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Der 15-jährige Eric reißt von zu Hause aus und strandet schließlich am New Yorker Times Square. Dort schließt er sich einer Bande von jugendlichen Klein-Dealern an und lernt das gnadenlose Leben im "Big Apple" kennen. Der 15-jährige Eric hat die Nase voll. Er fühlt sich unverstanden, hat ständig Ärger mit seinen Eltern und will nur noch raus aus seiner Heimatstadt und seinem Elternhaus. Eines Tages brennt Eric durch und geht nach New York. Dort im "Big Apple" strandet der Teenager schließlich in der verrufenen Gegend rund um die 42. Straße und dem legendären Times Square. Weil er völlig auf sich alleine gestellt ist und schnell einsieht, dass er so kaum wird überleben können, schließt er sich einer Gruppe von gleichaltrigen obdachlosen Jugendlichen an. In der Stricherszene der Millionen-Metropole macht er daraufhin einige höchst unangenehme Erfahrungen und schließt sich deshalb einer Bande von jugendlichen Kleindealern an. Der schwarze Dealer Otis versorgt die gesamte Gruppe mit Stoff, den sie für ihn, den Erwachsenen, verkaufen müssen. Otis führt ein hartes Regiment innerhalb der Gruppe und zwingt die wehrlosen und chancenlosen Jugendlichen, für einen Hungerlohn zu arbeiten. Sobald die Jugendlichen das straffähige Alter erreichen, müssen sie aus dem Drogenring ausscheiden und sind wieder sich selbst überlassen. Eric lernt in der Gruppe unter anderem den puertoricanischen Jungen Alberto kennen, der der einzige Ernährer seiner Schwestern und seiner Mutter ist. Eines Tages geraten die Jungs in eine Auseinandersetzung mit einer konkurrierenden Dealergang, bei der Alberto ums Leben kommt. Da wird Eric allmählich bewusst, auf was für ein gefährliches Pflaster er sich begeben hat und dass ein menschliches Leben am Times Square nicht eben viel zählt. Unterdessen hat sich Erics Mutter auf eine verzweifelte Suche nach ihrem verschwundenen Sohn begeben... "Engagierter Film, der eine spannende Geschichte in ein realistisches Milieu einbettet", urteilte der "film-dienst" über Curtis Hansons Film, der vor allem durch seine sorgsamen Charakterzeichnungen und die glaubwürdige Schilderung des hoffnungslosen Lebens der Jugendlichen im Moloch New York überzeugt. Für sein Drehbuch zu dem rabenschwarzen Thriller "L.A. Confidential", der auf einem Roman von Kult-Autor James Ellroy basierte, wurde Hanson 1998 mit einem Oscar ausgezeichnet. Seine Regieleistung für diesen Film wurde zudem mit einer Oscar-Nominierung gewürdigt. Von Hanson stammen außerdem Filme wie "Am wilden Fluss" oder "Die Hand an der Wiege". Im vergangenen Jahr inszenierte er die für mehrere Golden Globes nominierte Komödie "Wonder Boys" mit Michael Douglas in der Hauptrolle. Hauptdarsteller Brandon Douglas (in der Rolle des jungen Eric Robert) wurde für seinen Part mit einem "Young Artist Award" ausgezeichnet. Douglas ist außerdem aus TV-Serien wie "Dr. Quinn - Ärztin aus Leidenschaft", "Beverly Hills, 90210" oder "Falcon Crest" bekannt. In der Rolle des unnachgiebigen Dealers Otis brilliert der 1996 verstorbene Oscar-Nominee Howard Rollins ("Ragtime", 1981, "Roots - Die nächste Generation", 1979).
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Sozial-Drama |
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Rolle Darsteller |
© 2001 Dieter Herchenbach