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Ringfahndung auf einer Autobahn in Köln: Jugendliche Gangster haben zum wiederholten Mal eine Tankstelle ausgeraubt und diesmal den Inhaber kaltblütig erschossen. Während auch Staatsanwalt Wehling anhalten muß, flüchtet ein kleiner asiatischer Junge aus dessen Auto. Ballauf, der mit seinem Kollegen Schenk einer Soko unter Leitung der Kriminalrätin Berger vom LKA zugestellt ist, fängt das verstörte Kind wieder ein. Wehling behauptet, den Jungen unterwegs aufgelesen zu haben. March - wie er sich selber nennt - reagiert auf gefährliche
Weise aggressiv, aber bald wird klar, daß er nur eines will: zurück nach Hause, nach Manila.
Während Schenk voller Hingabe seiner attraktiven Vorgesetzten zuarbeitet, läßt Ballauf das Schicksal des Kindes nicht los - zumal sich herausstellt, daß der Junge mißbraucht wurde. Eine Suchanzeige hat schließlich Erfolg: Eine Filipina meldet sich und behauptet, die Mutter des Jungen zu sein. Über das Verbrechen an ihrem Sohn will sie nichts wissen. Da ihr Visum und das des Jungen ablaufen, ordnet Staatsanwalt Wehling eine Eilprüfung des Falles an. Aber es gelingt der Jugendrichterin nicht, das Kind zum Sprechen zu bringen. Doku zum Film: Tatort Manila - Was der Krimi am Sonntag nicht erzählt |
Von Nikolaus Stein von Kamienski |
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Max Ballauf: Klaus J. Behrendt |
© 2000 Dieter Herchenbach