GayWatch TV-Programm 

Mai 2008

 

        

 

22.05. (Do.):

Tipp für SchwuleTipp17.50 - 20.00 ATV: Männer wie wir
Der liebenswerte Torwart Ecki hat gleich vier Probleme auf einmal am Hals: 1. Er hat seiner Fußballmannschaft den Aufstieg verpatzt. 2. Deshalb ist er hochkantig aus dem Kader geflogen. 3. Wütend hat er dem Team daraufhin Revanche in einem gesalzenen Gegenspiel geschworen. 4. In vier Wochen findet dieses Match statt und er hat noch nicht mal die elf Spieler beisammen. Dass Ecki in dieser Lage auch noch seine homosexuelle Neigung entdeckt, ist klarerweise nur noch Nebensache. Oder etwa doch nicht? Eine Mannschaft mit lauter schwulen Kickern - das wär doch mal was anderes! Aber wo kriegt man die bloß so schnell her?
Komödie, D 2004
Darsteller: Dietmar Bär (Eckis Vater), Maximilian Brückner (Ecki), Rolf Zacher (Karl), Saskia Vester (Eckis Mutter), Lisa Maria Potthoff (Susanne), Mariele Millowitsch (Elke), David Rott (Sven)
Autor: Benedikt Gollhardt
Musik: Martin Todsharow
Regie: Sherry Horman
FSK: 6
WH 05.35

Tipp für Schwule18.30 - 19.00 VIVA (CH): Date oder Fake?
Singlemädels haben's nicht leicht! Idioten gibt es wie Sand am Meer, und die wirklich interessanten Jungs sind entweder vergeben oder schwul. Aber auch zu dieser Regel gibt es Ausnahmen - und um die geht es in 'Date oder Fake': Jede Woche trifft ein Singlemädchen auf drei attraktive Jungs, die scheinbar alle äußerst interessiert an ihr sind. Leider trügt der Schein: Denn nur ein Kandidat ist tatsächlich Single, die übrigen sind entweder schon in festen Händen oder schwul. Um festzustellen, wer wer ist, müssen die Mädels tief in die Trickkiste greifen: Sie können die Traumprinzen mit geschickten Fragen aufs Glatteis führen, sich bei gemeinsamen Aktivitäten wie Tanzen oder Shopping eine Meinung über sie bilden - oder auch ganz einfach die Koffer der Jungs nach eindeutigen "Beweismitteln" durchsuchen. Am Abend fällt dann die Entscheidung. Falls das Singlemädchen sich für den richtigen Kandidaten entscheidet, winkt beiden ein Traumdate im Wert von 500 Euro. Liegt sie allerdings falsch, bekommt sie weder Geld noch Date - und der von ihr Ausgewählte darf die 500 Euro behalten.


23.05. (Fr.):

Tipp für Lesben06.10 - 06.35 ARTE: Willkommen bei ...
Folge 3, "Mags"
Persönliche Geschichten.
Die Irin Mags stammt aus einem Arbeiterviertel im Norden von Dublin. Sie liebt ihr Land, ihren Beruf und - Frauen. Mags ist stolz darauf, dass sie aus einer Arbeiterfamilie stammt, diese Herkunft prägt ihr Selbstverständnis. Sie sucht die Orte ihrer Kindheit und Jugend auf, für sie schlägt ihr Herz bis heute. Mags ist Inspizientin am Theater. Ein Beruf, der sie erfüllt und für den sie sich voll und ganz engagiert. Um den Job zu bekommen, hat sie den Direktor des Pan Pan Theatre im wahrsten Sinne belästigt - ein Anruf täglich, einen Monat lang. Die Dokumentation sieht Mags bei ihrer Arbeit am Inspizientenpult bei der Produktion "Oedipus Loves You" über die Schulter - Mags liebt dieses rebellische und trashige Theater. Mags erzählt auch von ihrem Arbeitsunfall auf der Bühne, der sie einen Monat ans Bett fesselte und stellt ihre beiden schwulen Freunde vor, die sich während dieser Zeit rührend um sie gekümmert haben. Mit Humor berichtet die 33-Jährige über ihr spektakuläres Coming-Out in einem Belfaster Restaurant. "Zuvor bin ich mit Männern ausgegangen, die die größten Machos und unheimlich behaart waren, nur um mich selbst zu überzeugen, dass ich nicht lesbisch bin", erzählt sie heute lachend. Ihre Freunde seien gar nicht überrascht gewesen, im Gegenteil. Für ihre Eltern hingegen war es zunächst ein Schock. Mags berichtet von der geradezu theatralischen Szene, die sich in dem Belfaster Restaurant abspielte, als sie ihrer Mutter gestand, dass sie Frauen liebt. Bewegende Momente für Mags, deren Eltern heute beide voll zu ihr stehen. Der Film zeichnet das Porträt einer zutiefst sensiblen und offenherzigen Persönlichkeit.
F 2006

Tipp für SchwuleTipp14.35 - 15.00 ATV: Will & Grace
Folge 7, "Die Wahrsagerin (Gypsies, Tramps and Weed)"
Jack und Grace überraschen ihren Freund Will mit einem Geburtstagsdinner. Zusätzlich zum Essen bekommt Will eine Cher-Puppe und einen Gutschein für eine Sitzung bei einer Wahrsagerin geschenkt. Anfangs noch misstrauisch, besucht er die Wahrsagerin schließlich doch und ist schnell fasziniert. Aber als er nach seinen Aussichten in der Liebe fragt, erfährt er Schlimmes. Grace wird hingegen von Schuldgefühlen geplagt, weil Kellner Lenny ihretwegen gekündigt wurde. Um ihr schlechtes Gewissen zu beruhigen, gibt sie ihm einen Job in ihrem Büro - was sie allerdings bald bereut?
USA 2000 
Darsteller: Megan Mullally (Karen Walker), Camryn Manheim (Sue), Debra Messing (Grace Elizabeth Adler), Eric McCormack (Will Truman), Sean Hayes (Jack McFarland), Cher (Cher), Robert Romanus (Lenny)
Autor: Jeff Greenstein, Adam Barr
Musik: Jonathan Wolff
Regie: James Burrows
WH 06.15

Tipp für Schwule16.30 - 17.00 VIVA (CH): Date oder Fake?
Singlemädels haben's nicht leicht! Idioten gibt es wie Sand am Meer, und die wirklich interessanten Jungs sind entweder vergeben oder schwul. Aber auch zu dieser Regel gibt es Ausnahmen - und um die geht es in 'Date oder Fake': Jede Woche trifft ein Singlemädchen auf drei attraktive Jungs, die scheinbar alle äußerst interessiert an ihr sind. Leider trügt der Schein: Denn nur ein Kandidat ist tatsächlich Single, die übrigen sind entweder schon in festen Händen oder schwul. Um festzustellen, wer wer ist, müssen die Mädels tief in die Trickkiste greifen: Sie können die Traumprinzen mit geschickten Fragen aufs Glatteis führen, sich bei gemeinsamen Aktivitäten wie Tanzen oder Shopping eine Meinung über sie bilden - oder auch ganz einfach die Koffer der Jungs nach eindeutigen "Beweismitteln" durchsuchen. Am Abend fällt dann die Entscheidung. Falls das Singlemädchen sich für den richtigen Kandidaten entscheidet, winkt beiden ein Traumdate im Wert von 500 Euro. Liegt sie allerdings falsch, bekommt sie weder Geld noch Date - und der von ihr Ausgewählte darf die 500 Euro behalten.


Tipp für Schwule22.15 - 22.45 SRTL: Die Nanny
Folge 41, "Unter Schwestern (A Fine Friendship)"
Fran lernt den attraktiven Kurt kennen, einen arbeitslosen Schauspieler, der wie sie als "Nanny" tätig ist. Da Kurt in auffallender Weise um sein Äußeres bemüht ist und auch sonst einen stark femininen Touch hat, ist Fran sicher, dass ihr Kollege homosexuell ist. Zwischen den beiden entwickelt sich bald eine echt "schwesterliche" Freundschaft, die von den Mitgliedern des Sheffield-Haushalts amüsiert zur Kenntnis genommen wird. Doch dann stellt sich plötzlich heraus, dass Kurt alles andere als schwul ist und sein Interesse an Fran durchaus auch körperlicher Natur ist. Mit Schrecken wird Fran klar, dass sie Kurt "unter Schwestern" bereits diverse intime Details und Geheimnisse anvertraut hat - eine Situation, die ihr jetzt furchtbar peinlich ist. Und auch mit ihrem Arbeitgeber Maxwell gibt es plötzlich Probleme, denn Mr. Sheffield erweist sich als überaus eifersüchtig.
USA 1995 
Darsteller: Madeline Zima (Grace Sheffield), Nicholle Tom (Maggie Sheffield), Benjamin Salisbury (Brighton Sheffield), Charles Shaughnessy (Maxwell Sheffield), Fran Drescher (Fran Fine), Lauren Lane (C.C. Babcock), Edward Davis Wood jr. (Butler Niles)
Autor: Evelyn Piper
Musik: Richard Rodney Bennett
Original Titel: The Nanny
Regie: Lee Shallat

24.05. (Sa.):

 

25.05. (So.):


Tipp für Schwule15.00 - 15.30 VIVA und 16.30 - 17.00 VIVA (CH): Date oder Fake?
Singlemädels haben's nicht leicht! Idioten gibt es wie Sand am Meer, und die wirklich interessanten Jungs sind entweder vergeben oder schwul. Aber auch zu dieser Regel gibt es Ausnahmen - und um die geht es in 'Date oder Fake': Jede Woche trifft ein Singlemädchen auf drei attraktive Jungs, die scheinbar alle äußerst interessiert an ihr sind. Leider trügt der Schein: Denn nur ein Kandidat ist tatsächlich Single, die übrigen sind entweder schon in festen Händen oder schwul. Um festzustellen, wer wer ist, müssen die Mädels tief in die Trickkiste greifen: Sie können die Traumprinzen mit geschickten Fragen aufs Glatteis führen, sich bei gemeinsamen Aktivitäten wie Tanzen oder Shopping eine Meinung über sie bilden - oder auch ganz einfach die Koffer der Jungs nach eindeutigen "Beweismitteln" durchsuchen. Am Abend fällt dann die Entscheidung. Falls das Singlemädchen sich für den richtigen Kandidaten entscheidet, winkt beiden ein Traumdate im Wert von 500 Euro. Liegt sie allerdings falsch, bekommt sie weder Geld noch Date - und der von ihr Ausgewählte darf die 500 Euro behalten.

Tipp für SchwuleTipp22.15 - 00.25 ORF1: Besser gehts nicht
Schlimmer geht's nicht: Der Schriftsteller Melvin Udall zeichnet sich vornehmlich durch bitterbösen Sarkasmus und giftigen Zynismus aus. Nichts und niemand entgeht seinen endlosen Hasstiraden, die sich hauptsächlich gegen Schwule, Schwarze, Kinder, Hunde und Frauen richten. Diverse Zwangsneurosen wie ein manischer Waschzwang und eine Bakterienphobie machen ihn nicht gerade sympathischer. Ein hysterischer Aberglauben, der ihn dazu zwingt, nicht auf die Fugen im Bürgersteig zu treten, führt zu verzweifelten Verrenkungen. Panik vor Einbrechern lässt den Misanthropen seine Haustür fünfmal verriegeln. Kein Wunder, dass Melvin Udall lästige Zeitgenossen wie einen kleinen Nachbarshund schon mal in den Müllschlucker steckt. Nur die Kellnerin eines kleinen Bistros, in dem er Punkt elf sein Frühstück einzunehmen pflegt, findet vor seinen Augen Gnade. Carol ist die einzige, die schlagfertig auf Udalls Unverschämtheiten und Beleidigungen reagiert und ihn so in Schach hält. Um so größer ist Udalls Entsetzen, als er erfährt, dass Carol gekündigt hat, damit sie sich um ihren kleinen, schwer asthmakranken Sohn Spencer, kümmern kann. Um seine Lieblingskellnerin wiederzubekommen, besorgt Udall einen erstklassigen Arzt, der Spencers Leiden kuriert. Doch damit nicht genug: Als sein schwuler Nachbar Simon nach einem Raubüberfall vor dem finanziellen Aus steht und im Krankenhaus liegt, kümmert er sich erst gezwungenermaßen, dann aber mit viel Freude um Simons kleinen Hund. Der ungnädige Grisgram ist zutiefst traurig, als er seinen neuen Freund wieder abgeben muss, findet aber gleich ein neues Aufgabenfeld. Als er erfährt, dass Simon zu seinen konservativen Eltern fahren will, um sich Geld für einen Neuanfang zu leihen, organisiert er die Reise. Nicht ohne Hintergedanken, denn der dritte Reisegefährte ist Carol, die dem alten Widerling mehr und mehr ans Herz wächst.
Tragikomödie, USA 1997 
Darsteller: Shirley Knight (Beverly), Helen Hunt (Carol Connelly), Greg Kinnear (Simon Bishop), Jack Nicholson (Melvin Udall), Skeet Ulrich (Vincent), Yeardley Smith (Jackie), Cuba Gooding jr. (Frank Sachs)
Autor: James L. Brooks, Mark Andrus
Musik: Hans Zimmer
Original Titel: As Good as It Gets
Regie: James L. Brooks
FSK: 6

26.05. (Mo.):

Tipp für Lesben14.10 - 14.40 K1: Eine schrecklich nette Familie
"Für Männerhände viel zu schade (Lez Be Friends)"
Marcy erwartet ihre Cousine Mandy zu Besuch. Mit allen Mitteln versucht sie, ihre Cousine und die Bundys voneinander fernzuhalten - vergeblich: Al und Mandy lernen sich kennen und verlieben sich ineinander. Pech für ihn, dass es Peggy, Kelly und Jefferson ebenso ergeht. Irgendwann stellt sich aber dann heraus, dass Mandy lesbisch ist. Das Ergebnis ist, dass nun jeder auf jeden eifersüchtig ist. Dass auch Hund Lucky an Liebeskummer leidet, macht das Chaos im Hause Bundy perfekt.
USA 1997 
Darsteller: Amanda Bearse (Marcy), Christina Applegate (Kelly Bundy), David Faustino (Bud Bundy), Ed O'Neill (Al Bundy), Katey Sagal (Peggy Bundy), Ted McGinley (Jefferson D'Arcy), Harold Sylvester (Griff)
Autor: Gerry Cohen
Original Titel: Married ... with Children
Regie: Pamela Eells
WH 08.50


Tipp für SchwuleTipp14.35 - 15.00 ATV: Will & Grace
Folge 8, "Die Anfänge (Lows in the Mid-Eighties)"
Rückblick, Thanksgiving 1985: Will und Grace sind ein Paar und stehen kurz vor dem ersten Mal. Zu dieser Zeit ahnt noch niemand, dass Will eigentlich schwul ist, denn er hat schreckliche Angst vor seinem Coming Out. Als Grace Will im Haus ihrer Eltern allerdings immer näher rückt, gerät Will immer stärker unter Druck. In seiner Panik macht er Grace einen Heiratsantrag. Doch dann taucht Jack auf und outet Will vor der versammelten Familie. Grace ist am Boden zerstört und setzt Will vor die Tür. Von nun an herrscht Funkstille zwischen den Beiden.
USA 2000 
Darsteller: Megan Mullally (Karen Walker), Tom Gallop (Rob), Debbie Reynolds (Bobbi Adler), Debra Messing (Grace Elizabeth Adler), Eric McCormack (Will Truman), Sean Hayes (Jack McFarland), Leigh-Allyn Baker (Ellen)
Autor: Jeff Greenstein, David Kohan
Musik: Jonathan Wolff
Regie: James Burrows

Tipp für SchwuleTipp23.35 - 01.50 SF2: C.R.A.Z.Y. - Verrücktes Leben
Am Weihnachtstag im Jahre 1960 kommt der kleine Zachary zur Welt und ist der vierte von insgesamt fünf Söhnen der Familie Beaulieu. Die Eltern schliessen den Jungen (Émile Vallée) sofort ins Herz. Seine gläubige Mutter Laurianne (Danielle Proulx) glaubt fest daran, dass ihr Sohn eine besondere Gabe hat und vergöttert ihn. Auch beim Vater Gervais (Michel Côté) hat Zach eine besondere Stellung. Dieser lässt ihm Freiheiten, die Zachs Brüdern verwehrt bleiben. Des Vaters Freude an Zach erfährt aber einen herben Dämpfer, als er den Jungen einmal im Nachthemd seiner Mutter und mit Lippenstift ertappt. Zu seiner Enttäuschung ist Zach nicht der Junge, den er sich gewünscht hat. Zach kämpft von nun an um die Achtung und Liebe seines Vaters, die er erst Jahre später wiedererlangen wird. Zu unterschiedlich sind Vater und Sohn. Während der eine der Musik der 60er-Jahre nachhängt und ein Verehrer der Countrysängerin Patsy Cline ist, hört der andere die typischen Ikonen der 70er- und 80er-Jahre: von Pink Floyd über The Rolling Stones zum androgynen David Bowie. Zach (als Erwachsener: Marc-André Grondin) wird auch nicht zu dem von seinem Vater erträumten «richtigen Mann». Dass Zach vielleicht schwul ist, überfordert den Vater masslos. Als dann auch noch der älteste Sohn der Beaulieus schwer drogenabhängig wird, bedeutet dies eine harte Probe für die Familie. Die Coming-of-Age-Geschichte «C.R.A.Z.Y.» ist der vierte Spielfilm des kanadischen Regisseurs Jean-Marc Vallée. Der Film wurde an zahlreichen Festivals ausgezeichnet. Sein Titel steht nicht nur für «verrückt», sondern ist auch ein Akronym aus den Anfangsbuchstaben der Vornamen der fünf Brüder, welche zusammen aufwachsen. Über drei turbulente Jahrzehnte hinweg erzählt Vallée aus der Perspektive seines Protagonisten Zach vom Leben einer mehr oder weniger durchschnittlichen Familie in Montreal. Zach wird in den 60er-Jahren geboren, ist in den Siebzigern ein Teenager und wird in den Achtzigern langsam erwachsen.
CDN 2005 
Darsteller: Danielle Proulx (Laurianne Beaulieu), Marc-André Grondin (Zachary Beaulieu (15-21 Jahre)), Maxime Tremblay (Christian Beaulieu), Michel Côté (Gervais Beaulieu), Michael O'Keefe (Zachary Beaulieu (6-8 Jahre)), Pierre Luc Brillant (Raymond Beaulieu)
Autor: François Boulay, Jean-Marc Vallée
Original Titel: C.R.A.Z.Y.
Regie: Jean-Marc Vallée
FSK: 12

00.45 - 01.40 THEATERKANAL: Summer of Love
Folge 1, "Freie Liebe"
Die Höhepunkte der Hippiebewegung.
Der große Traum von Frieden, Glück und sexueller Freiheit. Weg mit verstaubter, verklemmter Sexualmoral. Her mit Liebe, Lust und Leidenschaft. Die Love-Generation der Hippies zeigt sich ungeniert und folgt - unterstützt von Pille und LSD - offen ihrem Trieb. Ein Ruck geht durch die konservativ geprägte US-Gesellschaft, unterlegt mit einem neuen Sound: rockig, laut und provozierend! Janis Joplin schreit ihre Lust ins Mikrofon, Jim Morrison lässt die Hosen fallen und Jimi Hendrix spielt so lasziv auf seiner Gitarre, als wäre sie ein Teil von ihm selbst. 40 Jahre später schockt der Auftritt von Pink Snow in einem New Yorker Nachtclub niemanden mehr. Splitternackt singend, feiert sie den Gruppensex - und Abby, Veranstalterin der "Mondo-Porno"-Nächte, verschenkt dazu Sexspielzeuge an das Publikum. Den Hippies sei dank oder Wo sind wir heute angekommen? Und wenn heute ein Rapper wie Cazwell, der offen schwul lebt, verschmitzt-charmant und fragend singt: "Is it all over your face?" - verdankt er dann sein Selbstbewusstsein einer Gruppe wie den Cockettes? Dieser schillernd-verträumten Truppe, die den Spaß an Travestie und Geschlechtertausch in den 70ern auf die Bühne brachten? Lady Miss Kier - Hippie-Kind und Sängerin der Gruppe "Deee-Lite" bringt die Bedeutung dieser Bewegung auf den Punkt: "Viele Hippies nahmen abends LSD, doch übten sie tagsüber Protest, waren involviert. Das, hoffe ich, wird wieder passieren. Genug Leute sind krank und sauer über das, was heute in der Politik passiert. Vielleicht brauchen wir ein paar Hippies, die uns den Weg zeigen!" Ist der Idealismus von damals den Anforderungen unserer heutigen Leistungsgesellschaft gewichen? "Make love, not war" - der Schlachtruf von damals, heute längst verhallt? Und wen hat die sexuelle Revolution wirklich nachhaltig befreit?.
D 2007 
Moderation: Uschi Obermaier


27.05. (Di.):

Tipp für SchwuleTipp14.35 - 15.00 ATV: Will & Grace
Folge 9, "Die Anfänge (Lows in the Mid-Eighties)"
Nachdem Grace erfahren hatte, dass Will schwul ist, hatte sie ihn wütend aus dem Haus geworfen und danach lange nicht mit ihm gesprochen. In dieser Zeit freundete sich Will mit Jack an, stellte aber auch bald klar, dass sie immer nur Freunde - nicht mehr - sein würden. Als sich Will und Grace nach einem Jahr zufällig wieder über den Weg liefen, beschlossen sie, Freunde zu werden. Doch als Grace herausfindet, dass Will kurz nach seinem Coming Out mit einer Frau geschlafen hat, droht ihre Freundschaft erneut zu zerbrechen Gaststar: Martina Navratilova .
USA 2000 
Darsteller: Megan Mullally (Karen Walker), Debra Messing (Grace Adler), Eric McCormack (Will Truman), Sean Hayes (Jack McFarland)
Autor: Jeff Greenstein, Jhoni Marchinko
Regie: James Burrows


Tipp für Schwule16.00 - 16.30 VIVA und 18.00 - 18.30 VIVA (CH): Date oder Fake?
Singlemädels haben's nicht leicht! Idioten gibt es wie Sand am Meer, und die wirklich interessanten Jungs sind entweder vergeben oder schwul. Aber auch zu dieser Regel gibt es Ausnahmen - und um die geht es in 'Date oder Fake': Jede Woche trifft ein Singlemädchen auf drei attraktive Jungs, die scheinbar alle äußerst interessiert an ihr sind. Leider trügt der Schein: Denn nur ein Kandidat ist tatsächlich Single, die übrigen sind entweder schon in festen Händen oder schwul. Um festzustellen, wer wer ist, müssen die Mädels tief in die Trickkiste greifen: Sie können die Traumprinzen mit geschickten Fragen aufs Glatteis führen, sich bei gemeinsamen Aktivitäten wie Tanzen oder Shopping eine Meinung über sie bilden - oder auch ganz einfach die Koffer der Jungs nach eindeutigen "Beweismitteln" durchsuchen. Am Abend fällt dann die Entscheidung. Falls das Singlemädchen sich für den richtigen Kandidaten entscheidet, winkt beiden ein Traumdate im Wert von 500 Euro. Liegt sie allerdings falsch, bekommt sie weder Geld noch Date - und der von ihr Ausgewählte darf die 500 Euro behalten.

28.05. (Mi.):

Tipp für Schwule07.15 - 07.40 K1: Keine Gnade für Dad
"Sean, der Unverkrampfte (Relax)"
Sean und Claudia unternehmen mit den Kindern einen Ausflug in den nahe gelegenen Freizeitpark. Dort angekommen, stellt Sean schnell fest, dass der alljährliche Schwulentag gefeiert wird. Während Claudia mit den Kindern bei einem Karussell ansteht, trifft Sean seinen Kollegen Paul, der natürlich annimmt, Sean sei schwul. Dieser hat seine liebe Mühe, den Irrtum aufzuklären, möchte sich aber ganz tolerant geben. Doch damit sorgt er für ein heilloses Durcheinander ...
USA 2001 
Darsteller: Donal Logue (Sean Finnerty), Richard Riehle (Walt Finnerty), Megyn Price (Claudia Finnerty), Griffin Frazen (Jimmy Finnerty), Jake Burbage (Henry Finnerty), Kevin Corrigan (Eddie Finnerty), Lynsey Bartilson (Lily Finnerty)
Autor: Chris Kelly
Musik: Ween
Original Titel: Grounded for Life
Regie: John Blanchard

Tipp für SchwuleTipp14.35 - 15.00 ATV: Will & Grace
Folge 10, "Aller guten Dinge sind sechs (Three's a Crowd, Six Is a Freak Show)"
Grace lässt sich ein kleines Muttermal entfernen, doch der harmlose Eingriff endet für sie mit einer ziemlich großen Narbe im Gesicht. Ihr neuer Verehrer Mark versucht sie zu trösten und verrät sein kleines Geheimnis: er hat sechs Zehen! In der Zwischenzeit merken Will und Jack, dass sie eine Dreiecksbeziehung mit ein und demselben Mann führen. Dieser hat kein Problem damit, doch die beiden beschließen sich von ihm zu trennen. Schon nach kurzer Zeit scheinen sie aber ihre Abmachung vergessen zu habenâ?¦.
USA 2000 
Darsteller: Megan Mullally (Karen Walker), Debra Messing (Grace Elizabeth Adler), Eric McCormack (Will Truman), Sean Hayes (Jack McFarland), Ken Marino (Mark), Paul Fitzgerald (Paul)
Autor: David Kohan, Jhoni Marchinko
Musik: Jonathan Wolff
Regie: James Burrows

Tipp für LesbenTipp für SchwuleTipp18.45 - 19.45 DSF: DSF Reportage
"Das große Tabu - Homosexualität und Fußball"
Homosexualität und Fußball scheinen noch immer unvereinbare Gegensätze. Fußball gilt als Macho-Sport - reserviert für echte Kerle. Dabei kennen echte Kerle untereinander z.B. beim Torjubel kaum Berührungsängste. Toleriert werden diese Körperkontakte aber nur in einer garantiert schwulenfreien Welt. Dabei müsste - rein statistisch betrachtet - einer von elf Bundesligaspielern homosexuell sein. Sie führen oft ein Doppelleben. Viele sind verheiratet und verheimlichen ihre Homosexualität vor der Ehefrau, sie bringen zu Vereinsfeiern die eingeweihte beste Freundin mit oder Hostessen spielen die Lebensgefährtin. Sie müssen sich verleugnen - vor dem Trainer, der Mannschaft und den Medien. In der DSF Dokumentation "Das große Tabu - Homosexualität & Fußball" äußern sich bekannte Fußballer und Funktionäre wie DFB-Präsident Dr. Theo Zwanziger, Bundestrainer Joachim Löw, Nationalspieler Philipp Lahm und Köln-Trainer Christoph Daum zu dem Thema. Auch Marcus Urban, ehemaliger DDR-Jugendauswahlspieler, kommt zu Wort. Er stand bei Rot-Weiß Erfurt unter Vertrag bis er mit 20 Jahren aufgrund seiner Homosexualität seine Karriere beendete. Erzählt wird auch die Geschichte der deutschen Ex-Nationalspielerin Anouschka Bernhard (Europameisterin, Vize-Weltmeisterin 1995), die zum ersten Mal öffentlich über ihre Homosexualität spricht.

Tipp für SchwuleTipp02.20 - 03.10 RTL: Law & Order
"Star mit Sternchen (Asterisk)"
Der Mietwagenfahrer Norman Pratt wird mit gebrochenem Genick im Park gefunden. Briscoe und Green ermitteln, dass Norman am Abend zuvor einen besonderen Kunden, nämlich den Baseballspieler Kevin Seleeby und dessen Freunde nach Atlantic City fahren sollte. Seleeby, sein Agent Stanley und sein Cousin David servieren zunächst ein allzu perfektes Alibi. Als dann Normans Limousine gefunden wird, stellt sich heraus, dass sie gar nicht in Atlantic City waren und David gibt schließlich zu, dass Seleeby, zugedröhnt mit Steroiden, den Fahrer getötet hat und seine Freunde ihm geholfen haben, die Leiche zu beseitigen. Staatsanwalt Branch will den Fall ohne Aufsehen vom Tisch haben. Man unterbreitet Seleebys Verteidiger Fanwick ein Angebot, das der jedoch ablehnt. Der Anwalt will den Steroid-Konsum seines Mandanten für die Tat verantwortlich machen auf. Seleeby leide unter einer Steroid-Psychose und sei für die Tat nicht voll verantwortlich zu machen. McCoy und Southerlyn gehen allerdings davon aus, dass Pratt Seleeby wegen seines Steroid-Konsums erpresst hat und es deshalb zum Streit kam. Ein Fehler der Fanwick-Kanzlei spielt ihnen ein anderes Motiv in die Hände. Demnach wurde Seleeby erpresst, weil er schwul ist. Seleebys Anwalt Fanwick unternimmt alles, um jedes andere Motiv aus dem Gerichtssaal fern zu halten, damit die Psychose-Strategie greift. Aber er kann die Jury nicht täuschen. Seleeby wird schuldig gesprochen.
USA 2002 
Darsteller: Jerry Orbach (Detective Lennie Briscoe), Sam Waterston (Jack McCoy), S. Epatha Merkerson (Lt. Anita Van Buren), Jesse L. Martin (Detective Edward Green)
Autor: Terri Kopp
Regie: Steve Shill

29.05. (Do.):

Tipp für Lesben06.10 - 06.35 ARTE: Willkommen bei ...
Folge 3, "Mags"
Persönliche Geschichten.
Die Irin Mags stammt aus einem Arbeiterviertel im Norden von Dublin. Sie liebt ihr Land, ihren Beruf und - Frauen. Mags ist stolz darauf, dass sie aus einer Arbeiterfamilie stammt, diese Herkunft prägt ihr Selbstverständnis. Sie sucht die Orte ihrer Kindheit und Jugend auf, für sie schlägt ihr Herz bis heute. Mags ist Inspizientin am Theater. Ein Beruf, der sie erfüllt und für den sie sich voll und ganz engagiert. Um den Job zu bekommen, hat sie den Direktor des Pan Pan Theatre im wahrsten Sinne belästigt - ein Anruf täglich, einen Monat lang. Die Dokumentation sieht Mags bei ihrer Arbeit am Inspizientenpult bei der Produktion "Oedipus Loves You" über die Schulter - Mags liebt dieses rebellische und trashige Theater. Mags erzählt auch von ihrem Arbeitsunfall auf der Bühne, der sie einen Monat ans Bett fesselte und stellt ihre beiden schwulen Freunde vor, die sich während dieser Zeit rührend um sie gekümmert haben. Mit Humor berichtet die 33-Jährige über ihr spektakuläres Coming-Out in einem Belfaster Restaurant. "Zuvor bin ich mit Männern ausgegangen, die die größten Machos und unheimlich behaart waren, nur um mich selbst zu überzeugen, dass ich nicht lesbisch bin", erzählt sie heute lachend. Ihre Freunde seien gar nicht überrascht gewesen, im Gegenteil. Für ihre Eltern hingegen war es zunächst ein Schock. Mags berichtet von der geradezu theatralischen Szene, die sich in dem Belfaster Restaurant abspielte, als sie ihrer Mutter gestand, dass sie Frauen liebt. Bewegende Momente für Mags, deren Eltern heute beide voll zu ihr stehen. Der Film zeichnet das Porträt einer zutiefst sensiblen und offenherzigen Persönlichkeit.
F 2006

Tipp für SchwuleTipp14.35 - 15.00 ATV: Will & Grace
Folge 11, "Der Kaffee-Junkie (Coffee & Commitment)"
Jack hat sich in den schnuckeligen Kellner eines Cafés verliebt. Seitdem ist er dort Stammgast. Als das Objekt seiner Begierde jedoch gefeuert wird, merkt Jack, dass er koffeinsüchtig ist. Will und Grace sind auf dem Weg zur Hochzeit zweier gemeinsamer Freunde, doch sie beginnen sich zu streiten, als Grace bei seinem Geschenk mitunterschreiben möchte. Will fühlt sich von ihr ausgenutzt. Während Karen mit Jack einen kalten Entzug macht, geht es für Will und Grace auf der Hochzeit hitzig weiter.
USA 2001 
Darsteller: Megan Mullally (Karen Walker), Tim Bagley (Larry), Debra Messing (Grace Elizabeth Adler), Eric McCormack (Will Truman), Jerry Levine (Joe), Sean Hayes (Jack McFarland)
Autor: Adam Barr, David Kohan
Musik: Jonathan Wolff
Regie: James Burrows


Tipp für Schwule18.30 - 19.00 VIVA (CH): Date oder Fake?
Singlemädels haben's nicht leicht! Idioten gibt es wie Sand am Meer, und die wirklich interessanten Jungs sind entweder vergeben oder schwul. Aber auch zu dieser Regel gibt es Ausnahmen - und um die geht es in 'Date oder Fake': Jede Woche trifft ein Singlemädchen auf drei attraktive Jungs, die scheinbar alle äußerst interessiert an ihr sind. Leider trügt der Schein: Denn nur ein Kandidat ist tatsächlich Single, die übrigen sind entweder schon in festen Händen oder schwul. Um festzustellen, wer wer ist, müssen die Mädels tief in die Trickkiste greifen: Sie können die Traumprinzen mit geschickten Fragen aufs Glatteis führen, sich bei gemeinsamen Aktivitäten wie Tanzen oder Shopping eine Meinung über sie bilden - oder auch ganz einfach die Koffer der Jungs nach eindeutigen "Beweismitteln" durchsuchen. Am Abend fällt dann die Entscheidung. Falls das Singlemädchen sich für den richtigen Kandidaten entscheidet, winkt beiden ein Traumdate im Wert von 500 Euro. Liegt sie allerdings falsch, bekommt sie weder Geld noch Date - und der von ihr Ausgewählte darf die 500 Euro behalten.

20.15 - 21.45 HR: Mann, oh Mann, oh Mann!
Josef, Andreas und Roman pflegen eine zünftige Männerfreundschaft. Auf ihrer kuscheligen Berghütte vergnügen sich die drei Schwerenöter mit wechselnden Damenbekanntschaften. Bis Josef - als Einziger noch verheiratet - die Quittung erhält: Seine attraktive Frau Barbara stellt dem notorischen Ehebrecher die Koffer vor die Tür. Bei der unvermeidlichen Scheidung vertritt Roman als Anwalt seinen Freund vor Gericht. Mit lausigem Erfolg - Josef verliert Haus, Auto, Vermögen. Seelisch angeschlagen zieht Josef in Romans großzügiges Designerapartment als Untermieter ein. Rasch entwickelt sich eine lupenreine "Männerwirtschaft": Mit seiner verstiegenen Leidenschaft für Esoterik und mit seiner Vorliebe für krabbelnde Kleintiere stellt Josef die Freundschaft mit Roman auf eine extreme Bewährungsprobe. In der Zwischenzeit bahnt sich zwischen Josefs geschiedener Frau Barbara und Andreas eine Liaison an. Die beiden bekommen zusammen das Kind, das Josef sich immer wünschte. Mit einem Faustschlag kündigt Josef dem "Verräter" die Freundschaft. Eine unerwartete Wendung tritt ein, als Barbara zur Kur muss. Hilfe suchend steht der als Vater überforderte Andreas bei Josef vor der Türe. Gemeinsam entwickeln Josef und Andreas ungeahnte Fähigkeiten im Baby-Sitting: Die kleine Elisabeth ist offenbar genau das, was den (Haus-)Männern bislang in ihrem Leben fehlte. Die zwei schwelgen in Harmonie pur. Man denkt sogar über Homosexualität nach - rein hypothetisch. Als das Karussell sich weiterdreht und nun Roman eine Affäre mit Barbara beginnt, quartieren Josef und Andreas den Salonlöwen kurzerhand aus den eigenen vier Wänden aus. Nun ist das Chaos perfekt: Denn Barbara will ihr Kind zurück und Roman seine schicke Wohnung.
TV-Komödie, D 2002
Darsteller: Max Tidof (Roman Feldhofer), Friedrich von Thun (Josef Heiss), Ilse Neubauer (Frau Zander), Julia Stemberger (Barbara Heiss), Oliver Stokowski (Andreas Reiner), Gaby Herbst (Spechstundenhilfe), Angelika Ullemeyer (Sekretärin Roman)
Autor: Cornelia Willinger
Musik: Wolfgang Hammerschmid
Regie: Peter Weck


Tipp für LesbenTipp für SchwuleTipp22.00 - 23.00 DSF: DSF Reportage
"Das große Tabu - Homosexualität und Fußball"
Homosexualität und Fußball scheinen noch immer unvereinbare Gegensätze. Fußball gilt als Macho-Sport - reserviert für echte Kerle. Dabei kennen echte Kerle untereinander z.B. beim Torjubel kaum Berührungsängste. Toleriert werden diese Körperkontakte aber nur in einer garantiert schwulenfreien Welt. Dabei müsste - rein statistisch betrachtet - einer von elf Bundesligaspielern homosexuell sein. Sie führen oft ein Doppelleben. Viele sind verheiratet und verheimlichen ihre Homosexualität vor der Ehefrau, sie bringen zu Vereinsfeiern die eingeweihte beste Freundin mit oder Hostessen spielen die Lebensgefährtin. Sie müssen sich verleugnen - vor dem Trainer, der Mannschaft und den Medien. In der DSF Dokumentation "Das große Tabu - Homosexualität & Fußball" äußern sich bekannte Fußballer und Funktionäre wie DFB-Präsident Dr. Theo Zwanziger, Bundestrainer Joachim Löw, Nationalspieler Philipp Lahm und Köln-Trainer Christoph Daum zu dem Thema. Auch Marcus Urban, ehemaliger DDR-Jugendauswahlspieler, kommt zu Wort. Er stand bei Rot-Weiß Erfurt unter Vertrag bis er mit 20 Jahren aufgrund seiner Homosexualität seine Karriere beendete. Erzählt wird auch die Geschichte der deutschen Ex-Nationalspielerin Anouschka Bernhard (Europameisterin, Vize-Weltmeisterin 1995), die zum ersten Mal öffentlich über ihre Homosexualität spricht.

Tipp für LesbenTipp00.00 - 00.30 EINSEXTRA: "Mami, Mama, drei Kinder"
"Ein lesbisches Paar und sein Nachwuchs"
"Alle Welt wusste, dass wir lesbisch sind und schon lange als Paar zusammen leben. Als wir uns dann ein Kind wünschten, war die Lieblingsfrage von anderen: "Haben Sie sich überlegt, was Sie dem Kind antun?' Wir dachten: O je, wir haben uns jahrelang Gedanken gemacht und andere gerade mal fünf Sekunden - und sie stellen uns diese Frage?" So ging es Moni und Lisa vor 13 Jahren, als sie sich auf die Suche nach einer Samenbank machten, um sich ihren gemeinsamen Kinderwunsch zu erfüllen. Es war damals eine Sensation. Als Moni ihr erstes Kind per Kaiserschnitt zur Welt brachte, musste Lebenspartnerin Lisa vor dem Kreissaal warten und zuschauen, wie männliche Lebensgefährten anderer Frauen selbstverständlich bei der Geburt dabei sein konnten. Auch heute müssen sie sich immer noch gegen Benachteiligungen wehren: im Finanzamt, bei der Einschulung der Kinder oder in der Kirche beim Versuch, die Kleinen katholisch taufen zu lassen. Und sie müssen auch damit umgehen können, wenn eins der Kinder fragt: "Wer ist mein Vater?" Der Film "Mami, Mama, drei Kinder" ist eine liebevolle Begegnung mit der Familie Herrmann-Green aus Konstanz; ein temporeicher Film über lesbische Liebe, über die Kunst der Erziehung mehrerer Kinder und über den Stolz, das zu sein, was man ist.
Autor: Antonella Berta

Tipp für SchwuleTipp00.05 - 01.40 SF1: The Deep End - Trügerische Stille
Bisher verlief das Leben von Margaret Hall in geregelten Bahnen. Drei Kinder, der kranke Schwiegervater und das große Haus am idyllischen Lake Tahoe wollen versorgt werden, während ihr Mann monatelang auf See ist. In letzter Zeit macht sich Margaret allerdings Sorgen um ihren ältesten Sohn Beau, der eine Affäre mit dem schwulen Barbesitzer Darby Reese begonnen hat. Trotz ihrer inständigen Bitten ist Reese nicht bereit, das Verhältnis zu beenden. Als Margaret nur Stunden später seine Leiche in unmittelbarer Nähe ihres Hauses findet, zögert die besorgte Mutter nicht lange. Kurz entschlossen lässt sie den Toten im See verschwinden. Doch schon tags darauf wird die Leiche von Passanten am Ufer entdeckt. Am nächsten Morgen zieren Schlagzeilen die Frontseite des Lokalblättchens. Zu diesem Zeitpunkt hat Margaret immer noch nicht den Mut gefunden, mit ihrem Sohn Beau über das Vorgefallene zu reden. Und auch der schüchterne Teenager hüllt sich in schamhaftes Schweigen. Da taucht der Erpresser Alek Spera vor Margarets Tür aufund präsentiert ihr ein kompromittierendes Video: Eine heiße Sexszene zwischen dem Toten und ihrem Sohn. Wenn die entsetzte Mutter nicht bereit ist, 50.000 Dollar bis zum nächsten Nachmittag auf den Tisch zu legen, wird das Videoband bei der Polizeilanden. Verzweifelt versucht Margaret, das Geld in so kurzer Zeit aufzutreiben, aber die Bank stellt sich quer und das Ultimatum droht zu verstreichen ...
Thrillerdrama, USA 2001
Darsteller: Josh Lucas (Darby Reese), Peter Donat (Jack Hall), Tilda Swinton (Margaret Hall), Goran Visnjic (Alek 'Al' Spera), Tamara Hope (Paige Hall), Jonathan Tucker (Beau Hall), Raymond J. Barry (Carlie Nagel)
Autor: Elisabeth Sanxay Holding
Musik: Peter Nashel
Original Titel: The Deep End
Regie: David Siegel, Scott McGehee
FSK: 12
WH 04.00


Tipp für SchwuleTipp01.05 - 03.10 SF2: C.R.A.Z.Y. - Verrücktes Leben
"Reihe: Delikatessen Late"
Am Weihnachtstag im Jahre 1960 kommt der kleine Zachary zur Welt und ist der vierte von insgesamt fünf Söhnen der Familie Beaulieu. Die Eltern schließen den Jungen (Émile Vallée) sofort ins Herz. Seine gläubige Mutter Laurianne (Danielle Proulx) glaubt fest daran, dass ihr Sohn eine besondere Gabe hat und vergöttert ihn. Auch beim Vater Gervais (Michel Côté) hat Zach eine besondere Stellung. Dieser lässt ihm Freiheiten, die Zachs Brüdern verwehrt bleiben. Des Vaters Freude an Zach erfährt aber einen herben Dämpfer, als er den Jungen einmal im Nachthemd seiner Mutter und mit Lippenstift ertappt. Zu seiner Enttäuschung ist Zach nicht der Junge, den er sich gewünscht hat. Zach kämpft von nun an um die Achtung und Liebe seines Vaters, die er erst Jahre später wiedererlangen wird. Zu unterschiedlich sind Vater und Sohn. Während der eine der Musik der 60er-Jahre nachhängt und ein Verehrer der Countrysängerin Patsy Cline ist, hört der andere die typischen Ikonen der 70er- und 80er-Jahre: von Pink Floyd über The Rolling Stones zum androgynen David Bowie. Zach (als Erwachsener: Marc-André Grondin) wird auch nicht zu dem von seinem Vater erträumten «richtigen Mann». Dass Zach vielleicht schwul ist, überfordert den Vater maßlos. Als dann auch noch der älteste Sohn der Beaulieus schwer drogenabhängig wird, bedeutet dies eine harte Probe für die Familie. Die Coming-of-Age-Geschichte «C.R.A.Z.Y.» ist der vierte Spielfilm des kanadischen Regisseurs Jean-Marc Vallée. Der Film wurde an zahlreichen Festivals ausgezeichnet. Sein Titel steht nicht nur für «verrückt», sondern ist auch ein Akronym aus den Anfangsbuchstaben der Vornamen der fünf Brüder, welche zusammen aufwachsen. Über drei turbulente Jahrzehnte hinweg erzählt Vallée aus der Perspektive seines Protagonisten Zach vom Leben einer mehr oder weniger durchschnittlichen Familie in Montreal. Zach wird in den 60er-Jahren geboren, ist in den Siebzigern ein Teenager und wird in den Achtzigern langsam erwachsen.
CDN 2005 
Darsteller: Danielle Proulx (Laurianne Beaulieu), Marc-André Grondin (Zachary Beaulieu (15-21 Jahre)), Maxime Tremblay (Christian Beaulieu), Michel Côté (Gervais Beaulieu), Michael O'Keefe (Zachary Beaulieu (6-8 Jahre)), Pierre Luc Brillant (Raymond Beaulieu)
Autor: François Boulay, Jean-Marc Vallée
Original Titel: C.R.A.Z.Y.
Regie: Jean-Marc Vallée
FSK: 12

Tipp für Schwule01.15 - 02.05 K1: The First 48
Folge 25, "Am Tatort mit den US-Ermittlern"
In Miami steht Sergeant Joe Schillaci kurz vor seiner Beförderung zum Lieutenant. Während er seine neue Uniform anprobiert, erreicht ihn die Meldung über einen Mord: In einer Wohnung wurde ein Toter gefunden - gefesselt und geknebelt. Das Opfer ist homosexuell und ein Ex-Obdachloser, der sich mühsam aus dem Elend herausgekämpft hat. Häufig traf sich das Opfer mit alten Freunden, daraus schließen Schillaci und sein Team, dass der Täter aus dem Obdachlosenmilieu stammen muss ...
USA 2005

 

30.05. (Fr.):


Tipp für SchwuleTipp14.35 - 15.00 ATV: Will & Grace
Folge 12, "Promischau (Swimming Pools... Movie Stars)"
Eines Tages entdecken Will und Grace, dass die bekannte Schauspielerin Sandra Bernhard ihre Wohnung verkaufen möchte. Sie beschließen sich als potentielle Käufer auszugeben, um sie kennen zu lernen. Will ist aber so nervös, dass er ihr ein Angebot macht, das die Schauspielerin prompt annimmt. Unterdessen wird Karens Stiefsohn Mason ins Schwimmteam aufgenommen. Der Haken: Karen muss zweimal pro Woche beim Training dabei sein. Schon beim ersten Mal kommt sie allerdings zu spät Gaststar: Sandra Bernhard.
USA 2001 
Darsteller: Megan Mullally (Karen Walker), Sandra Bernhard (Sandra Bernhard), Debra Messing (Grace Elizabeth Adler), Eric McCormack (Will Truman), Sean Hayes (Jack McFarland), Shelley Morrison (Rosario), Pamela Tyson (Joan)
Autor: David Kohan, Katie Palmer
Musik: Jonathan Wolff
Regie: James Burrows
WH 06.15


Tipp für Schwule16.30 - 17.00 VIVA (CH) und 21.00 - 21.30 VIVA: Date oder Fake?
Singlemädels haben's nicht leicht! Idioten gibt es wie Sand am Meer, und die wirklich interessanten Jungs sind entweder vergeben oder schwul. Aber auch zu dieser Regel gibt es Ausnahmen - und um die geht es in 'Date oder Fake': Jede Woche trifft ein Singlemädchen auf drei attraktive Jungs, die scheinbar alle äußerst interessiert an ihr sind. Leider trügt der Schein: Denn nur ein Kandidat ist tatsächlich Single, die übrigen sind entweder schon in festen Händen oder schwul. Um festzustellen, wer wer ist, müssen die Mädels tief in die Trickkiste greifen: Sie können die Traumprinzen mit geschickten Fragen aufs Glatteis führen, sich bei gemeinsamen Aktivitäten wie Tanzen oder Shopping eine Meinung über sie bilden - oder auch ganz einfach die Koffer der Jungs nach eindeutigen "Beweismitteln" durchsuchen. Am Abend fällt dann die Entscheidung. Falls das Singlemädchen sich für den richtigen Kandidaten entscheidet, winkt beiden ein Traumdate im Wert von 500 Euro. Liegt sie allerdings falsch, bekommt sie weder Geld noch Date - und der von ihr Ausgewählte darf die 500 Euro behalten.

Tipp für SchwuleTipp23.15 - 00.30 WDR: Kay Ray: Die Show
"Kabarettprogramm"
Er ist ein Entertainer der Extraklasse und mit bunten Haaren, schriller Kleidung und extrem farbenfrohen Make-up der schillernde Paradiesvogel in der deutschen Comedy- und Kabarettszene: Kay Ray. Mit frechen Alltagsgeschichten entfacht er in seinem Bühnenprogramm ein wahres Feuerwerk der Pointen, von denen die ein oder andere auch einmal deutlich unter der Gürtellinie landen kann. "Ich bin nicht für Niveau bekannt", begrüßt und warnt er deshalb regelmäßig seine Zuschauer, die er dann auch oft genug zum Ziel gezielter (aber stets liebevoll gemeinter) Provokationen macht. In seinen furiosen, tempogeladenen Shows lässt er nichts aus, ob es nun um Schwule, Vegetarier, die Zeugen Jehovas oder Alfred Biolek geht: sie alle kriegen ihr Fett weg. Kay Ray nimmt kein Blatt vor den Mund und "Political Correctness" ist für ihn im wahrsten Sinne ein Fremdwort. Und wenn er dann noch - begleitet vom Pianisten Tim Hellmers - mit eindrucksvoller Stimme Songs von Milva oder Gloria Gaynor zum Besten gibt, liegt ihm das begeisterte Publikum zu Füßen.
Kabarettprogramm

Tipp für SchwuleTipp01.10 - 01.40 SF2: Sex and the City
Folge 62, "Der beste Freund der Frau"
Abwechslung tut gut, denken sich Carrie und ihre Freundinnen und wollen sich in der angesagten Schwulendisco "Trade" amüsieren. Dort lernt Carrie den gut aussehenden Oliver kennen, dessen Homosexualität Garant für eine harmlose Freundschaft zu sein scheint. Samantha erwirbt Ecstasy und möchte unbedingt einmal "Sex mit Ecs" ausprobieren. Miranda trifft indessen ihren Kollegen Max, von dessen Homosexualität sie bisher nichts ahnte - so wenig wie er von ihrer Schwangerschaft.
USA 2001
Darsteller: Willie Garson (Stanford Blanch), Sarah Jessica Parker (Carrie Bradshaw), Cynthia Nixon (Miranda Hobbes), Kristin Davis (Charlotte York), Christopher Noth (Big), Kim Cattrall (Samantha Jones), Ben Weber (Skipper Johnston)
Autor: Jenny Bicks, Darren Star, Michael Patrick King, Cindy Chupack
Musik: Douglas J. Cuomo
Regie: Charles McDougall
FSK: 12
WH 03.45


31.05. (Sa.):

Tipp für Schwule06.30 - 08.20 TELE5: Nonnen, Gold & Gin
Die Stromer Whiskey und Gin stoßen zufällig auf Gold. Sie schreiben zwei Schatzkarten. Als Whiskey vom Pferd fällt und verunglückt, wird sein Teil der Karte von einem Dickwanst namens Fatty geklaut. Es beginnt eine haarsträubende Jagd nach dem Gold, in die auch zwei harmlose schwule Cowboys mit hineingezogen werden. Slapstickreicher Trash mit sprechenden Mulis, trinkfesten Nonnen und herrlichen Sprüchen.
I 1973 
Darsteller: Enzo Maggio (Whiskey), Bruno Boschetti (Schwuler Cowboy), Ingnazio spalla (Fatty), Lea Gargano (Jessica), Paul McCray (Gin), Tony DeLeo (Schwule Cowboy)
Autor: Kidia Puglia, Marcello Cascape
Original Titel: Sette monache a Kansas City
Regie: Marcello Zeani

Tipp für SchwuleTipp21.40 - 23.10 HR: Tatort
"Mauer des Schweigens"
Der Frankfurter Bank-Analyst Henning Wentz wird in seinem Haus ermordet aufgefunden. Einige Spuren weisen ins homosexuelle Milieu. Aber auch seine Frau Claudia, von der sich Wentz nach seinem Coming-out getrennt hatte, gerät in dringenden Tatverdacht und in tödliche Bedrängnis. Bei seinen Ermittlungen gibt nicht nur ein Zettel mit merkwürdigen Notizen, den man bei der Leiche gefunden hat, Kommissar Brinkmann einige Rätsel auf. - Sylvia Hoffman schrieb und inszenierte diesen "Tatort" des Hessischen Rundfunks. Henning Wentz lebt seit einiger Zeit getrennt von seiner Frau Claudia, die er wegen seiner homosexuellen Neigungen verlassen hat. In dem verheirateten Stefan Gruber hat er einen neuen Partner gefunden. Als dieser nachts in dessen Villa auf Wentz wartet, erlebt er einen schweren Schock: Wentz liegt plötzlich tot vor ihm im Hausflur - er wurde erschossen. Gruber flüchtet in Panik. Erst am nächsten Morgen findet die Putzfrau die Leiche und verständigt die Polizei. Hauptkommissar Brinkmann und sein Assistent übernehmen die Ermittlungen. Erster Anhaltspunkt für ihre Nachforschungen ist ein Zettel mit einigen merkwürdigen Notizen. Eine Spur führt Kommissar Brinkmann zu Frank Mosbach, Besitzer des "Ballroom", mit dem Wentz bis vor Kurzem ein Verhältnis hatte. Kurz vor seinem Tod hatte Wentz eine heftige Auseinandersetzung mit Mosbach, der nicht damit fertig wurde, dass Wentz nichts mehr von ihm wissen wollte. Linn Tenhoven, Sänger im "Ballroom" und langjähriger Freund von Mosbach, gibt ihm zwar ein Alibi, doch sein Verhältnis mit Mosbach könnte ebenfalls eine Rolle in dem Mordfall spielen. Auch Claudia Wentz gerät immer mehr unter Verdacht. Die junge Frau, die als Architektin ein Großbauprojekt leitet, hätte ein Motiv, und sie hat für die Tatzeit kein Alibi. Hilfe in ihrer schwierigen Situation sucht Claudia bei Matthias Gutzkow, Besitzer der Firma Westpharm und ein alter Freund der Familie, der als Einziger zu ihr steht. Zu diesem Zeitpunkt ahnt Claudia Wentz jedoch nicht, wie viel Horror sie noch erwartet ...
Krimireihe, D 2000 
Darsteller: Ilja Richter (Frank Mosbach), Helmut Zierl (Matthias Gutzkow), Monica Bleibtreu (Herta Wingert), Dieter Kirchlechner (Heinz Wingert), Marie-Lou Sellem (Claudia Wentz), Karl-Heinz von Hassel (Kommissar Brinkmann), Günter Waidacher (Robert Wegener, Assistent)
Autor: Sylvia Hoffman
Regie: Sylvia Hoffman

00.45 - 01.40 THEATERKANAL: Summer of Love
Folge 1, "Freie Liebe"
Die Höhepunkte der Hippiebewegung.
Der große Traum von Frieden, Glück und sexueller Freiheit. Weg mit verstaubter, verklemmter Sexualmoral. Her mit Liebe, Lust und Leidenschaft. Die Love-Generation der Hippies zeigt sich ungeniert und folgt - unterstützt von Pille und LSD - offen ihrem Trieb. Ein Ruck geht durch die konservativ geprägte US-Gesellschaft, unterlegt mit einem neuen Sound: rockig, laut und provozierend! Janis Joplin schreit ihre Lust ins Mikrofon, Jim Morrison lässt die Hosen fallen und Jimi Hendrix spielt so lasziv auf seiner Gitarre, als wäre sie ein Teil von ihm selbst. 40 Jahre später schockt der Auftritt von Pink Snow in einem New Yorker Nachtclub niemanden mehr. Splitternackt singend, feiert sie den Gruppensex - und Abby, Veranstalterin der "Mondo-Porno"-Nächte, verschenkt dazu Sexspielzeuge an das Publikum. Den Hippies sei dank oder Wo sind wir heute angekommen? Und wenn heute ein Rapper wie Cazwell, der offen schwul lebt, verschmitzt-charmant und fragend singt: "Is it all over your face?" - verdankt er dann sein Selbstbewusstsein einer Gruppe wie den Cockettes? Dieser schillernd-verträumten Truppe, die den Spaß an Travestie und Geschlechtertausch in den 70ern auf die Bühne brachten? Lady Miss Kier - Hippie-Kind und Sängerin der Gruppe "Deee-Lite" bringt die Bedeutung dieser Bewegung auf den Punkt: "Viele Hippies nahmen abends LSD, doch übten sie tagsüber Protest, waren involviert. Das, hoffe ich, wird wieder passieren. Genug Leute sind krank und sauer über das, was heute in der Politik passiert. Vielleicht brauchen wir ein paar Hippies, die uns den Weg zeigen!" Ist der Idealismus von damals den Anforderungen unserer heutigen Leistungsgesellschaft gewichen? "Make love, not war" - der Schlachtruf von damals, heute längst verhallt? Und wen hat die sexuelle Revolution wirklich nachhaltig befreit?.
D 2007 
Moderation: Uschi Obermaier


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Letztes Update: 15.05.2008, 12.12 Uhr

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