 
Shawn Hatosy
.... Gus 
Vincent Pastore
.... Don 
David Lee Russek
.... Dave 
Aaron Marpole
.... Kerl im Auto 
John Ottavino
.... Polizist 
A. Russell Andrews ....
Polizist 
Gary Lucas ....
Verkäufer 

 

The Celluloid Closet - Gefangen in der Traumfabrik

Das Kino ist 100 Jahre alt, und homosexuelle Charaktere haben uns dabei von Anfang an begleitet. Der Film zeigt von 1895 bis zur Gegenwart zum ersten Mal in farbenprächtigen, unterhaltsamen, informierenden und bewegenden Bildern, wie homosexuelle Frauen und Männer auf der Leinwand dargestellt wurden.

Der Film basiert auf dem Kultbuch des Filmhistorikers Vito Russo "The Celluloid Closet". Wie ging und geht Hollywood, die größte mythenbildende Industrie, mit einem Tabu-Thema um? Schließlich hat Hollywood immer bestimmt und reflektiert, was es auf der Leinwand bedeutet, ein Mann oder eine Frau zu sein. Homosexuelle Charaktere waren entweder komische Schwuchteln, lesbische Vampire, pathetische Transvestiten, sadistische Täter oder wegen ihrer Veranlagung verzweifelte Opfer. Aber von Anfang an gab es Autoren, Regisseure und Darsteller, die jenseits der vorgegebenen Klischees ihren Subtext vermittelten. Einige von ihnen kommen in diesem Film zu Wort: u.a. die Autoren Gore Vidal ("Ben Hur", "Plötzlich im letzten Sommer"), Jay Presson Allen (CABARET), Quentin Crisp ("The Naked Civl Servant"), Stewart Stern ("Denn sie wissen nicht was sie tun"), Ron Nyswaner (Philadelphia), sowie die Schauspieler Tom Hanks, Shirley MacLaine, Whoopi Goldberg, Tony Curtis, Susan Sarandon und Ausschnitte aus über 100 Filmen.

The Celluloid Closet ist nicht nur eine Chronik, wie Homosexuelle im Film portraitiert wurden, sondern auch eine Untersuchung der Mythen, Mythenentstehung und der Wirklichkeit von Sexual- und Geschlechtsidentität im 20. Jahrhundert.

Erschienen auf DVD.
Bestellen bei Amazon: The Celluloid Closet (Deutsche und Englische Fassung)

Dokumentarfilm  
von Rob Epstein und Jeffrey Friedman, USA 1995

Tom Hanks, Tony Curtis, Whoopi Goldberg, Shirley MacLaine, Antonio Fargas, Susan Sarandon, Farley Granger, Armistead Maupin, Quentin Crisp, Susie Bright, Jan Oxenberg, Harvey Fierstein, Richard Dyer, Jay Presson Allen, Arthur Laurents, Gore Vidal, Stewart Stern, Paul Rudnick, Barry Sandler, Mart Crowley, Ron Nyswaner, Daniel Melnick, Harry Hamlin, John Schlesinger

 

Beefcake

Dokumentation von Thom Fitzgerald, 
Kanada/Frankreich/Großbritannien 1999 
Der Film zeigt die Lebensgeschichte des Begründers des amerikanischen Männer-Magazins „The Athletic Model Guild“, des schwulen Fotografen Bob Mizer. Anhand seines Schicksals wird die widersprüchliche Zeit der 40-er Jahre in den USA beleuchtet. Einerseits konnten Fotografen wie Bob Mizer damals ungestraft Aufnahmen (fast) nackter, muskulöser Männerkörper machen und damit den abstrakten Ausdruck männlicher Schönheit in Bildern festhalten. Andererseits war kein Herausgeber eines Fotomagazins davor gefeit, wegen Pornografie von der Polizei verhaftet und gerichtlich belangt zu werden. Der Regisseur zeigt, wie weit Schein und Wirklichkeit in dieser Zeit auseinander klafften. 
Der preisgekrönte Schwarz-Weiß-Film beginnt in der Gegenwart. Jack LaLane, Joe D’Allesandro und andere Mizer-Fotomodelle erinnern sich an damals. Darauf folgen Bilder aus Mizers Leben: man sieht seinen kalifornischen Wohnsitz, die Modelle am Swimmingpool und Bilder vom Prozess, bei dem Mizer Zuhälterei vorgeworfen wurde. Protagonist der spielfilmhaft aufgebauten Handlung ist ein schöner junger Mann, der nach Los Angeles gekommen war und für Mizer Modell stand. Der Film arbeitet mit dramatischen und visuellen Effekten: So sind manche Bilder bonbonfarben koloriert, genau wie die Mizer-Aufnahmen von damals. Im Film verschwimmen die Grenzen zwischen der tatsächlichen Erotik des jungen Mannes und den erotischen Phantasien. Diese fließenden Übergänge sind kennzeichnend für Mizers Persönlichkeit und stehen gleichzeitig für die damalige Gesellschaft mit ihren Tabus und den ersten zaghaften Tabubrüchen. 
Vom gleichen Regisseur stammt auch der preisgekrönte Film „The Hanging Garden“ über schwere Kindheitserfahrungen und Sexualität. „Beefcake - Nur für Männer“ war schon auf zahlreichen Festivals zu sehen.

Erschienen auf DVD.
Bestellen bei Amazon: Beefcake (Deutsche und Englische Fassung)

 



 

Zurück auf Los / Chill Out Doppel-DVD

DVD 1: Zurück auf Los

heißt es für die Schwulen-Clique rund um den Schwarzen Sam (Pierre Sanoussi-Bliss, der auch Regie führte). Er bekommt ein positives HIV-Testergebnis und beginnt sein Leben neu zu ordnen. Na, eigentlich ist es mehr Chaos als Ordnung. Mit dabei ist Matthias Freihof (der Lehrer aus "Coming Out") als Transe Bastl.
Die Geschichte um die Wahlfamilie (vergleiche "Der Club der gebrochenen Herzen") dreht sich im Jahre 1998 im Berliner Osten. Und das ist auch ein Hauptthematik: Ost-West-Problematik. 


Tragikomödie
Deutschland 2000

Regie: Pierre Sanoussi-Bliss

 

Darsteller:
Sam: Pierre Sanoussi-Bliss
Bastl: Matthias Freihof
Dieter Bach
Bart Klein
Paul Gilling
Doris Dörie



DVD 2: Chill Out

Anna ermittelt erben von Vermögen, die keine Erben zu haben scheinen. Nebenbei hat sie nicht viel Zeit für flüchtige Beziehungen. Sie begegnet Johann, einem schwulen Stricher und Dieb. Der ist nur auf der Durchreise in Berlin und sie nimmt ihn in ihre spartanische Wohnung auf.

In einer Disco mit dem vielsagenden Namen "21. Jahrhundert" begegnen sie Max wieder, einem knackigen Jüngling mit reichlich Tatoos, mit dem Anna einen kurzen Fick hatte. Bei passender Gelegenheit fallen die beiden Männer übereinander her.

In dem Dreieck entwickeln sich Spannungen, Anziehungen und Abstoßungen.

Die DVD enthält zusätzlich den Kurzfilm "Ferkel", in dem die Geschwister Pfister einen unglaubliche Darstellung abliefern.

Bei Amazon bestellen als Doppel-DVD.

 

 

Film
Deutschland, 2000
Regie: Andreas Struck

 

 

Darsteller: 
Johann: Sebastian Blomberg
Anna: Tatjana Blacher
Max: Barnaby Metschurat

When Boys Fly

Endlich 'mal wieder ein richtig schön gewählter Filmtitel... "When Boys Fly" auf Deutsch "Wenn Jungs fliegen". Im Englischen ein Wortspiel mit dem Ausdruck "When Pigs Fly" (Wenn Schweine fliegen), der soviel bedeutet wie eine unmögliche, niemals eintretende Situation. Der Titel ist aber auch wortwörtlich zu verstehen; denn es geht in dem halbdokumentarischen Werk um junge Schwule, die sich aus der Palette der Modedrogen bedienen, um damit "zu fliegen".

Jede Menge heißer Party-Musik, Einblicke in die Szene um die legendären "White-Parties" mit jeder Menge nacktem Fleisch, wohl-proportioniert und appetitlich angerichtet, und eben der fast selbstverständliche Griff zu den Drogen. Erfreulich, dass der Film nicht nur die "Sonnenseite des Fliegens" zeigt, sondern auch den Absturz. Am Beispiel von Tone (sprich "Toni"), einem Partygänger der Koma-Klasse. Seine Einstellung zu den Veranstaltungen und sein Drogenkonsum werden uns vor Augen geführt. Diametral entgegengesetzt ist Brandon, ein Student mit starker Mutterbindung ;-) Er will sich ohne die Buchstaben-Suppe auf seiner ersten Circuit-Party amüsieren. Weil man auch ohne "E", "H", "K", "P" und "GHB" abfeiern können sollte. Aber er scheint da ein seltenes Exemplar zu sein.

Um die Dramatik noch zu steigern, werden wir zudem noch Zeugen einer ziemlich ungleichen Beziehung zwischen dem Neunzehnjährigen Jon und seiner ersten großen Liebe Todd (35), der ihn laufend betrügt. Auch das ist fett aus dem Leben gegriffen, meine Lieben... Wird der Süße Jon es schaffen, dem A*loch Todd den Laufpass zu geben? Wird Tone den Absprung aus dem Drogenkarussell schaffen, wer wird die Party überleben? 

In einer Nebenrolle ist Greg Stevens zu sehen, der manchen von uns noch als Fotomodell in Erinnerung sein dürfte. Inzwischen ist der aber ein Dr. der Universität von Michigan  ;-)

Der Film zeigt in aufwühlender Weise den Glanz des geilen Party-Lebens, eine unglaubliche Ansammlung der schärfsten Jungs jenseits des Atlantik, aber auch das hässliche Gesicht der Kehrseite des Drogengebrauchs.

Im Bonusmaterial finden sich Interviews, die Jahre später aufgenommen worden sind und die Vorgänge in den Drehtagen weiter erhellen.

Ca. 110 Minuten (60 Min + 40 Min. Making of & Interviews)
Sprachen: engl. OF, deutsche Untertiel (ausblendbar)
Bild: 1,33 :1
Ton: Dolby Digital 2.0
DVD-Typ: 9, codefree

Der Film ist bei pro-fun erschienen

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Doku (Pseudo-Doku)

USA 2002

Regie: Stewart Halpern, Lenid Rolov 

 

Mitwirkende:

Brandon Delcampo 
Tone Desario 
Todd Nash 
Jon
Jason Cavallo 
Matthew Sloan 
Greg Stevens 
Blake Washer 


Red Dirt

Wie das mit von der Kritik so hoch gelobten Filmen oft so ist... Für Otto (oder besser: Detlev) Normalverbraucher ist es schwere Kost. Hier nicht ganz so dramatisch. Man(n) muss etwas Zeit mitbringen, sich auf die Sprache des Films einlassen, die Bilder auf sich wirken lassen. Dann bekommt man eine Runde Sache. Und damit nicht nicht die DVD gemeint ;-)

In einem gottverlassenen Kaff in Mississippi wohnt Griffith bei seiner Tante Karen. Die ist leicht neben der Spur. Das nervet den jungen Mann einerseits, aber andererseits hält sie ihn dadurch an dem Ort mit der roten Erde. Denn eigentlich zieht es ihn nach Westen. Um sich das Gefängnis ohne Mauern etwas angenehmer zu gestalten, bumst er seine Cousine Emily. Öhem.. ja, tut mir Leid... Aber so isses nu' 'mal... Ich sagte doch... Man muss etwas Zeit mitbringen. Denn wunderbarerweise kommt ein Fremder namens Lee des Weges, der von Griffith ein Häuschen anmietet und sich nach und nach - gaaaanz vorsichtig - an ihn herantastet. Logisch, dass das die beiden Frauen in Griffiths Leben nicht gerne sehen. Es kommt zum Eklat...

Wird die einzig wahre Liebe siegen???

Auszug aus dem Pressetext (schöner kann man es nicht formulieren):

Filigrane Bilder verschmelzen mit poetischer Sprache und formen einen von homoerotischen Zwischentönen durchdrungenen Film. Eine Metapher für jeden, der den Schmerz des Loslassens kennt und die Kraft aus der Veränderung zu schöpfen vermag.

Kritiken:
- "Durchdrungen von großer Atmosphäre und kunstvoller Kinematographie, beschwört das Skript eine perfekte Reise durch die Zeit und an die Orte der Handlung" - Pelican Press
- "Tag Purvis‘ Red Dirt ist beschwörend fotografiert und voll verführerischer Atmosphäre" - Lim, The Village Voice
- "Präsentiert eine so einzigartige Performance der Veteran Schauspielerin Karen Black, dass man sie nur mit 'Blanche Dubois auf Acid' beschreiben kann." Filmfestivals.com


Auszeichnungen:
Bestes Drama - Bester Film
Beste Darstellerin: "Karen Black"
Bester Darsteller: "Walton Goggins"
Beste Regie: "Tag Purvis"

Beverly Hills Int. Film Festival 
Chicago Film Festival
Slam Dunk Film Festival

ca. 111 Min., engl.OFm.dt.UT

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Drama

USA 2000

Regie: Tag Purvis

 

 

Darsteller & Rollen: 

Dan Montgomery Jr. .... Griffith Joseph Burns
Walt Goggins .... Lee Todd  
Aleksa Palladino .... Emily Whaley 
Karen Black .... Tante Summer 
Peg O'Keef .... Lynn Thomas 
Glenn Shadix .... Virgil Cunningham 
Jo-Ann Robinson .... Kundin 

Beautiful Thing / Sebastian

Ein wirklich schöner Coming Out Film aus England.

Ursprünglich ein Theaterstück, das von der Regisseurin in emotionale Film- Bilder umgesetzt wurde.

Er schildert die Geschichte der beiden 16-jährigen Arbeiterklasse- Jungs, die in einer trostlosen Vorstadtsiedlung in - gelinde gesagt - chaotischen Familienverhältnissen leben.  Die ersten zärtlichen Berührungen, das erste, gestammelte Liebesgeständnis, die Entdeckung der Homosexualität durch das Nachbarsmädchen und der Mutter, die Auseinandersetzung zwischen Mutter und Sohn und schließlich das überraschende Ende sind packend und anrührend gezeigt.  
Jamie, der Außenseiter, mag keinen Fußball und hat ein Auge auf seinen Klassenkameraden Ste(ven) geworfen, der auch noch in der Wohnung nebenan wohnt. Der muß sich erst von seinen tumben Hetero-Kumpels abnabeln, bevor das schwule Glück seinen Lauf nehmen kann.  

Ach, das traumhafte "Dream a Little Dream of Me" von "The Mamas And The Papas" (gesungen von Mama Cass...) spielt in diesem Film eine ganz besondere Rolle.

Der in der tristen Kulisse einer Londoner Betonsiedlung angesiedelte Debütfilm von Hettie MacDonald ist eine leise, optimistische Komödie über drei Familien und die Probleme ihrer heranwachsenden Kinder. Im Mittelpunkt der Geschichte stehen Jamie und Ste, die Tür an Tür leben und jeweils ganz eigene Probleme mit ihren Angehörigen haben. Während Jamies Mutter Sandra weit gehend mit sich selbst beschäftigt ist und sich nur sporadisch Sorgen um ihren eigenbrötlerischen Sohn macht, muss Ste mit seinem saufenden Vater und dem drogendealenden Bruder fertig werden. Als Ste wieder einmal heftig Prügel bezogen hat, bringt Sandra den Jungen mit nach Hause und Jamie und Ste schlafen in einem Bett. Dies ist der Beginn einer erotischen Beziehung, die für die beiden Jungen zu einer Bewährungsprobe wird, als ihre Liebe öffentlich wird. Hettie MacDonalds erfrischend ironischer und optimistischer Liebesfilm wurde in englischen Kinos zum Überraschungserfolg des Jahres 1996.

Sebastian

Ein liebevoll und unspektakulär erzählter Film über das Coming out eines jungen Mannes. Obwohl im "aufgeklärten" Skandinavien angesiedelt, wird wieder einmal mehr deutlich, wie schwierig die Erkenntnis zu verarbeiten ist, dass man sich zum gleichen Geschlecht hingezogen fühlt. Regisseur Sven Wam nutzt das Mittel des inneren Monologs, um die Gefühle seines Helden ein-, aber nie aufdringlich nachvollziehbar zu machen. Mit Hampus Björck besetzte er einen sehr natürlich agierenden Darsteller, der Sebastians Ängste und Hoffnungen einfühlsam gestaltet.

Der 17jährige Sebastian (Hampus Björck) ist ziemlich genervt von seinen Eltern (Ewa Fröling, Helge Jordal). Ihr wichtigstes Thema scheint zu sein, wann er sich das erste Mal verliebt. Dabei hat sich Sebastian schon verliebt - in seinen Kumpel Ulf (Nicolai Cleve Broch). Als der ihn eines Tages besucht, verleben die beiden einen ausgelassenen Abend. Der findet aber ein jähes Ende, als Sebastian Ulf im Überschwang der Gefühle küsst. Als die Eltern heimkehren und sich über das Chaos in der Wohnung beschweren, erzählt er ihnen, dass er schwul ist. Sie versuchen - ganz moderne Eltern - ihm Verständnis entgegenzubringen und können ihre Betroffenheit dennoch nicht verbergen. Mit klopfendem Herzen sieht Sebastian dem Wiedersehen mit Ulf entgegen. Doch der sieht die Situation gelassen: Er kann Sebastians Liebe nicht erwidern, was aber nichts an ihrer Freundschaft ändert. Ähnlich sehen es auch Lisbeth und die anderen aus der Clique, von denen sich Sebastian zurückgezogen hat, für sie ist ein schwuler Freund kein Problem.

Erschienen als Doppel-DVD zum Preis von einer.

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Danny In The Sky

Danny sieht gut aus ist 19 und stinke-faul. Sein Vater bezahlt ihm das Studium, doch er geht lieber ins Fitness-Studio und auf Parties. Ach - und Model möchte er werden, wie seine Mutter.

Über seine Freundin schafft er es sogar, in eine Agentur zu kommen und ein paar Fotoshootings zu absolvieren. Sehr zum Missfallen seines Vaters, der nach dem Tod der Mutter sein Coming Out hatte und nun schwul lebt. Um nicht in den Verdacht des sexuellen Missbrauchs zu kommen vermeidet er jegliche Nähe zu seinem gut-gebauten Sohn. Der leidet unter der Kälte

Als ein sein Cousin Jonathan zu Besuch kommt, soll Danny ihn zur Uni begleiten. Doch die beiden Jungs ziehen lieber um die Häuser. In Tekkno-Tempeln zelebrieren sie ihren Lebensstil. Dabei umkreist die Kamera den körperbewussten sexy Boy während seiner Odyssee durch die glitzernde, sexuell aufgeladene Hochglanz-Welt der Catwalks, Designerdrogen und durchtrainierten Männerkörper. Danny freundet sich mit Greg an, einem GoGo-Tänzer, der auch auf den Strich geht, um sein koks zu bezahlen. Immer auf dem schmalen Grat zwischen Glamour oben im Scheinwerferlicht und drohendem Absturz als GoGo-Stripper und Pornodarsteller.

Es kommt zum Eklat, als Dannys Vater ihm in einer Strip-Bar begegnet. Und als er Jonathan wiedertrifft, kommt es zur Katastrophe...

Ein Bilderrausch aus der blühenden Musik- und DJ-Szene Québecs: ein Augen- und Ohrenschmaus und gleichzeitig eine faszinierende Reflexion über Männerkörperkult und sexuelle Identifikation.

Bild: 16:9 anamorph widescreen (1,78 :1)
Sprachen: franz. Of (dolby Digital 5.1 +2.0), Englische Synchronfsg. (D.D. 5.1)
Untertitel: deutsch (ausblendbar)
Ländercode: 0 - codefree
Extra: Trailershow inkl. Original Kinotrailer, web link


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Drama
Kanada 2001

Originaltitel: Danny in the Sky


FSK: 16 90 Min.
Regie: Denis Langlois

 

Darsteller: 
Thierry Pepin, Véronique Jenkins, Jessie Beaulieu, Daniel Lortie,
Caroline Portelance, Éric Cabana

 

Kilometer 0

Was ist Kilometer 0? Eine radikale Geschwindigkeitsbegrenzung?
Nein, es ist der Ausgangspunkt aller Fernstraßen im spanischen Madrid. Und eben ein beliebter Treffpunkt für Verabredungen.

Und damit sind wir auch schon mitten in dem Episodenfilm. Denn an diesem Treffpunkt - oder in seiner unmittelbaren Nähe - nehmen alle diese kleinen Geschichten zunächst einmal unabhängig voneinander ihren Ausgang.

Ein aufstrebender Jungregisseur soll hier die Freundin seiner Schwester treffen, bei der er in Madrid wohnen soll.
Eine Nutte hat sich hier mit ihrem Freier telefonisch verabredet.
Und nun kommt es zu einer Verwechslung. Da der Freier sich verspätet und der Filmstudent sich nicht präzise ausdrückt, nimmt die Nutte ihn versehentlich mit zu sich nach Hause - pardon, ins "Büro". Das erste "Drama".

Und andersherum... Ein Callboy bestellt seine Kundin zum KM 0. Hier findet erst einmal keine Verwechslung statt und die ältere Dame ist mit dem Service des Latino-Lovers mehr als zufrieden; bis sie per Zufall entdeckt, dass es ihr vermisster Sohn sein könnte, mit dem sie gerade Sex gehabt hat...

Auch zwei Schwule, die sich im Internet-Chatroom zu einer heißen Nummer daten wollten, treibt es an die berühmte Stelle (die jeder kennt).
Da sich der gutaussehende Flamenco- und Balletttänzer aber dank einer Motorroller-Panne verspätet, nimmt der versetzte Schwule mit dem Herz auf dem rechten Fleck sich des Freiers von oben an...

Aber Mr. Gay-Schnuckel bleibt nicht unbemannt, denn er trifft zufällig auf den Mitbewohner des Callboys, der gerade in der Augusthitze einen Spaziergang zum Eisstand gemacht hat und seinen Augen und Ohren nicht traut, als er von dem Tänzer für sein Date gehalten wird. Er sagt dazu nicht nein und lässt den Ahnungslosen in dem Irrglauben, seinen Chat-Partner getroffen zu haben. Was dann folgt, ist wilder, hemmungsloser, erfüllender Sex (im Ansatz rechts im Bild...) bei dem die beiden Männer merken, dass es vielleicht mehr werden könnte; wenn da nicht die Lüge gewesen wäre...


Mit einer faszinierenden Leichtigkeit zeigt uns der Film acht zwischenmenschliche Beziehungen auf, die aber im Detail eigentlich sehr komplex und schwierig sind. Geradezu vorbildlich werden hier homo- und heterosexuelle Gefühle gleichwertig nebeneinander gestellt. Die Schwulen spielen keine "Sonderrolle", sondern sind tragender Bestandteil der gesamten Dramaturgie. Mit einer leider immer noch nicht üblichen Selbstverständlichkeit werden die Geschichten der schwulen Protagonisten neben denen der heterosexuellen erzählt. Und schließlich finden alle Handlungsfäden zusammen.


Der Film läuft in spanischer Sprache und mit zuschaltbaren deutschen Untertiteln.

Der Film ist bei pro-fun erschienen

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Komödie

Spanien 2000

Regie: Juan Luis Iborra und Yolanda Garcia Serrano

Drehbuch: Juan Luis Iborra und Yolanda Garcia Serrano

Originaltitel: Kilómetro cero / Km.0

Darsteller und Rollen:

Concha Velasco .... Marga 
Georges Corraface .... Gerardo 
Silke Hornillos Klein .... Amor (als Silke) 
Carlos Fuentes .... Pedro 
Mercè Pons .... Silvia 
Alberto San Juan .... Sergio 
Elisa Matilla .... Tatiana 
Armando del Río .... Máximo 
Miquel García .... Benjamín 
Jesús Cabrero .... Miguel 
Víctor Ullate Jr. .... Bruno 
Cora Tiedra .... Roma 
Tristán Ulloa .... Mario 

 

 

Krámpack (Nico und Dani)

Ein Paradebeispiel eines Coming Out Filmes über einen heranwachsenden Schwulen. Ähnlich wie "Beautiful Thing" zeigt der Film Krámpack die aufkeimenden Gefühle eines Jungen, der sich viel mehr zu seinem besten Freund hingezogen fühlt, als es "üblich" ist. Hier befinden wir uns allerdings nicht in England, sondern im Macho-Mutterland Spanien. Und somit ist dieses Sache noch ein wenig krasser.

Dani (links im Bild) kommt im Sommer regelmäßig in das Ferienhaus seiner wohlhabenden Eltern an der Küste. Dort trifft er sich mit seinem Jugendfreund Nico (rechts im Bild) um gemeinsam einige Wochen zu verbringen. Mit Angeln, Kaninchenjagd, Radtouren, Am-Strand-Liegen und Wichsen. Ja, richtig gelesen. Dieses gemeinschaftliche Wichsen nennen die Jungs Krámpack.

Doch heuer ist es anders als sonst. Denn in Nico erwacht die Begierde, richtigen Sex haben zu wollen. Und zwar mit einem Mädchen. Dani ist darüber nicht besonders glücklich, denn eigentlich wollte er seine Zeit ausschließlich mit Nico verbringen, seine Nähe genießen, ohne wirklich zu wissen, was diese Gefühle bedeuten. Zwar kommt es doch noch zu einigen gemeinsamen Spielchen, aber die beiden Mädchen, die Dani von früher kennen und die Nico von nun an immer dabeihaben will, bringen Danis Pläne immer häufiger aus dem Lot. 

Und schließlich steigt in dem Haus eine kleine Sexorgie, die in Dani einen Knoten zum Platzen bringt...

Eindrucksvoll schildert Regisseur Cesc Gay (keine Ahnung, was der Name bedeutet) wie das Leben des Jungschwulen Dani zunächst langsam aber sicher aus den Fugen gerät, weil er seine Situation und seine Gefühle, sein Schwulsein eben, erkennt. 
Die typische Coming Out Szenerie der Stufe 1: Selbsterkenntnis. Nachdem er sich akzeptiert hat, sucht Dani schüchtern Kontakt zu anderen Schwulen und bekommt aber Muffensausen, da sie deutlich älter sind als er; CO-Stufe 2... 
Jeder Zuschauer mag sich nun selbst vorstellen, wie es im Leben des Jungen weitergehen wird. Denn der Film endet bei dieser Entwicklungsstufe. Die beiden Schauspieler leisten hervorragende Arbeit. Sie agieren glaubhaft und sympathisch.

Spanische Originalfassung, katalanische Synchronisation und zuschaltbare deutsche Untertiteln.

Der Film ist bei pro-fun erschienen

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Coming Out Film, Drama

Spanien 2000

Regie: Cesc Gay

Darsteller und Rollen: 

Fernando Ramallo .... Dani 
Jordi Vilches .... Nico 
Marieta Orozco .... Elena 
Esther Nubiola .... Berta 
Chisco Amado .... Julian 
Ana Gracia .... Sonia 
Myriam Mézières .... Marianne 
Muntsa Alcañiz .... Danis Mutter 
Mingo Ràfols .... Arturo 
Pau Durá .... Mario 
Eduardo González .... Camarero 
Gaelle Poulavec .... Chica 
Jesús Garay .... Danis Vater 
Eloi Yebra .... Manu 

 

 

Weil ich ein Mädchen bin - But I'm a Cheerleader

Klasse Komödie um ein lesbisches Mädchen. Na ja, eigentlich ist sie noch keine Lesbe... noch...

Megans Eltern wollen nur das Beste. Deshalb muss die bekennende Vegetarierin und die augenfällige Hinwendung des Töchterchens zum eigenen Geschlecht schnellstens therapiert werden. Und das, obwohl sie sich seit Jahren vom begehrtesten Jungen der Schule abknutschen lässt und selbst als Cheerleaderin und Spitzenschülerin der perfekte Teenager zu sein scheint.
In einem Reha-Camp (mit Super Transvestit RuPaul als Ex-Schwuler Trainer, vertrockneter Schreckschraube als Gründerin und knackigem schwulen Sohn als Gärtner...) muss das völlig überraschte Mädchen mit anderen Jugendlichen eine Umerziehungstherapie ertragen, an deren Ende das heterosexuelle Paradies winkt.
Doch alles kommt anders...

Denn Megan verliebt sich in eine Leidensgenossin. Gemeinsam mit ein paar Anderen besuchen sie heimlich den "Cocksucker", eine schwul-lesbische Bar. Dort könnten sie ihre Bedürfnisse ausleben, hätte die Gehirnwäsche nicht schon langsam Wirkung gezeigt.

Zu den Methoden der Umerzieher: Ein 5-Stufen-Plan, an dessen Spitze das Eingeständnis der eigenen Homosexualität steht, dann die Suche nach den Ursachen ("Meine Mutter hat in Hosen geheiratet...") usw. Angelehnt an diverse Selbsthilfegruppen a la Anonyme Alkoholiker werden hier die offensichtlich schwachsinnigen Versuche der Umpolung karikiert.

Der ganze Film spielt mit den gängigen Klischees. Er nimmt sie aufs Korn (Butch-Lesbe, Tucke), prangert sie an, schwimmt sich jedoch nie frei davon. Man muss akzeptieren, dass der Streifen eine Ansammlung eben dieser Vorurteile ist, die er der Lächerlichkeit preisgibt.  

Das Spiel mit den Bonbonfarben ist ebenfalls auffällig. Nicht nur dass die Jungs von der Untergrund-Gay-Pride-Organisation in ihrem Hauptquartier *alles* mit Regenbogen habe, nein auch im Haus des "rechten Weges" hat jedes Zimmer eine vorherrschende Farbe; und alle zusammengenommen ergeben wieder den Regenbogen ;-)

Eine groteske Situation jagt die nächste; zur Freude des schenkelklopfenden Publikums. Doch wollen wir nicht vergessen, dass es in den USA tatsächlich über 100 solcher "Institutionen" gibt, die meinen, den Homos ein lebenswerteres Dasein bescheren zu können; um es mit einem Cheerleader-Spruch zu sagen: "1,2,3,4, Heteros, das werden wir! 5,6,7,8 Gott lässt Homos außer acht!"

Doch letztlich findet die wahre Liebe zueinander... Und das eben auch bei zwei schuffi-schnuckligen Jungs!

Lesben-Anteil 70%; trotzdem auch 'was für Schwule; die Probleme liegen ja ähnlich ;-)

Suuuper Komödie über ein "Umerziehungslager". 

Der Film ist bei pro-fun erschienen

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But I'm A Cheerleader
USA 1999
Komödie 

Regie: Jamie Babbit







 

Megan: Natasha Lyonne
Graham: Clea Du Val
Mary Brown: Cathy Moriarty
Mike: RuPaul Charles
Rock Brown: Eddie Cibrian
Clayton Dunn: Kip Pardue

Taxi zum Klo

Mehr als nur ein Schwulenfilm...

Ein Klassiker.

Ein Meilenstein.

Ein Zeitzeugnis.

Jetzt auf DVD als "Director's Cut" mit ein paar Extras, wie z.B. einem Interview mit Ripploh anlässlich der Premiere des "Sequels" Taxi nach Kairo.

nach seiner Uraufführung wurde der Film zu einem Skandal. kein Wunder, denn nie zuvor wurde das Leben eines promisken, schwulen Lederkerls in solch einer Deutlichkeit und Schonungslosigkeit (für den Zuschauer) gezeigt. Im Zeitalter vor AIDS geht Frank - wir dürfen aus der Gleichnamigkeit des Regisseurs/Darstellers und der Hauptrolle durchaus auf autobiografische Züge des Filmes tippen - aufs Ganze. Männer, Männer, Männer. Der Grundschullehrer geht dabei weiter als es alle guten Sitten es sich auch nur im Entferntesten vorstellen können. Er sammelt die Objekte seiner Begierde in Parks, auf Klappen und sogar an einer Tankstelle. 
Seine Ungebundenheit, der unverbindliche - ja fast unverantwortliche Sex, den er fast vergöttert ist nur die eine Seite der Medaille. Die Andere heißt Bernd. Die ehemalige Zufallsbekanntschaft avanciert zum sogenannten festen Lebensabschnittspartner. Ihm schwebt eine gemütliche Zweisamkeit vor; in sicheren Verhältnissen. Er bemuttert seinen geliebten, opfert sich regelrecht für ihn auf. Frank nimmt das teilweise gerne auf, teilweise aber widert es ihn regelrecht an. 
Sie leben zusammen, sie schlafen zusammen, aber sie leben aneinander vorbei.
Auf dem Berliner Tuntenball kommt es schließlich zum Bruch. Sie können nicht miteinander, können sie aber ohne einander?

Der Film ist nichts für schwache Gemüter. Explizite Sexualität einer schwulen Spielart in Wort und Bild; die Grenze zur Pornographie scheint mir bisweilen überschritten. Ein gefundenes Fressen für jeden Psychologen und Psychiater. Die zerrissene Seelenwelt eines Schwulen Anfang 30 im Großstadt-Sumpf.

Zur Info:
"Taxi zum Klo" macht Lust, ein Mann zu sein. So warb die Verleihfirma zum Start des Films. Der mit nur 100.000 DM ohne jede Fördermittel gedrehte Film ist in der Szene - zurecht - zu einem Kultfilm avanciert. Und so spielte er allein in New York 1 Million Dollar ein.
Frank Ripploh stellt sich in seinem Film rücksichtslos selber aus, offeriert uns seine geile Gedankenwelt ebenso wie das letzte Schamhaar um seinen Schwanz. Und davon sind anscheinend Schwule rund um den Globus begeistert. Nicht nur sie: Das Festival Saarbrücken, zum Beispiel, erkannte ihm 1981 dafür den begehrten "Max-Ophüls-Preis" zu.
Ripploh war Hauptschullehrer. Aus seinem Schwulsein machte er nie ein Hehl. Im Gegenteil: Als Peggy von Schnottgenberg griff er an. Im "Stern" bekannte er sich öffentlich; der Ärger mit der Schulbehörde war ihm gewiss. Bei den Dreharbeiten zum "Taxi zum Klo" war er noch "Beamter auf Probe", nur wegen eines festgestellten Leberschadens nicht dienstfähig ...
Ripploh bekennt über den Film hinaus, "ein Jagdtyp" zu sein, mit erhobener Lanze ständig nach Opfern unterwegs. "Ich will ungeheuerliche Intimität, in der sämtliche Grenzen verwischt werden. Auch Lust und Schmerz - das muss jeder selbst rauskriegen, wie viele Dimensionen dahinter stehen ..." Ripploh zieht die Grenzen sehr weit: Er lässt sich auspeitschen, pisst einen anderen in den Mund. "Ich wollte auf jeden Fall zwei Dead-ends konfrontieren: Eine bürgerliche Sackgasse, wo jemand in Kissen, Kaffee und Kuchen erstickt und ein Dead-end von pseudofreier schwuler Sexualität, wo Du mit Hilfe von Drogen zwar Grenzen verwischt, aber nicht aufhebst."
Der Film, so behauptet Ripploh, sei gar kein Schwulenfilm. "Es ist ein trauriger Film, der die Sehnsucht nach einer Beziehung und ihrer Unmöglichkeit zum Ausdruck bringt, bei allem Witz." 1980 gedreht - im Zeitalter vor AIDS, war er ein befreiendes, ehrliches Credo zum eigenen Schwulsein. Heute ist er eine traurig stimmende Erinnerung an rosarote Zeiten ...

Der Film ist bei pro-fun erschienen

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Drama
BRD 1980
Regie: Frank Ripploh

Buch: Frank Ripploh 
Produzent: Frank Ripploh, Horst Schlier, Laurens Straub

Ton: Frank Soletti
Originalmusik: Hans Wittstatt
Kamera: Horst Schlier
Schnitt: Gela-Marilna Runne, Mathias von Gunten

 

Darsteller: 

Frank Ripploh
Bernd Broaderup
Orpha Termin
Peter Fahrni
Dieter Godde
Klaus Schnee
Bernd Kroger
Markus Voigtlander
Irmgard Lademacher
Gregor Becker
Marguerite Dupont
Eberhard Freudenthal
Beate Springer
Millie Büttner
Gitta Lederer
Hans Gerd Mertens
Ulla Topf
Franco Papadu
Tabea Blumenschein
Magdalena Montezuma
Juergen Moeller
Valeska Gerstenberg
Brigitte Knigge
Hans Kellner
Ric Schachtebeck

Der verlorene Soldat

Holland im Jahre 1944. Die Deutschen haben Amsterdam besetzt. Der 12-jährige Jeroen (Maaerten Smit) und seine alleinerziehende Mutter darben ob der Lebensmittelknappheit. Deshalb wird der Junge aufs Land geschickt, um bei einer Bauernfamilie aufgepäppelt zu werden. Bei einer Fischerfamilie, um genau zu sein. 
Seine ersten sexuellen Regungen fallen mit dem Ende des Krieges und dem Wechsel der fremden Soldaten im Land zusammen. Schon bald finden der Kanadier Walt (Andrew Kelley) und Jeroen zusammen. Ihre liebevolle Beziehung wird von Allen geduldet. Durch den plötzlichen Truppenabzug verlieren sie sich aus den Augen. Zurück bleiben nur die Sonnenbrille und ein Foto. In den 80ern erinnert sich Jeroen wieder an seine große Liebe.

Die DVD enthält die niederländische Originalfassung mit ausblendbaren deutschen Untertiteln.

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Romanze
Niederlande 1992

Regie: Roeland Kerbosch

Rollen & Darsteller:
Jeroen Boman als Junge: Maarten Smit
Jeroen Boman als Erwachsener: Jeroen Krabbé
Walt Cook: Andrew Kelley
                                                                 

 

Die Summe der Gefühle

Vater und Sohn sind auf der Suche nach dem Partner fürs Leben; Daddy sucht eine Frau und Söhnchen einen Mann. Gefühlvolles Drama ist angesagt. 
Die Liebe hat viele Gesichter. Harry Mitchell (Jack Thompson) weiß das, er akzeptiert die Homosexualität seines Sohnes Jeff (Russell Crowe, ja der aus Gladiator...) und bestärkt ihn darin, seine Identität zu finden. 
Die Beiden führen einen Männerhaushalt, seit die Frau und Mutter verstorben ist. Sie sind auf der Suche nach dem Partner fürs Leben. Daddy ist dabei direkter als sein sensibler Sohn. So weit so gut; wenn aber der Vater dem Sohn auf diese Weise einen Mann sucht, geht Jeff das nun doch zu weit.

Schließlich findet jeder ein scheinbar passendendes Pendant. Die erzkonservative Joyce für den Vater und den schnuckeligen Gärtner Greg für den Sohnemann. Ob das wohl gut gehen kann?

Die DVD enthält neben der englischsprachigen Originalfassung auch die deutsche Synchronfassung.

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Romantikkomödie
(The Sum Of US)
Australien 1994

Regie: Geoff Burton & Kevin Dowling

Rollen & Darsteller:
Jeff Mitchell: Russell Crowe
Harry Mitchell: Jack Thompson
Greg: John Polson

 

No One Sleeps

Ein Serienkiller in San Francisco. Er hat eine Vorliebe für Puccinis Oper Turandot. Seine Opfer sind homosexuelle Männer. Alle waren HIV-Langzeitüberlebende.
Doktorand Stefan Hein (Tom Wlaschiha) hat eine gewagte Theorie. Der AIDS-Virus entstand als ein Zufallsprodukt der US-amerikanischen Biowaffenproduktion. In den späten 70ern seien Gefängnisinsassen von geheimen Genlaboren als Versuchkaninchen benutzt worden. Er hofft, Beweismittel oder sogar ehemalige Probanden zu finden.
Inspector Louise Tolliver (Irit Levi) steht vor einem Rätsel. Ist der Täter ein christlicher Fanatiker? Rächt der Mörder sich, wie einst Prinzessin Turandot, wegen einer ihm zugefügten Gewalttat? Handelt es sich um den blutigen Kreuzzug eines Wahnsinnigen? Oder um die Vernichtung von Zeugen geheimer Menschenversuche?
Ein spannender Thriller in einer Atmosphäre fiebriger Schlaflosigkeit und ein ungeschöntes Portrait der kalifornischen Sexclub-Gayszene.

Engl m dt U

Erschienen bei Pro-Fun.

 

 

 

Drama

D 2000, 108 Min., 
Regie: Jochen Hick

Verleih: pro-fun media Filmverleih

 

Tom Wlaschiha, Irit Levi, Jim Thalman, Richard Conti

Edge Of Seventeen

Was für ein Film
Diverse Publikumspreise bei einschlägigen Festivals hat er schon eingeheimst; zu Recht.

Dramaturgie eines Coming Outs
Eric ist 17 und lebt im Mittleren Westen der USA. Eric ist gutaussehend und Mamas Liebster. Eric hat eine Busenfreundin. Und mit dieser tritt er einen Ferienjob in einem Schnellrestaurant des örtlichen Vergnügungsparks an. Angeführt von einer etwas pummeligen, aber umso umtriebigeren Restaurantmanagerin - die im späteren Verlauf noch eine "gewichtige" Rolle spielen wird - kommt Erics Leben erstmals in andere Bahnen. Als dann der blonde Kollege und Hüne Rod mit Eric zu flirten beginnt, ist dieser zuerst irritiert, doch dann mehr und mehr interessiert.

Aller Anfang ist schwer
Seine Gefühle kann Eric anfangs nicht so recht einordnen. Tja, typische CO-Situation, oder? Das innere Coming Out ist ja mit eins der schwersten. Sein "Anderssein" drückt Eric erst einmal durch seine Kleidungswahl und seine Haarfarbe und später mit etwas Augenmakeup aus. Aber "schwul"... Nein , das ist er doch nicht... Irgendwie kann er ja nicht schwul sein, denn schließlich gibt es ja sein Freundin. Trotzdem fühlt er sich massiv zu Rod hingezogen; und als er seine erste Nacht mit dem üppig ausgestatteten Jungen verbringt, ist der Groschen gefallen.

Die erste Liebe ist die erste Enttäuschung
Als Frischling in der Schwulenszene hat Eric auch noch einige - schmerzhafte - Erfahrungen zu sammeln. Seine Liebe (oder ist es doch nur Schwärmerei?) wird nicht erwidert. Auch der nächste Versuch scheitert; Sex ja, Gefühl nein. Einzig seine ehemalige Chefin aus dem Restaurant steht dem Jungen in der schwierigen Zeit bei. Das liest sich jetzt ziemlich dramatisch, ist aber mit einer erfrischenden Leichtfüßigkeit in Szene gesetzt. Es gibt viel zu schmunzeln, wenn Eric in die uns doch allen irgendwie bekannten Situationen stolpert. 

Happy End mit Hindernissen
Nicht zu viel sei verraten, aber der Traumprinz kommt doch noch daher. Und Eric findet auf Umwegen das langersehnte Glück.

 

Bei Amazon bestellen als VHS oder DVD (diese zusätzlich mit englischer Originalfassung!).

Coming Out Film
USA, 1989

 

 

No Ordinary Love - Lust und Laster in L.A.

Tom ist tot. 
Aber war es wirklich ein Unfall?

Er hatte Charisma, mit undurchsichtigen Machenschaften und ausgeflippten Psychospielchen faszinierte er seine Mitbewohner, die auch heute noch in seinem Bann stehen. Da ist beispielsweise der 28jährige Kevin, dem das Haus gehört, in dem sie alle leben; Vince ist ein junger Vietnamese, der hier umsonst leben darf. Mit zur Wohngemeinschaft gehören auch Kevins Mutter, der bisexuelle Andy und das heterosexuelle Rock'n'-Roll-Girl Wendy. Langsam stellt sich heraus, dass jeder von ihnen seine ganz eigene Meinung über Tom hatte, und seine ganz persönlichen Erlebnisse - wie Kevin und Wendy, die beide mit Tom im Bett waren. 

Um zusätzlich Geld in die gemeinsame Kasse zu bekommen, wird Andys Freund Ben in die Gemeinschaft aufgenommen - doch er sorgt bald für eine Menge Unruhe. Es dauert nicht lange, bis Wendy feststellt, dass sie von Tom schwanger ist. Als sie Kevin davon erzählt, schwelgen beide in Erinnerungen an Tom - und landen schließlich gemeinsam im Bett. Später beschließen sie sogar zu heiraten, was Kevins Mutter an den Rand des Nervenzusammenbruchs treibt. Bald geht es drunter und drüber: Andy hat eine Bank überfallen und steckt Kevin 5000 Dollar Schweigegeld zu; Vince ist unsterblich in seinen Nachbarn Ramon verliebt; dessen Mutter, die verheiratete Gloria, wird inzwischen von Andy beglückt; Wendy wiederum bringt im Hospital den kleinen Patrick zur Welt. 

Doch in all dem Durcheinander wird allen klar, was in ihrem Leben wirklich abläuft - und dass Toms Tod doch kein simpler Unfall war...

Niegel-nagel neu als DVD in Deutsch und Englisch; sowie auch als VHS-Cassette in der deutschen Fassung.
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DVD: No Ordinary Love - Lust und Laster in L.A. (DVD)
VHS: No Ordinary Love - Lust und Laster in L.A. (VHS)

 

Darsteller:
Smith Forte, Ericka Klein, Robert Pecora, Marks S. Larson, Koing Kuoch, Antonio Rosas.

Trick 

ist nicht der Name eines der Neffen Donald Ducks und bedeutet nicht etwa das, was es im Deutschen bedeutet - nein, es ist ein amerikanischer Slang-Ausdruck für etwas, was wir "eine schnelle Nummer" nennen. Und genau den wollten der süße Gabriel (Christian Campbell, (Bruder von "Scream"-Queen Neve) und Sahneschnittchen Mark (Johan Paul Pitoc) eigentlich haben, als sie sich in der U-Bahn kennenlernen. Naja, was heißt "kennenlernen"... Lange Rede kurzer Sinn: Es kommt zu der klassischen "Zu Dir oder zu mir?"-Situation. Und genau da liegt der Hase im Pfeffer <Hatschi!>. Gabriels mit Heterosexualität gestrafter Mitbewohner hat die Wohnung diese Nacht per Losentscheid für sich und seine Freundin (die übrigens umwerfend dämlich ist), und Mark wohnt "bei einer älteren Dame, die keinen Herren-Besuch wünscht". Auf der Suche nach einem Ausweg aus dem Dilemma geraten die beiden hübschen Junx von einer Peinlichkeit zur nächsten Groteske. Immer wenn sie gerade zur "Sache" kommen wollen, werden sie gestört. Da die "Liebe auf den ersten Fick" vom Schicksal nicht gewollt zu sein scheint, kommen sich die Beiden im Laufe der Zeit näher, als sie es ursprünglich beabsichtigt hatten, und der Zuschauer auf seine Kosten
Glänzend spielt "Beverly-Hills-90210"-Star Tori Spelling die Rolle der völlig durchgeknallten Katherine, Gabriels bester Freundin. Mit dabei ist übrigens auch eine echte Drag-Queen, die mit Frisur und Styling auch noch Tori persifliert. Der Film ist nicht nur 'was fürs Auge, nein auch die Dialoge haben echte "Schenkel-Klopfer".

It's not a Sony - it's a Trick!

P.S.: Die Hauptdarsteller sind zwar bekennende Heteros, aber der Regisseur Jim Fall ist von unserer Fakultät. Sein umjubeltes Erstlingswerk wurde im Rahmen der diesjährigen Berlinale in der Panorama-Sektion gezeigt und avancierte in kürzester Zeit zum Publikumsliebling. Der Film wurde mit dem Leserpreis der Zeitschrift "Siegessäule" prämiert.

Erschienen auf VHS und brandneu als DVD.

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VHS: Trick - Der etwas andere One-Night-Stand
DVD: Trick

 

 

 


Love And Death On Long Island

"Tod in Venedig" auf Amerikanisch. Der alternde britische Literat Giles De'Ath (man bemerke das Wortspiel im Nachnamen), dargestellt von John Hurt lebt recht abgeschieden von der Glitzerwelt des Showbusiness. So kommt er eher zufällig in ein Kino. Klassischerweise landet er zudem noch im falschen Film. Statt des anspruchsvollen Werkes bekommt er "Hotpants College II" zu Gesicht. Schon auf der Flucht lässt ihn der Nebendarsteller (Jason Priestley) in der Figur des Mickey zur Salzsäule erstarren. De'Ath ist gebannt und fasziniert. Er beginnt, alles zu sammeln, was er an Informationen über diesen Schauspieler Ronnie Bostock 
bekommen kann und klebt heimlich ausgeschnittene Bildchen in ein kleines Buch. Selbst vor dem Kauf eines Videorecorders schreckt der Technikfeind nun nicht mehr zurück. Alles nur, um seinen Schwarm betrachten zu können. Das reicht schließlich nicht mehr aus: Er will ihn persönlich kennenlernen und macht sich auf die Suche...

Erschienen bei Pro-Fun auf VHS und brandneu als DVD.

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und DVD: Love and Death on Long Island

 


 

 

 

 

 

 


 

 

 

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