|
Inhalt
1913 – 1955 in einer deutschen Kleinstadt. Hans Böckel und Bruno Tiches
erleben gemeinsam das Ende des Kaiserreiches, die Weimarer Republik, den
Nationalsozialismus und das erste Nachkriegsjahrzehnt. Aber so
gegensätzlich ihre Charaktere sind, so gegensätzlich verläuft auch ihr
Leben. Der idealistische, aufrechte Journalist Hans verliert in der
Nazidiktatur seine Arbeit und quält sich durch die erste Nachkriegszeit,
bis er bei seiner Heimatzeitung als Redakteur arbeiten kann. Der
skrupellose Opportunist Bruno Tiches hingegen macht als NS-Parteigenosse
Karriere und betätigt sich in der Nachkriegszeit erfolgreich als
Schwarzmarkthändler. Sehr clever nutzt er seine Gewinne und Verbindungen,
um als Großindustrieller am deutschen Wirtschaftswunder teilzuhaben. Eines
Tages platzt dem Journalisten Hans jedoch der Kragen, und er greift in
seiner Zeitung den gesinnungslosen Machtmenschen Tiches hart an. Natürlich
bleibt sein Artikel nicht ohne Folgen ...
Bundesfilmpreis (Filmband in Silber) als „Bester Film„ und für Robert
Graf als „Bester Nachwuchsdarsteller„, Golden Globe als „Bester
Ausländischer Film„, Preis der deutschen Filmkritik als „Beste
Darstellerin„ für Johanna von Koczian
Technische Daten VHS
Ton & Bild Mono / 1:1,66 (Breitwand)
|
Drama, ca. 102 Min., Deutschland 1958, FSK 12
R: Kurt Hoffmann D: Hansjörg Felmy, Robert Graf, Johanna von Koczian
Originaltitel: Wir Wunderkinder
Crew
Regie Kurt Hoffmann (Ich denke oft an Piroschka, Das Wirtshaus im Spessart)
Drehbuch Heinz Pauck, Günter Neumann; nach dem Roman von Hugo Hartung
Kamera Richard Angst
Produktion Filmaufbau Göttingen
|
|
Darsteller
Hansjörg Felmy Der Greifer, Buddenbrooks
Robert Graf Mein Schulfreund, Liebling der Götter
Johanna von Koczian Heldinnen, Das Liebeskarussell
Elizabeth Flickenschildt Romanze in Moll, Das indische Tuch
Wolfgang Neuss Wir Kellerkinder, Genosse Münchhausen
|