GayWatch

Video Tipps Seite 3

 

 

 

 


L.I.E. - Long Island Expressway

Bei einem Einbruch eindeckt Howie, dass der Macho Gary auch eine "feminine Seite" hat. So kommen sich die beiden Jungs näher; mental wie körperlich. Doch dann gerät Howies Leben aus den Fugen, als auch noch sein Vater verhaftet wird und Gary verschwindet. Und der Pädo kommt ihm immer näher...


L.I.E. bestellen bei Amazon als DVD

L.I.E. bestellen bei Amazon als VHS




 

 

Alles wegen Benjamin

Ein Blick auf das Cover verspricht die "Erste schwule Liebe"... Es ist ein Coming-Out-Film aus Frankreich. Ursprünglich fürs Fernsehen produziert ist er in Deutschland aber als DVD/Video-Premiere zu haben.

Alles wegen Benjamin bestellen bei Alphamusic als DVD.

Alles wegen Benjamin bestellen bei Alphamusic als VHS.

 

Coming Out Film

 

Erstes Mal - vier Kurzfilme

Vier Episoden über schwule Liebe

Frühstück?
Freunde
Das Sommerkleid 
Hormone und andere Dämonen

Die vier Kurzfilme zum Thema "Schwule Liebe - Das erste Mal" sind hervorragend ausgewählt und von überdurchschnittlicher Qualität.

DVD bestellen bei Alphamusic

VHS bestellen bei Alphamusic

 

 

 

 

 

Kostbare Augenblicke - Norwegische Kurzfilme 

Ein Kuss im Schnee
Sommerblues
Entsagung

Wellen
Kostbare Augenblicke

Fünf schwule Kurzfilme aus Norwegen, über die erste Liebe, mal provokant, mal poetisch und ohne Scheu.

DVD bestellen bei Alphamusic

VHS bestellen bei Alphamusic


 

 

 


Kilometer 0

Was ist Kilometer 0? Eine radikale Geschwindigkeitsbegrenzung?
Nein, es ist der Ausgangspunkt aller Fernstraßen im spanischen Madrid. Und eben ein beliebter Treffpunkt für Verabredungen.

Und damit sind wir auch schon mitten in dem Episodenfilm. Denn an diesem Treffpunkt - oder in seiner unmittelbaren Nähe - nehmen alle diese kleinen Geschichten zunächst einmal unabhängig voneinander ihren Ausgang.

Ein aufstrebender Jungregisseur soll hier die Freundin seiner Schwester treffen, bei der er in Madrid wohnen soll.
Eine Nutte hat sich hier mit ihrem Freier telefonisch verabredet.
Und nun kommt es zu einer Verwechslung. Da der Freier sich verspätet und der Filmstudent sich nicht präzise ausdrückt, nimmt die Nutte ihn versehentlich mit zu sich nach Hause - pardon, ins "Büro". Das erste "Drama".

Und andersherum... Ein Callboy bestellt seine Kundin zum KM 0. Hier findet erst einmal keine Verwechslung statt und die ältere Dame ist mit dem Service des Latino-Lovers mehr als zufrieden; bis sie per Zufall entdeckt, dass es ihr vermisster Sohn sein könnte, mit dem sie gerade Sex gehabt hat...

Auch zwei Schwule, die sich im Internet-Chatroom zu einer heißen Nummer daten wollten, treibt es an die berühmte Stelle (die jeder kennt).
Da sich der gutaussehende Flamenco- und Balletttänzer aber dank einer Motorroller-Panne verspätet, nimmt der versetzte Schwule mit dem Herz auf dem rechten Fleck sich des Freiers von oben an...

Aber Mr. Gay-Schnuckel bleibt nicht unbemannt, denn er trifft zufällig auf den Mitbewohner des Callboys, der gerade in der Augusthitze einen Spaziergang zum Eisstand gemacht hat und seinen Augen und Ohren nicht traut, als er von dem Tänzer für sein Date gehalten wird. Er sagt dazu nicht nein und lässt den Ahnungslosen in dem Irrglauben, seinen Chat-Partner getroffen zu haben. Was dann folgt, ist wilder, hemmungsloser, erfüllender Sex (im Ansatz rechts im Bild...) bei dem die beiden Männer merken, dass es vielleicht mehr werden könnte; wenn da nicht die Lüge gewesen wäre...


Mit einer faszinierenden Leichtigkeit zeigt uns der Film acht zwischenmenschliche Beziehungen auf, die aber im Detail eigentlich sehr komplex und schwierig sind. Geradezu vorbildlich werden hier homo- und heterosexuelle Gefühle gleichwertig nebeneinander gestellt. Die Schwulen spielen keine "Sonderrolle", sondern sind tragender Bestandteil der gesamten Dramaturgie. Mit einer leider immer noch nicht üblichen Selbstverständlichkeit werden die Geschichten der schwulen Protagonisten neben denen der heterosexuellen erzählt. Und schließlich finden alle Handlungsfäden zusammen.


Der Film läuft in spanischer Sprache und mit zuschaltbaren deutschen Untertiteln.

Der Film ist bei pro-fun erschienen

Kaufen als DVD bei Amazon

DVD bestellen bei Alphamusic

VHS bestellen bei Alphamusic

Komödie

Spanien 2000

Regie: Juan Luis Iborra und Yolanda Garcia Serrano

Drehbuch: Juan Luis Iborra und Yolanda Garcia Serrano

Originaltitel: Kilómetro cero / Km.0

Darsteller und Rollen:

Concha Velasco .... Marga 
Georges Corraface .... Gerardo 
Silke Hornillos Klein .... Amor (als Silke) 
Carlos Fuentes .... Pedro 
Mercè Pons .... Silvia 
Alberto San Juan .... Sergio 
Elisa Matilla .... Tatiana 
Armando del Río .... Máximo 
Miquel García .... Benjamín 
Jesús Cabrero .... Miguel 
Víctor Ullate Jr. .... Bruno 
Cora Tiedra .... Roma 
Tristán Ulloa .... Mario 

 

Krámpack (Nico und Dani)

Ein Paradebeispiel eines Coming Out Filmes über einen heranwachsenden Schwulen. Ähnlich wie "Beautiful Thing" zeigt der Film Krámpack die aufkeimenden Gefühle eines Jungen, der sich viel mehr zu seinem besten Freund hingezogen fühlt, als es "üblich" ist. Hier befinden wir uns allerdings nicht in England, sondern im Macho-Mutterland Spanien. Und somit ist dieses Sache noch ein wenig krasser.

Dani (links im Bild) kommt im Sommer regelmäßig in das Ferienhaus seiner wohlhabenden Eltern an der Küste. Dort trifft er sich mit seinem Jugendfreund Nico (rechts im Bild) um gemeinsam einige Wochen zu verbringen. Mit Angeln, Kaninchenjagd, Radtouren, Am-Strand-Liegen und Wichsen. Ja, richtig gelesen. Dieses gemeinschaftliche Wichsen nennen die Jungs Krámpack.

Doch heuer ist es anders als sonst. Denn in Nico erwacht die Begierde, richtigen Sex haben zu wollen. Und zwar mit einem Mädchen. Dani ist darüber nicht besonders glücklich, denn eigentlich wollte er seine Zeit ausschließlich mit Nico verbringen, seine Nähe genießen, ohne wirklich zu wissen, was diese Gefühle bedeuten. Zwar kommt es doch noch zu einigen gemeinsamen Spielchen, aber die beiden Mädchen, die Dani von früher kennen und die Nico von nun an immer dabeihaben will, bringen Danis Pläne immer häufiger aus dem Lot. 

Und schließlich steigt in dem Haus eine kleine Sexorgie, die in Dani einen Knoten zum Platzen bringt...

Eindrucksvoll schildert Regisseur Cesc Gay (keine Ahnung, was der Name bedeutet) wie das Leben des Jungschwulen Dani zunächst langsam aber sicher aus den Fugen gerät, weil er seine Situation und seine Gefühle, sein Schwulsein eben, erkennt. 
Die typische Coming Out Szenerie der Stufe 1: Selbsterkenntnis. Nachdem er sich akzeptiert hat, sucht Dani schüchtern Kontakt zu anderen Schwulen und bekommt aber Muffensausen, da sie deutlich älter sind als er; CO-Stufe 2... 
Jeder Zuschauer mag sich nun selbst vorstellen, wie es im Leben des Jungen weitergehen wird. Denn der Film endet bei dieser Entwicklungsstufe. Die beiden Schauspieler leisten hervorragende Arbeit. Sie agieren glaubhaft und sympathisch.

Spanische Originalfassung, katalanische Synchronisation und zuschaltbare deutsche Untertiteln.

Der Film ist bei pro-fun erschienen

Kaufen als DVD bei Amazon

DVD bestellen bei Alphamusic

VHS bestellen bei Alphamusic

Coming Out Film, Drama

Spanien 2000

Regie: Cesc Gay

Darsteller und Rollen: 

Fernando Ramallo .... Dani 
Jordi Vilches .... Nico 
Marieta Orozco .... Elena 
Esther Nubiola .... Berta 
Chisco Amado .... Julian 
Ana Gracia .... Sonia 
Myriam Mézières .... Marianne 
Muntsa Alcañiz .... Danis Mutter 
Mingo Ràfols .... Arturo 
Pau Durá .... Mario 
Eduardo González .... Camarero 
Gaelle Poulavec .... Chica 
Jesús Garay .... Danis Vater 
Eloi Yebra .... Manu 

 

 

Weil ich ein Mädchen bin - But I'm a Cheerleader

Klasse Komödie um ein lesbisches Mädchen. Na ja, eigentlich ist sie noch keine Lesbe... noch...

Megans Eltern wollen nur das Beste. Deshalb muss die bekennende Vegetarierin und die augenfällige Hinwendung des Töchterchens zum eigenen Geschlecht schnellstens therapiert werden. Und das, obwohl sie sich seit Jahren vom begehrtesten Jungen der Schule abknutschen lässt und selbst als Cheerleaderin und Spitzenschülerin der perfekte Teenager zu sein scheint.
In einem Reha-Camp (mit Super Transvestit RuPaul als Ex-Schwuler Trainer, vertrockneter Schreckschraube als Gründerin und knackigem schwulen Sohn als Gärtner...) muss das völlig überraschte Mädchen mit anderen Jugendlichen eine Umerziehungstherapie ertragen, an deren Ende das heterosexuelle Paradies winkt.
Doch alles kommt anders...

Denn Megan verliebt sich in eine Leidensgenossin. Gemeinsam mit ein paar Anderen besuchen sie heimlich den "Cocksucker", eine schwul-lesbische Bar. Dort könnten sie ihre Bedürfnisse ausleben, hätte die Gehirnwäsche nicht schon langsam Wirkung gezeigt.

Zu den Methoden der Umerzieher: Ein 5-Stufen-Plan, an dessen Spitze das Eingeständnis der eigenen Homosexualität steht, dann die Suche nach den Ursachen ("Meine Mutter hat in Hosen geheiratet...") usw. Angelehnt an diverse Selbsthilfegruppen a la Anonyme Alkoholiker werden hier die offensichtlich schwachsinnigen Versuche der Umpolung karikiert.

Der ganze Film spielt mit den gängigen Klischees. Er nimmt sie aufs Korn (Butch-Lesbe, Tucke), prangert sie an, schwimmt sich jedoch nie frei davon. Man muss akzeptieren, dass der Streifen eine Ansammlung eben dieser Vorurteile ist, die er der Lächerlichkeit preisgibt.  

Das Spiel mit den Bonbonfarben ist ebenfalls auffällig. Nicht nur dass die Jungs von der Untergrund-Gay-Pride-Organisation in ihrem Hauptquartier *alles* mit Regenbogen habe, nein auch im Haus des "rechten Weges" hat jedes Zimmer eine vorherrschende Farbe; und alle zusammengenommen ergeben wieder den Regenbogen ;-)

Eine groteske Situation jagt die nächste; zur Freude des schenkelklopfenden Publikums. Doch wollen wir nicht vergessen, dass es in den USA tatsächlich über 100 solcher "Institutionen" gibt, die meinen, den Homos ein lebenswerteres Dasein bescheren zu können; um es mit einem Cheerleader-Spruch zu sagen: "1,2,3,4, Heteros, das werden wir! 5,6,7,8 Gott lässt Homos außer acht!"

Doch letztlich findet die wahre Liebe zueinander... Und das eben auch bei zwei schuffi-schnuckligen Jungs!

Lesben-Anteil 70%; trotzdem auch 'was für Schwule; die Probleme liegen ja ähnlich ;-)

Suuuper Komödie über ein "Umerziehungslager". 

Der Film ist bei pro-fun erschienen

Kaufen als DVD bei Amazon

DVD bestellen bei Alphamusic

VHS bestellen bei Alphamusic

 

But I'm A Cheerleader
USA 1999
Komödie 

Regie: Jamie Babbit







 

Megan: Natasha Lyonne
Graham: Clea Du Val
Mary Brown: Cathy Moriarty
Mike: RuPaul Charles
Rock Brown: Eddie Cibrian
Clayton Dunn: Kip Pardue

Y Tu Mama También - Lust For Life

wurde bei der Biennale 2001 mit zwei Preisen geehrt: Diego Luna und Gael García Bernal erhielten den Marcello-Mastroianni-Preis für die beste schauspielerische Nachwuchsleistung und Carlos und Alfonso Cuarón die Auszeichnung für das beste Drehbuch. Dazu kam Anfang 2003 noch die Oscar-Nominierung für den besten fremdsprachigen Film. Er wurde dann aber überraschend an den deutschen Beitrag vergeben.

Julio stammt aus der verarmten, mexikanischen Mittelschicht, Tenoch (ein aztekischer Name) dagegen hat einen reichen Politiker als Vater. Dennoch verbindet die beiden 17-Jährigen eine dicke Freundschaft. Die sich z.B. in einer gemeinsamen Wichsszene in einem Schwimmbad manifestiert. Sie wird erst auf die Probe gestellt, als sie die zehn Jahre ältere, äußerst attraktive Luisa kennen lernen, die sich gerade von ihrem untreuen Mann getrennt hat. Sie kennt die beiden vor Hormonen nur so strotzenden Jungmänner noch aus Kindertagen von einer Familienfête her. Da deren Freundinnen gerade zusammen zu einer Reise nach Europa aufgebrochen sind, leiden die Jungs unter Notstand. Mehr aus Scherz baggern sie die reifere Frau an und sie geht darauf ein. Dass sie dafür einen ganz bestimmten Grund - ja sogar mehrere Gründe - hat, erfährt der Zuschauer erst später. Das Trio begibt sich auf eine Reise zu einem Traumstrand, den die Spaßvögel Julio und Tenoch nur erfunden haben, um Luisa zu verführen. Unterwegs kommt es zu heftigen erotischen Rivalitäten um die geheimnisvolle Frau. Diese schläft zuerst mit dem Einen, danach - zum Ausgleich - mit dem Anderen. Sie meint, so die Risse in der Freundschaft der Jungs wieder kitten zu können. Sie bleibt dabei unbefriedigt, weil die zu leicht erregbaren Machos zu schnell kommen. 
Der schwule Zuschauer kommt so richtig auf seine Kosten, wenn Luisa beiden Jungs gleichzeitig gehörig "den Marsch bläst" und diese - stehend - nicht wissen, wohin mit ihren Händen und Küssen. Und sie sich dann gegenseitig liebkosen (ohne Hosen). 
Soziale Herkunft, Sexualität und Freundschaft kollidieren, und das Erwachsenenalter wartet darauf, die Scherben aufzusammeln.

Zur technischen Seite des Filmes sei noch angemerkt, dass er eine interessante Erzählstrategie aufweist. Der Zuschauer erfährt regelmäßig nach Schlüsselszenen, was aus den Protagonisten in ferner Zukunft einmal werden wird. 

Die DVD besitzt leider keinerlei Sonderausstattung. Dafür aber neben der deutschen Synchronfassung auch die spanischsprachige Originalfassung. 

Erschienen bei 20th Century Fox Home Video

 

Drama Liebesfilm
Mexiko, USA, 2001
Regie: Alfonso Cuarón

Darsteller und Rollen: 

Ana López Mercado .... Ana Morelos 
Diego Luna .... Tenoch Iturbide 
Gael García Bernal .... Julio Zapata 
Nathan Grinberg .... Manuel Huerta 
Verónica Langer .... María Eugenia Calles de Huerta 
María Aura .... Cecilia Huerta 
Giselle Audirac .... Nicole Bazaine 
Arturo Ríos .... Esteban Morelos 
Andrés Almeida .... Diego 'Saba' Madero 
Diana Bracho .... Silivia Allende de Iturbide 
Emilio Echevarría .... Miguel Iturbide 
Marta Aura .... Enriqueta 'Queta' Allende 
Maribel Verdú .... Luisa Cortés 
Juan Carlos Remolina .... Alejandro 'Jano' Montes de Oca 
Liboria Rodríguez .... Leodegaria 'Leo' Victoria 
                                                                              


Geschwister Pfister: Im weißen Rößl am Wolfgangsee

Kult auf VHS/DVD gebannt...

Wer kennt es nicht, das Weiße Rößl am Wolfgangsee. Z.B. in der Version mit Peter Alexander. Oder aber eben als Inszenierung mit den Geschwister Pfister. Und als ob das nicht schon genügen würde, nein auch Max Raabe ist auch noch mit von der Partie. Die Hauptrolle des Zahlkellners Leopold füllt Toni Pfister aus. Seine Chefin gibt das charmante Frl. Schneider und auch Ursli Pfister stellt sein schauspielerisches Talent unter Beweis.

Worum geht's?
Im Gasthaus "Zum weißen Rößl" kommt es zum Eklat, als der in die Wirtin verliebte Kellner Leopold das Zimmer eines Stammgasts Dr. Siedler an einen Berliner Industriellen nebst Tochter vergibt. Aus Eifersucht; denn der stammgastliche Rechtsanwalt (Zitat: "Sie machen sich ein falsches Bild von mir. ich bin ein Rechtsanwalt... aber ehrlich!") ist das Objekt der Begierde der Frau Wirtin. Dummerweise interessiert er sich aber viel mehr für die Tochter seines "gerichtlichen Gegners". 
Alles klar, oder soll ich 'ne Skizze machen?

Jedenfalls gibt es jetzt erst einmal Oberwasser für Leopold. Vorerst. Denn im Eifer des Gefechts wirft ihn die Rößlwirtin dann achtkantig hinaus.
Doch unser tapferer Leopold lässt sich davon nicht beeindrucken. 

Eine fernseh-technisch aufwendig gestaltete Aufzeichnung aus der Berliner Bar jeder Vernunft, die ja für ihre "Kleinkunst"-Highlights weit über die Grenzen der Republik bekannt ist. Mit dem besonderen Charme der Live-Atmosphäre des Spiegelzelts. 
Die Texte zu den bekannten Melodien sind herrlich erfrischend an die komödiantischen Talente der Akteure adaptiert.

 

Als VHS und DVD am besten im Shop des Fanclubs erhältlich: www.geschwister-pfister-fanclub.de

 

Der besondere TippTheater Operette Komödie

Deutschland 2002

Aufzeichnung von 1994

Musik: Jo Roloff Trio

Inszenierung: Ursli Pfister

 

Darsteller:

Otto Sander, Gerd Wameling, Max Raabe, Meret Becker, Fräulein Schneider, Lilo Pfister, Toni Pfister, Ursli Pfister, Walter Schmidinger, Andreas Guglielmetti, Monika Hansen


Happy, Texas

Happy, Texas, ist der Name des Ortes, in dem dieser Streifen größtenteils spielt. Dorthin nämlich verschlägt es die beiden Knackis Wayne und Harry auf Ihrer Flucht. Zu diesem Behufe bedienten sie sich eines altersschwachen Wohnmobils, mit dem sie durch - nennen wir's 'mal Vorbestimmung - in diesem Kaff einen Zwischenstopp machen müssen.

Schmeckt wie... frischgepresst
Denn zur Qualifikationsrunde der diesjährigen Wahl der "Miss Frischgepresst" haben die Honoratioren der Stadt ein professionelles Künstler-Duo (Steve und David) als Lehrmeister für die Mädels gedungen. Dummerweise werden diese in eben jenem Karawan erwartet. Und dümmerweise sollen die beiden Miss-Wahlen-Koriphäen auch noch schwul sein! Das ist natürlich eine echte Herausforderung für unsere beiden Cowboy-Machos. Dümmsterweise macht sich auch noch Sheriff "Chappy" Dent an Harry alias Steve 'ran, der sich wiederum in die Bank-Besitzerin - Joe(sephine) verliebt. Da gerät der als leicht gedachte Bruch in die lokale Bank nun doch weit schwieriger als vermutet.

Irgendwie anders...
Eine Travestie-Comedy 'mal andersrum. Nicht die Schwulen verkleiden sich als (hetero) Frauen, sondern Hetero-Männer geben sich als Schwule aus; und sämtliche Kleinstadt-Klischees stehen zur Auswahl. Und die beiden Original-Schwulen zicken, was das Zeug hält.


Zwei trottelige Kleinganoven werden unfreiwillig zu Mitläufern eines Gefängnisausbruchs. Unverhofft in Freiheit, verstecken sie sich vor ihren Verfolgern in einem Nest im Süden der USA. Ihre improvisierte Verkleidung führt allerdings zu zahlreichen Missverständnissen, und unverhoffte amouröse Verstrickungen komplizieren ihre brenzlige Situation. Jeremy Northam und Steve Zahn sind die Protagonisten in Mark Illsleys schräger Komödie "Happy, Texas".

Als die flüchtigen Kleinganoven Harry Sawyer (Jeremy Northam) und Wayne Wayne Wayne Jr. (Steve Zahn) im texanischen Städtchen Happy landen, glauben sie zunächst, die perfekte Zuflucht vor der Polizei gefunden zu haben. Sie werden nämlich mit zwei schwulen Trainern für Kinder-Schönheitswettbewerbe verwechselt. Nicht nur von der überfreundlichen Lehrerin Miss Schaefer (Illeana Douglas) werden sie in dieser Funktion mit offenen Armen empfangen. Auch der örtliche Sheriff Chappy Dent (William H. Macy) scheint - trotz seiner Texas-Natur - die Flüchtlinge nicht zu durchschauen. Überhaupt gestalten sich zwischenmenschliche Beziehungen bald als grösseres Hindernis für die Pläne der Sträflinge als es jedes Gefängnis könnte. Beide Männer wissen, dass sie Happy, Texas so oder so bald verlassen müssen und dafür fette Beute brauchen.

Die schräge Komödie von Debütant Mark Illsley operiert zwar mit gängigen Genreversatzstücken: Sie stellt Figuren in ihnen völlig unbekannte Situationen, spielt mit falschen Identitäten, und Liebe entsteht unter scheinbar unmöglichen Voraussetzungen. Trotzdem nimmt die Geschichte ein paar unvorhersehbare Wendungen und ihre Figuren sind mit einer einnehmenden Warmherzigkeit gezeichnet. Der Film vereint den smarten Jeremy Northam ("Gosford Park", "Possession") und Proletengesicht Steve Zahn, der neben diversen Komödien ("Reality Bites") sein Talent im Drama "Riding in Cars with Boys" unter Beweis stellen konnte. Ergänzt wird das ungleiche Duo durch William H. Macy, den heuchlerischen Autoverkäufer aus "Fargo", Illeana Douglas ("Ghost World") und die aus der Fernseh-Serie "Profiler" bekannte Ally Walker.

Tipp für SchwuleDer besondere TippKomödie

USA 1999

Buch: Ed Stone, Mark Illsley, Phil Reeves 
Musik: Peter Harris 
Regie: Mark Illsley 

 

Darsteller und Rollen: 

Jeremy Northam (Harry Sawyer), Steve Zahn (Wayne Wayne Wayne Jr.), William H. Macy (Sheriff Chappy Dent), Ally Walker (Josephine McClintock), Illeana Douglas (Doreen Schaefer), M.C. Gainey (Robert 'Bob' Allen Maslow), Ron Perlman (Marshal Nalhober) 


 

Iron Ladies

Kaum zu glauben...! Die Geschichte des Filmes um ein überwiegend homosexuelles Volleyball-Team aus Thailand beruht tatsächlich auf einer wahren Begebenheit.

Der Reiskuchenverkäufer Jung macht im Provinzstädtchen Lampang gute Geschäfte auf dem Markt mit seinen - oder besser: ihren - Spezialitäten. Zusammen mit dem alten Freund Mon, der bei einem Vorspiel (nein, das ist jetzt ausnahmsweise 'mal nicht sexuell gemeint...) nicht in eine Volleyballmannschaft aufgenommen wurde, weil er schwul ist, bewirbt sich Jung bei Trainerin "Coach Bee", einer kleinen Lesbe. Sie stellt gerade das Team der Stadt für die nationalen Meisterschaften zusammen.
Wie die geneigten Zuschauer schon wissen, hat sie es mit einem grobschlächtigen Haufen homophober Sportler zu tun. Und nachdem sie die zwei Schwulen im Team haben will, sprengt der Anführer Mann seinen "Mann"schaft. So kommt Coach Bee auf die Idee, um den einzigen verbliebenen Hetero Chai und die beiden Schwulen, eine neue Mannschaft zu suchen. Da kommen die Freunde und Bekannten der Homos ins Spiel. Im wahrsten Wortsinne.
Nong, ein Büffel von Gestalt, aber mit zentimeterlangen Fingernägeln und sehr femininer Gestik spielt noch bei der Armee und wird dort abgeworben. Sein Aufschlag ist so hart, dass schon 'mal ein Ball zerplatzt...
Pia, ein Star der Travestieshow von Pattaya, dank Silikon und Chirurgie aussehend wie die letzte Miss Thailand...
Wit, der bis dato ungeoutet ist, wird direkt von seiner Verlobungsfeier mit einer Chinesin, bei der auch schon Hochzeitspläne geschmiedet werden, weggefischt...
Und dann wären da noch April, Mai und Juni, die Transen-Drillinge, Ex-Schüler Coach Bees, die das Team komplettieren.

Zunächst beobachten wir sie beim Training. Und auch die Bevölkerung der Umgebung nimmt Anteil an der "Lachnummer". Denn sind sie nichts weiter als das. Doch dann, als sie ein Spiel nach dem anderen gewinnen und schließlich als Vertreter des 5. Bezirks in die Landesmeisterschaften einziehen, nimmt auch die Presse und das Fernsehen Notiz von ihnen. Die Anzahl ihrer Fans wächst beträchtlich. Aber auch die Zahl ihrer Feinde nimmt zu.
Man(n) kann sich nicht vorstellen, dass Homos mit ihrem weibischen Gehabe, beim Sport "echte" Männer schlagen.

Vor dem Einzug ins Quartier bei den Meisterschaften kommt es auch zu einer Eskalation der Spannungen innerhalb des Teams. Mon und Chai geraten aneinander. Aber schließlich besinnen sich beide auf ihr gemeinsames Ziel: Volleyball-Meister zu werden. Und sie gehen auch in persönlichen Dingen aufeinander zu, lernen den Anderen zu respektieren und legen auch ihre Abneigung gegen den jeweils Andersartigen ab.
Die Sportfunktionäre versuchen mit allen Mitteln, die Teilnahme der Iron Ladies (wie sich das Team genannt hat) zu verhindern. Dann der Showdown in der Sporthalle...

Die temporeiche, charmante Komödie war der absolute Knaller auf den internationalen Festivals, spielte sich in die Herzen der ZuschauerInnen und heimste zahlreiche Preise ein (unter anderem den LeserInnenpreis der Siegessäule und eine Special Mention der Berlinale Teddy-Jury 2001). IRON LADIES wurde der kommerziell zweiterfolgreichste Film Thailands.

Eine durchweg gelungene Mischung aus Drama und Komödie, voller schwuler Lebensart und überschäumendem, fröhlichem Temperament.


Erscheint als DVD und Video bei Edition Salzgeber

Thailändische Originalfassung mit deutschen Untertiteln. Unter uns Betschwestern: Ich glaube nicht, dass man diese charmanten Damen synchronisieren hätte können. :-)

Kaufen als DVD bei Amazon oder als VHS.

Tipp für SchwuleTipp für TranssexuelleTipp für TransenTipp für LesbenDer besondere Tipp

Komödie, Drama

Thailand 2000

Regie: Yongyooth Thongkonthun

 

Darsteller und ihre Rollen:

Chaicharn Nimpulsawasdi .... Jung 
Jesdaporn Pholdee
.... Chai 
Sahaphap Tor .... Mon 
Ekachai Buranapanit .... Wit 
Giorgio Maiocchi .... Nong 
Kokkorn Benjathikoon .... Pia 
Shiriohana Hongsopon .... Coach Bee
Phomsit Sitthijamroenkhun .... April 
Sutthipong Sitthijamroenkhun .... Mai 
Anucha Chatkaew .... Juni


 

The Laramie Project

Ein Film über eine Stadt in Wyoming. Über die Bewohner dieser Stadt. Über ihre Meinung, Gefühle und Taten nach dem grauenvollen Mord an dem Studenten Matthew Shepard.

Die Täter - zwei junge Männer aus dieser Stadt - haben den Schwulen Matt Shepard in ihrem Auto entführt, ihn zusammengeschlagen, beraubt, an einem einsamen Weidezaun gefesselt, weiter misshandelt und schließlich zum Sterben 18 Stunden dort hängen lassen. Motiv: Schwulenhass. 

Der Fall und der Prozess ging seinerzeit durch die Medien aller Welt. Eine engagierte Theatergruppe nahm sich des Stoffes an und wollte ihn für ein Stück aufarbeiten. Die Idee war, die Menschen rund um Matt Shepard in ihrem Zuhause darzustellen. Zu untersuchen, was zu diesem unaussprechlichen Verbrechen aus Hass geführt hat. Ich glaube der Begriff "Hate Crime" wurde in diesem Zusammenhang erstmals weltbekannt. Die Mitglieder dieser Gruppe - z.T. auch Schwule und Lesben - machten sich auf den Weg von New York nach Wyoming, um mit den realen Personen und Zeitzeugen zu sprechen. Genauer gesagt, ihre Interviews dienten als Grundlage für das geplante Theaterstück.

Und aus dem sehr erfolgreich in vielen Teilen der Staaten aufgeführten Bühnenstück produzierte der US-Pay-TV-Sender HBO einen abendfüllenden Film. Ein Dokudrama. Er konnte dafür eine ganze Reihe namhafter Schauspieler gewinnen, die sich gerne für das ambitionierte Stück ins Zeug legten. Zeigte doch der Fall um den Mord an Matt Shepard, dass die Auseinandersetzung mit dem Themenkomplex "Homosexualität und Schwulenhass" dringend notwendig war. Es ist erschreckend zu sehen, dass einige Bewohner dieser Stadt es immer noch nicht begriffen haben, was für ein schreckliches Verbrechen an einem ihrer Bürger begangen wurde. Nein, ich muss sogar sagen, sie wollen es nicht begreifen. Es werden die fadenscheinigsten "Entschuldingungen" angeführt aus denen entweder Ohnmacht oder blanker Hass zu erkennen ist.
Dagegen gibt es allerdings auch sehr ermutigende Äußerungen einiger Bewohner. Die erkannt haben, dass so eine Tat mit nichts zu rechtfertigen ist. Die Solidarität mit den Unterdrückten und Gehassten zeigen. Denn - wie wir als Zuschauer in dem spannenden Film erfahren - gibt es eine ganze Menge Schwuler und Lesben in genau dieser Stadt, in der trotz Universität keine einzige schwule Bar oder ähnliches existiert. Matt Shepards Tod brach das Eis des Schweigens. Plötzlich bekannten sich Menschen zu ihrer sexuellen Identität statt sich sich weiter zu verstecken und ins benachbarte Colorado zu fahren, um ihresgleichen zu treffen. Viele Personen überdachten ihre Vorurteile gegenüber Minderheiten und stellten sich auf ihre Seite.

Dem Film gelingt es mit geradezu beängstigender Erzähldichte diese Vorgänge auf den Bildschirm zu bringen. Ganz bewusst steht nicht das Opfer im Mittelpunkt, auch nicht die Täter, sondern das Umfeld, das weitere Umfeld, die Stadt (deren Namen das Projekt trägt), der Staat Wyoming, ja sogar die ganze amerikanische Gesellschaft. Der Regisseur und Drehbuchautor unternimmt den Versuch, ein Bewusstsein zu wecken, welche sozialen, lokalen und persönlichen Hintergründe und Entwicklungen zu solch einem Ausbruch an Grausamkeit und Hass geführt haben könnten. Natürlich bleibt er eine einfach Antwort schuldig und jeder Zuschauer muss sich darüber seine eigenen Gehdanken machen, aus eigenen Erfahrungen schöpfen, sein eigenes Gewissen erforschen.

Ein Film zum Mitdenken, Mitfühlen, Mitleiden. Unbedingt ansehen.

Tipp für SChwuleTipp für LesbenDokudrama
USA, 2002
Regie & Drehbuch: Moisés Kaufman

Darsteller und Rollen:
Christina Ricci .... Romaine Patterson 
Steve Buscemi .... Doc O'Conner 
Laura Linney .... Sherry Johnson 
Summer Phoenix .... Jen Malmskog 
Joshua Jackson .... Matt Galloway
Kevin Aviance .... Er selbst 
Dylan Baker .... Rulon Stacey 
Stephen Belber .... Anonymer Freund McKinneys 
Tom Bower .... Father Roger Schmit 
Clancy Brown .... Rob Debree 
Nestor Carbonell .... Moises Kaufman 
Kathleen Chalfant .... Anonyme Rancherin 
Jeremy Davies .... Jedadiah Schultz 
Clea DuVall .... Amanda Gronich 
Michael Emerson .... Reverend 
Noah Fleiss .... Shannon 
Peter Fonda .... Doctor Cantway 
Ben Foster .... Aaron Kreifels 
Janeane Garofalo .... Catherine Connolly 
Amanda Gronich .... Zackie Salmon 
Mercedes Herrero .... Pam Sears 
Bill Irwin .... Harry Woods 
Terry Kinney .... Dennis Shepard 
Amy Madigan .... Reggie Fluty 
Pat Mahoney .... Sgt. Hing 
Camryn Manheim .... Rebecca Hillicker 
Margo Martindale .... Trish Steger 
John McAdams .... Jonas Slonaker 
James Murtaugh .... Reverend Fred Phelps 
John Nance .... Jury Foreman 
Garrett Neergaard .... Russell Henderson 
Andy Paris .... Stephen Belber 
Greg Pierotti .... John Peacock 
Barbara Pitts .... Sherry 
Richard Riehle .... Henderson Judge 
Kelli Simpkins .... Leigh Fondakowski 
Lois Smith .... Lucy Thompson 
Frances Sternhagen .... Marge Murray 
Grant Varjas .... Greg Pierotti 
Mark Webber .... Aaron McKinney 
                                                                 


 Ice Age

Am Anfang war die Eiszeit. Beziehungsweise die Gerüchte darum. Vielleicht wird es auch nur ein ganz normaler Winter? Nein... Selbst wenn es nur Winter werden würde, so wäre er dennoch alles andere als normal. Zumindest für Manfred, das missmutige Mammut in diesem Trickfilm aus dem Computer. Denn er hat beschlossen, entgegen dem allgemeinen Trend nach Norden zu ziehen, um seine Ruhe zu haben. 

Den Treck nach Süden hat aber auch Sid, das schläfrige Faultier verpasst. Auf der Suche nach seiner Sippschaft begegnet er zwei Rhinos, die sich gerade genüsslich über den letzten Löwenzahnsalat vor der Eiszeit hermachen wollen und tritt dabei in ein - nennen wir es 'mal "Fettnäpfchen". Das hat zur Folge, dass die beiden Jungs - die übrigens meiner persönlichen und unmaßgeblichen Meinung nach sehr schwule Züge tragen - beschließen, den tollpatschigen Sid plattzumachen. Der arme Kerl - mit der Stimme von Otto Waalkes recht treffend synchronisiert - wird nur durch seine zufällige Begegnung mit Manfred vor der sicheren Zweidimensionalität gerettet. Daraufhin wird Manny die nonstop sabbelnde Nervensäge nicht mehr los.

Insofern drängen sich hier Vergleiche mit "Shrek" durchaus auf. Der eigenbrötlerische Typ, der nur seine Ruhe haben will mit der quirligen Quasselstrippe an der Seite aus der virtuellen Realität. Ja. Und der Film braucht den Vergleich mit dem großen Vorbild nicht zu scheuen. Vor allem die Logik und auch die Handlung ist ein bisschen  Nebensache, wichtiger ist die liebevolle "Zeichnung" der Figuren und die grandiose Situationskomik. Doch zurück zur nebensächlichen Handlung, die sich ja weitaus leichter beschreiben lässt. Und außerdem möchte ich Euch ja die Gags nicht verraten, damit Ihr nicht das volle Vergnügen in dem Film verliert.

Parallel zu unseren beiden Hauptprotagonisten beobachten wir die Vorkommnisse in einer menschlichen Ansiedlung. Dort wird gerade ein Baby aufgezogen. Das wiederum erregt auch die Aufmerksamkeit eines Rudels Säbelzahntiger. Und Diego, ein recht verschlagenes Exemplar, wird beauftragt, das Kleinkind zur Dürstung der Rachegelüste seines Alpha-Männchens (denn die Menschen machten Jagd auf die Tiger) zu entführen. Im Eifer des Kampfes gelingt der Mutter jedoch die Flucht mit dem Kind. Diego bleibt auf ihrer Spur.

Nun kreuzen sich die Handlungsstränge an der Stelle, an der Manfred & Sid sich des Babys unter dramatischen Umständen annehmen, und beschließen, es zu seiner "Herde" zurückzubringen. Der aufs Stichwort auf der Bildfläche erscheinende Diego hat natürlich etwas anders im Sinn. Aber die Drei schließen sich zu der Mission zunächst einmal zusammen.

Auf einer weiteren Ebene spielt sich - im wahrhaft wörtlichen Sinne als Running-Gag - die dramatische Existenz eines prähistorischen Tierchens ab, das man vielleicht als "glupschäugiges Säbelzahn-Streifenhörnchen" bezeichnen könnte, und das Ihr vielleicht schon aus dem Kinotrailer für Ice-Age kennt. Der Lebensinhalt des Eichhörnchenverwandten Scrat besteht darin, eine Eichel vergraben zu wollen. Klaro, denn die Eiszeit naht und Vorräte wollen angelegt sein. Doch das Tierchen scheitert stets und gerät dabei in ziemlich unangenehme Situationen. Auch hier sei nicht zuviel verraten, aber so 'was ist nur in einem Trickfilm möglich! :-)

Erfreulich ist ach anzumerken, dass in dem Film nicht gesungen wird.

Na, Lust bekommen? Nicht umsonst ist der Streifen Platz 1 der deutschen Kinocharts (gewesen). Wenn Du ihn anschaust, achte 'mal auf die beiden Rhinos...

Komödie

USA 2002

Regie: Chris Wedge

 

Figuren und ihre deutschen Stimmen:

Manfred: Arne Elsholtz
Sid: Otto Waalkes
Diego: Thomas Fritsch
Soto: Christian Bruckner


666 - Traue keinem mit dem Du schläfst

Kurz und bündig (äh... Blocksatz...)
Frank Faust (JAN JOSEF LIEFERS) ist der geborene Verlierer. Irgendwann wird es sogar seiner großen Liebe Jennifer (SONSEE AHRAY FLOETHMANN) zu viel und sie verlässt ihn entnervt. Frank ist am Boden. Doch plötzlich taucht Mephisto II (ARMIN ROHDE) in Franks Leben auf und bietet ihm den historischen Pakt an: Versöhnung mit Jennifer gegen Franks Seele. Gebeutelt von seiner misslichen Lage, fällt es Frank leicht dem höllischen Vorschlag zuzustimmen.

 Mephistos Plan ist es, den ewigen Verlierer Frank in kürzester Zeit zum erfolgreichen und gefeierten Architekten und damit wieder begehrenswert für Jennifer zu machen. Dazu verwandelt sich Mephisto II in die unterschiedlichsten prominenten Zeitgenossen, die sich an der Seite von Frank Faust zeigen und dessen Qualitäten öffentlich – und vor allem für Jennifer gut hörbar – preisen. Der Plan scheint aufzugehen. Würde sich nicht plötzlich Mephisto II, der arme Teufel, unsterblich in dieses Bild von einem Mann verlieben. Aus dem anfänglichen Helfer wird der größte Gegner aller zärtlichen Versöhnungsversuche zwischen Frank und Jennifer...

Mit "6 6 6 – TRAUE KEINEM, MIT DEM DU SCHLÄFST!" inszenierte Regisseur Rainer Matsutani eine rasante Verwechslungskomödie rund um einen teuflischen Pakt. Ein höllischer Spaß!

 

In epischer Breite...
Seit Jahren schon laufen die Dinge nicht mehr so, wie Frank Faust (JAN JOSEF LIEFERS) sie sich als hoffnungsfroher Schulabgänger einmal ausgemalt hat: Einst zunächst ein Musiktalent mit Aussichten, dann ein hoffnungsfroher Architekturstudent, verdingt sich der sympathische Verlierer in seiner Heimatstadt mittlerweile als Taxifahrer. Frank selbst hat sich mit seinem Zustand abgefunden, doch seine Freundin Jennifer (SONSEE AHRAY FLOETHMANN) ist immer weniger erfreut über die Entwicklung bzw. den Mangel an Entwicklung in der letzten Zeit.

Die Situation eskaliert, als Frank wieder einmal zu spät kommt, um Jennifer zur Feier des zehnjährigen Abiturjubiläums abzuholen.

Als sie später auch noch mit ansehen muss, wie Frank unverhohlen mit seiner attraktiven einstmaligen Schulliebe flirtet, ist das der Tropfen, der das Fass zum Überlaufen bringt: Kurzentschlossen nimmt sie das Angebot ihrer besten Freundin Connie (MARIELLA AHRENS) an und flüchtet mit ihr nach München, um die Albtraumbeziehung abzuhaken.

Frank ist am Boden zerstört: Ein Leben ohne Jennifer kann er sich nicht vorstellen, doch jeder seiner flehentlichen Anrufe wird von ihr cool abgewiesen. Als Assistentin des angesagten Fotografen Axel (THURE RIEFENSTEIN) hat sie sich ein neues Leben aufgebaut und mit ihm auch privat endlich einen Partner gefunden, der ihr das gibt, was sie braucht.

Mephisto II (ARMIN ROHDE) könnte sich keinen besseren Zeitpunkt wünschen, um Frank zu offenbaren, dass dieser ein direkter Nachfahre des berühmten historischen Faust sei. "Satans Sohn" bietet Frank einen Pakt an, wie er Jennifer zurückgewinnen kann. In seiner verzweifelten Lage fällt es Frank leicht, dem höllischen Vorschlag zuzustimmen. Mephistos Plan ist simpel: Man muss nur prominent und erfolgreich sein, um jemanden zu beeindrucken, erklärt er siegessicher.

So machen sich Mephisto II und Frank gemeinsam auf den Weg nach München, wo es der teuflische Freund immer wieder schafft, höchst prominente Fürsprecher mit Faust in der Öffentlichkeit zu präsentieren, und diese Franks Fähigkeiten als Innenarchitekt preisen zu lassen. Die gekonnte Schleichwerbung zeigt Erfolg. Bald schon ist Frank ein gefeiertes Mitglied der "Gesellschaft" und kann sich vor Aufträgen kaum mehr retten. Jennifer ist beeindruckt. Hat sie sich womöglich doch in Frank getäuscht?

Mephistos Plan scheint tatsächlich aufzugehen. Jennifer will zu Frank zurückkehren.

Doch womit der arme Teufel nicht gerechnet hätte, sind seine Gefühle: Er selbst hat sich unsterblich in seinen Klienten verliebt und will um Frank kämpfen! Dieser ist entsetzt und wirft Mephisto aus seiner Wohnung...

Doch der "Teufel" gibt nicht auf und sabotiert erfolgreich alle Versöhnungsversuche zwischen Frank und Jennifer. Diese resigniert und flüchtet nach Mallorca, wo sie zufällig auf ihre Jugendliebe Ralf Bauer (RALF BAUER) trifft. Er lässt sich nicht zweimal bitten, ihr Trost und Zärtlichkeit zu spenden.

Mittlerweile hat sich auch Mephistos Vater, der Fürst der Finsternis (HANNS ZISCHLER), ins Geschehen eingeschaltet. Er ist ganz und gar nicht erfreut über die Entwicklung der Dinge im Allgemeinen und das sexuelle Verhalten seines Sohnes im Besonderen. Er setzt den beiden ein Ultimatum, die höllische Ordnung wieder herzustellen.

So raufen sich die beiden widerwillig zusammen und machen sich auf die Suche nach Jennifer. Doch auf Mallorca wartet so manche Überraschung auf das ungleiche Duo...

Kaufen als DVD bei Amazon oder als VHS.

Komödie

BRD 2001

Regie: Rainer Matsutani

 

Darsteller:

Jan Josef Liefers
Armin Rohde
Sonsee Ahray Floethmann
Ralf Bauer

u.v.a.

und als Gäste:
Claudia Schiffer
Boris Becker
Verona Feldbusch
Heiner Lauterbach
Iris Berben
Henry Maske

u.v.a.


 

Taxi zum Klo

Mehr als nur ein Schwulenfilm...

Ein Klassiker.

Ein Meilenstein.

Ein Zeitzeugnis.

Jetzt auf DVD als "Director's Cut" mit ein paar Extras, wie z.B. einem Interview mit Ripploh anlässlich der Premiere des "Sequels" Taxi nach Kairo.

nach seiner Uraufführung wurde der Film zu einem Skandal. kein Wunder, denn nie zuvor wurde das Leben eines promisken, schwulen Lederkerls in solch einer Deutlichkeit und Schonungslosigkeit (für den Zuschauer) gezeigt. Im Zeitalter vor AIDS geht Frank - wir dürfen aus der Gleichnamigkeit des Regisseurs/Darstellers und der Hauptrolle durchaus auf autobiografische Züge des Filmes tippen - aufs Ganze. Männer, Männer, Männer. Der Grundschullehrer geht dabei weiter als es alle guten Sitten es sich auch nur im Entferntesten vorstellen können. Er sammelt die Objekte seiner Begierde in Parks, auf Klappen und sogar an einer Tankstelle. 
Seine Ungebundenheit, der unverbindliche - ja fast unverantwortliche Sex, den er fast vergöttert ist nur die eine Seite der Medaille. Die Andere heißt Bernd. Die ehemalige Zufallsbekanntschaft avanciert zum sogenannten festen Lebensabschnittspartner. Ihm schwebt eine gemütliche Zweisamkeit vor; in sicheren Verhältnissen. Er bemuttert seinen geliebten, opfert sich regelrecht für ihn auf. Frank nimmt das teilweise gerne auf, teilweise aber widert es ihn regelrecht an. 
Sie leben zusammen, sie schlafen zusammen, aber sie leben aneinander vorbei.
Auf dem Berliner Tuntenball kommt es schließlich zum Bruch. Sie können nicht miteinander, können sie aber ohne einander?

Der Film ist nichts für schwache Gemüter. Explizite Sexualität einer schwulen Spielart in Wort und Bild; die Grenze zur Pornographie scheint mir bisweilen überschritten. Ein gefundenes Fressen für jeden Psychologen und Psychiater. Die zerrissene Seelenwelt eines Schwulen Anfang 30 im Großstadt-Sumpf.

Zur Info:
"Taxi zum Klo" macht Lust, ein Mann zu sein. So warb die Verleihfirma zum Start des Films. Der mit nur 100.000 DM ohne jede Fördermittel gedrehte Film ist in der Szene - zurecht - zu einem Kultfilm avanciert. Und so spielte er allein in New York 1 Million Dollar ein.
Frank Ripploh stellt sich in seinem Film rücksichtslos selber aus, offeriert uns seine geile Gedankenwelt ebenso wie das letzte Schamhaar um seinen Schwanz. Und davon sind anscheinend Schwule rund um den Globus begeistert. Nicht nur sie: Das Festival Saarbrücken, zum Beispiel, erkannte ihm 1981 dafür den begehrten "Max-Ophüls-Preis" zu.
Ripploh war Hauptschullehrer. Aus seinem Schwulsein machte er nie ein Hehl. Im Gegenteil: Als Peggy von Schnottgenberg griff er an. Im "Stern" bekannte er sich öffentlich; der Ärger mit der Schulbehörde war ihm gewiss. Bei den Dreharbeiten zum "Taxi zum Klo" war er noch "Beamter auf Probe", nur wegen eines festgestellten Leberschadens nicht dienstfähig ...
Ripploh bekennt über den Film hinaus, "ein Jagdtyp" zu sein, mit erhobener Lanze ständig nach Opfern unterwegs. "Ich will ungeheuerliche Intimität, in der sämtliche Grenzen verwischt werden. Auch Lust und Schmerz - das muss jeder selbst rauskriegen, wie viele Dimensionen dahinter stehen ..." Ripploh zieht die Grenzen sehr weit: Er lässt sich auspeitschen, pisst einen anderen in den Mund. "Ich wollte auf jeden Fall zwei Dead-ends konfrontieren: Eine bürgerliche Sackgasse, wo jemand in Kissen, Kaffee und Kuchen erstickt und ein Dead-end von pseudofreier schwuler Sexualität, wo Du mit Hilfe von Drogen zwar Grenzen verwischt, aber nicht aufhebst."
Der Film, so behauptet Ripploh, sei gar kein Schwulenfilm. "Es ist ein trauriger Film, der die Sehnsucht nach einer Beziehung und ihrer Unmöglichkeit zum Ausdruck bringt, bei allem Witz." 1980 gedreht - im Zeitalter vor AIDS, war er ein befreiendes, ehrliches Credo zum eigenen Schwulsein. Heute ist er eine traurig stimmende Erinnerung an rosarote Zeiten ...

Der Film ist bei pro-fun erschienen

Kaufen als DVD bei Amazon

Drama
BRD 1980
Regie: Frank Ripploh

Buch: Frank Ripploh 
Produzent: Frank Ripploh, Horst Schlier, Laurens Straub

Ton: Frank Soletti
Originalmusik: Hans Wittstatt
Kamera: Horst Schlier
Schnitt: Gela-Marilna Runne, Mathias von Gunten

 

Darsteller: 

Frank Ripploh
Bernd Broaderup
Orpha Termin
Peter Fahrni
Dieter Godde
Klaus Schnee
Bernd Kroger
Markus Voigtlander
Irmgard Lademacher
Gregor Becker
Marguerite Dupont
Eberhard Freudenthal
Beate Springer
Millie Büttner
Gitta Lederer
Hans Gerd Mertens
Ulla Topf
Franco Papadu
Tabea Blumenschein
Magdalena Montezuma
Juergen Moeller
Valeska Gerstenberg
Brigitte Knigge
Hans Kellner
Ric Schachtebeck


Queer as Folk (US version)

Was machen die Amis, wenn sie eine tolle Serie - sogar eine englischsprachige - angeboten bekommen... Sie drehen sie neu -  mit US-Darstellern und verlegen die Handlung von Manchester nach Pittsburgh. Es wäre für die PayTV-Abonnenten bei Showtime zu anstrengend gewesen, dem britischen Akzent und den Handlungsorten zu folgen.

Heraus kam aber (ausnahmsweise) eine wirklich gelungene Adaptation mit ihrem eigenen Charme. Damit dem Kenner des Originals aus dem Vereinigten Königreich der Vergleich schwerer fällt, wurden die Namen aller Personen und Orte geändert. Teilweise dann aber die Dialoge wortwörtlich übernommen. 

Wir nehmen teil am Leben & Lieben einer Gruppe schwuler Jungs (ja man könnte sie sogar als Freunde bezeichnen), die unterschiedlicher nicht sein könnten.
Fangen wir 'mal mit dem Küken an. Justin (entspricht in der britischen Vorlage dem Nathan), ein 17-jähriger Highschool-Schüler ist anders als die Anderen. Wir erleben alle Phasen seines Coming Outs und sind dabei, als er seine ersten Erfahrungen in Sachen Liebe & Sex in der "Szene" mit dem 12 Jahre älteren Brian (entspricht Stuart) macht. Wie das oft so ist, verliebt er sich in seinen ersten Mann. 

Brian jedoch ist ein (toller) Hecht im Karpfenteich. Ein Jäger und Sammler, ein scheinbar gefühlloser Abschlepper, gegen dessen Statistik sogar der ADAC alt aussieht... Man liebt ihn und man hasst ihn. Brian verkörpert einen Typus Mann, der in so einer ausgeprägten Form Gott-sei-Dank nicht allzu häufig vorkommt; für den aber wohl jeder Zuschauer einige Beispiele aus seinem Leben zu nennen weiß. Er ist gutaussehend, cool und erfolgreich (man liebt und beneidet ihn dafür). Er ist geleckt, eiskalt und erfolgreich (man hasst ihn dafür). Klar, was ich meine? Immer wieder blitzen durch die gefühlskalte Fassade Brians jedoch kleine Funken Hoffnung auf die wahre Liebe auch seinerseits zu Justin durch. 

Eine Art "Putzerfisch" neben dem Hecht (by the way... Vielleicht passt Hai statt Hecht doch besser auf Brian, denn ich weiß nicht, ob Hechte Putzerfische haben...) ist sein alter Freund aus Jugendtagen: Michael (entspricht Vince). Er personifiziert den "Traum aller Schwiegermütter", ein netter, knuffiger, selbstloser junger Mann. Mit einem Hang zum Pech in der Liebe und einer latenten Schwäche für Brian, den er aufblickend bewundert. Es ist aber nie etwas gelaufen zwischen den beiden. Michael ist großer Comic-Fan und sammelt alles über einen besondern Helden namens Captain Astro.

Ein echte Unicum ist Michaels (genannt Mikey) Mutter Debbie. Eine granatige Fag-Hag, die voller Stolz über ihren schwulen Sohn ist. Die Rolle ist mit der Vollblutschauspielerin Sharon Gless großartig besetzt.

Zum oben genannten Freundeskreis gehören noch Ted Schmidt, ein etwas farbloser, leicht depressiver "Erbsenzähler", der aber im Verlauf der Serie für ordentlich Action sorgt. Neben dem Aufreißer Brian sieht er allerdings ziemlich "alt" aus. Auch der Vergleich mit Emmett, einem extrovertierten Mississippi-Boy fällt nicht zu seinen Gunsten aus. Aber er ist eine gute Seele.

Der eben erwähnte Emmett ist das durchaus auch, nur eben auf eine andere Art. Er ist die Bilderbuch-Tucke; ständig en vogue, immer auf Party aus, grazil von Gestalt und elegant in jeder Bewegung. Sein Schwulsein steht ihm nicht nur ins Gesicht geschrieben, nein es prangt in haushohen Leuchtbuchstaben über seinem Kopf.

Nicht zu vergessen: Das lesbische Liebespaar Lindsay und Melanie. Irgendwie hatten Lindsay und Brian 'mal miteinander zu tun. ich weiß aber leider nicht mehr wie. Jedenfalls wurde er von ihr zum Kindsvater gemacht. Ja genau, die beiden Mädels (sie sind wirklich beide recht weiblich!) bekommen ein Baby. Und den Namen schlägt Justin vor, in einer göttlichen Szene im Krankenhaus im Zimmer mit den Müttern und einigen toughen Lesben sowie Brian. Kurz zuvor war er mit ihm zum ersten Mal im Bett und auch diese Szene gehört zu den Highlights der Serie :-) 

Denn alles wird mit herrlichen, nackten Tatsachen versüßt. 

Die Serie gibt einen äußerst kurzweiligen Einblick in das Leben der Jungs; mit allen Freuden aber auch Problemen (am Arbeitsplatz, in der Schule), die leider heutzutage immer noch auftreten. Die Staffel endet extrem dramatisch mit einem Showdown, bei dem einer unserer Lieblinge zu Tode gekommen sein kann...

Leider traute sich bisher noch kein deutscher Sender oder Verleih, die Serie herauszubringen. Man ist daher auf seine Englisch-Kenntnisse angewiesen. Aber die gezeigte Handlung ist auch ohne Wörterbuch gut nachvollziehbar. Wenngleich natürlich viele geniale Wortspiele und -witze verloren gehen.

Einen ganz großen Nachteil hat die Serie: Man wird süchtig nach ihr!

Wie gesagt, diese Sammlung gehört in jeden schwulen DVD-Haushalt.

Diese Serie kann man in Deutschland leider nicht bestellen. 

Ab Januar 2006 läuft bei PRO7 die erste Staffel.

www.queer-as-folk-usa.net und www.queer-as-folk-serie.de sind die besten deutschsprachige Fanseiten.

Der Soundtrack ist auch sehr zu empfehlen.

Serie

USA 2001

 






 

Darsteller und Rollen:

Gale Harold .... Brian Kinney 
Randy Harrison .... Justin Taylor 
Hal Sparks .... Michael Charles Novotny 
Scott Lowell .... Theodore 'Ted' Schmidt 
Peter Paige .... Emmett Honeycutt 
Chris Potte .... Dr. David Cameron
Sharon Gless .... Deborah Grassi Novotny 
Jack Wetherall .... Vic Grassi 
Makyla Smith .... Daphne Chanders 

Dean Armstrong .... Blake 
Lawrence Dane .... Jack Kinney
Fab Filippo .... Ethan Gold 
John Furey .... Craig Taylor 
Sherry Miller .... Mrs. Jennifer Taylor 
Michelle Clunie .... Melanie 'Mel' Marcus 
Robert Gant .... Professor Ben Bruckner 
Brad Garrick .... Babylon Emcee 
Thea Gill .... Lindsay 'Linz' Peterson 
Paul Mota .... Gym Member 
Ilan Rosenberg .... Ned 
Nancy Anne Sakovich .... Leda 
Matthew G. Taylor .... Zack 
Haylee Wanstall .... Molly 
                                                            


Weiter geht's in den Video-Tipps unten rechts...


Verwandte Seiten in GayWatch:

Anfang der Video-Tipps

Video-Vorankündigungen

Im Original bereits erschienen

Film-Tipps von Kinowelt/Arthaus

Film-Tipps von Sony Pictures

Film-Tipps von Pro-Fun

Film-Tipps von Salzgeber

Film-Tipps von Bruno Gmünder

Film-Tipps von Heinz und Horst

Film-Tipps von EuroVideo

Wo kaufen?

 

Kino-Tipps

TV-Tipps

Schwul-lesbisches Film-Archiv

Video Seite 2 - zurück

weiter - Video Seite 4

© 2003 - 2005 Dieter Herchenbach