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David ist ein orthodoxer Jude und schwul. Vor 20 Jahren outete er
sich vor einem Rabbi. Der gab ihm den Rat, gegen seine Homosexualität anzukämpfen.
Nun reist David erneut zum Rabbi, um ihn mit dem Dilemma zu konfrontieren, das
viele andere mit ihm teilen: Wie lässt sich ihre Liebe zu Gott und ihr
Bekenntnis zum Judentum mit den Bibel-Verboten der Homosexualität vereinbaren? Deborah
ist lesbisch, doch ist seit fast 20 Jahren verheiratet und hat Kinder und Enkel.
Sie besucht erstmals einen Gay-Pride-Marsch. Steve Greenberg ist
der erste US-Rabbi, der sich offen zu seiner Homosexualität bekennt. Er bemüht
sich um eine tolerantere Auslegung der Schrift. - Die Dokumentation porträtiert
schwule und lesbische orthodoxe Juden aus Brooklyn, Los Angeles, London,
Jerusalem, Miami und San Francisco.
Regisseur DuBowski wurde 1970 in Brooklyn geboren und studierte
Soziologie in Harvard. Die Dreharbeiten zu dem Film dauerten über fünf Jahre.
Auf der Berlinale 2001 gewann der Film den schwul-lesbischen Filmpreis Teddy
"für seine bahnbrechende Entdeckung des geheimen Lebens von lesbischen Jüdinnen
und schwulen Juden weltweit und ihrem Kampf für die Anerkennung ihres
Glaubens".
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Doku
USA, 2001
Regie: DuBowski
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