Thea und Nat

Die Geschichte der Liebe zwischen der attraktiven Thea und dem reichen Nat setzt ein, als es schon fast zu spät ist, lange nachdem sie ein Liebespaar waren. Aus Liebe ist Hass geworden, denn Theas Liebe zu Nat ist an der Enge der Beziehung erstickt. Sie will sich von ihm trennen. Ein Unfall, den Thea verschuldet hat, ändert alles. Nat ist querschnittsgelähmt. Er findet sich mit seinem Schicksal schnell ab und weiß, dass er sich auf Thea verlassen kann: Ihr Schuldkomplex wird die Fessel sein. Doch Thea will sich nicht fügen. Sie zweifelt am Urteil der Ärzte, sammelt Hoffnungsstückchen. Gibt es eine Heilung für Nat? Sie entdeckt Spuren: Kann Nat doch laufen? Verfolgt er sie heimlich durch die Stadt? Nat verwendet viel Fantasie darauf, Thea an sich und das Haus zu binden, und eine beinahe kriminelle Energie, ihr Steine in den beruflichen Weg zu legen. Es kommt zum Bruch, Thea zieht aus. Doch Nat verfolgt sie und taucht immer wieder in Theas Leben auf, um sie an ihre Liebe und ihre Schuld zu erinnern. Als Thea eines Tages in die gemeinsame Wohnung kommt, sieht sie Nats leeren Rollstuhl ...

Fernsehfilm, Deutschland 1992
Thriller nach dem gleichnamigen Roman von Carmen Korn
Drehbuch: Nina Grosse und Susanne Schneider
Regie: Nina Grosse

Thea Friedberg: Corinna Harfouch
Nat Landman: Helmut Berger
Ruth: Sabine Kaack
Benedikt Lob: Michael Greiling
Effi Lob: Charlotte Schwab
Kasper Fenning: Wolfrid Lier
Max Schrader: Dietmar Mues
sowie Bernhard Minetti u.a.
                                            

 

© 2001 Dieter Herchenbach