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Erstens kommt es anders und zweitens als man denkt. Der junge Karim, ein Franzose algerischer Herkunft, studiert Soziologie in Paris. Für eine studentische Hausarbeit über "Homosexualität im arabischen Kulturkreis" ist er auf der Suche nach nordafrikanischen Schwulen, die sich für Interviews zur Verfügung stellen. Doch die Gesprächspartner sind an weit mehr als geisteswissenschaftlicher Konversation interessiert... Anfangs kann der fest liierte Hetero sich seiner Haut noch gut erwehren. Doch ganz allmählich, nicht zuletzt weil der verführerische Steward Farid kunstvoll um ihn wirbt, beginnt er zu verstehen und zu fühlen, was ihn an seinem Hausarbeitsthema wirklich interessiert… Die "Recherchen" führen ihn sogar bis nach Marokko. Dort geht's dann ans Eingemachte :-) Regisseur Rémi Lange hat sich
tief in die Welt und Kultur der orientalischen Männerliebe gewagt. So
ganz en passant bekommt der Zuschauer Historisches zum Thema
Mann-Mann-Beziehung im Orient präsentiert. Aber auch die aktuelle Lage
der Schwulen in Nordafrika und der Emigranten in Frankreich wird
dargestellt. Die jungen Schauspieler,
die sich zum Teil auch selbst spielen, zeichnen sich durch Natürlichkeit und Authentizität vor der
Kamera aus. Diese ist übrigens extrem mobil, die Schnitte hart und das
erzeugt einen frischen Dokumentarfilmcharakter. Die
VHS enthält die französische Originalfassung mit deutschen Untertiteln,
die bei der DVD ausblendbar sind. Dazu gibt es noch eine Standbildshow,
die Biografie des Regisseurs und nicht verwendete Szenen.
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Roadmovie Frankreich 2001 Regie: Rémi Lange |
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Darsteller & Rollen: |