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Ein aufregender Film ganz in der Tradition des film noir. Die Geschichte
eines Raubzuges und das Drama der scheiternden Helden. Ganz ungewöhnlich für
das Produktionsjahr 1959. Rassismus und Homosexualität sind Teil der Handlung.
Nicht zu vergessen der Jazz von John Lewis, Pianist des Modern Jazz Quartett.
Harry Belafonte - dieser Film war auch seine erste Filmproduktion - ist der
Barsänger, dessen Liebe zu Pferden seine Ehe und seine Finanzen zerrüttet hat.
Robert Ryan ist der ehemalige Boxer, der endlich zu Geld kommen will, mit
Shelley Winters verheiratet ist und ein Verhältnis mit Gloria Grahame hat, der
schrecklichsten aller Frauen des film noir. Ed Begley ist der ehemalige
Polizist, den illegale Geschäfte um seinen Job gebracht haben. Die drei Männer
entschließen sich zu einem großen Raub, der schon bei der Planung von Robert
Ryans Rassismus überschattet wird.
Ryan hat den üblen Rassisten mit einer solchen Überzeugungskraft gespielt,
dass er anschließend große Mühe hatte, aller Welt zu versichern, er sei ein
Liberaler. Berühmt geworden ist der letzte Dialog des Films. Die
Rettungsmannschaften können nach einem Feuer die Leichen der Täter nicht
identifizieren. "Die beiden, die hier liegen, das waren die Täter." -
"Und wer ist der Weiße?" - "Einer von beiden."
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