|
|
Drama um einen Schauspieler, der den französischen König Charles X hasst
(Frankreich in den 1830ern)
Debureau hasst den König auch aus persönlichen Gründen: Als Nebenbuhler um die Gunst der schönen Gräfin Cambouilly. Der König beauftragt seinerseits die Sängerin, Spottlieder auf seinen Konkurrenten um den Königsthron zu singen, den beim Volk beliebten Vetter Prinz Louis Philippe. Als der König eines Tages Debureaus Theater mit seinem Besuch beehrt, spitzt sich der Kampf der Lieder und Pamphlete zu: Der berühmte Schauspieler schleudert dem Monarchen seine selbst verfassten Spottlieder entgegen. Er wird verhaftet und zum Tode verurteilt. Doch selbst den Weg zum Schafott nutzt der unerschrockene Volksschauspieler zu einem großen Auftritt. Mit seinem Erfolgslied "Die Nacht ist nicht allein zum Schlafen da" reißt er das gaffende Volk zu Begeisterungsstürmen hin … Dieser 1938 herausgekommene Film gilt als einer der systemkritischsten, die Gustav Gründgen gedreht und auch veröffentlicht hat. Daneben wirkte er ja in solchen Propagandastreifen wie OHM KRÜGER mit. Insofern kann man nicht pro forma von einem Systemkritiker sprechen, aber sein Verhältnis zum Nationalsozialismus war eher zwiespältig. Ob seine anderen Werke nur als Zugeständnisse an die Machthaber zu werten sind, die seiner Leidenschaft zur Schauspielerei entsprangen oder ob der Freund der Thomas-Mann-Sprösse Klaus und Erika doch mehr damit verband, als nur seinen Posten als Generalintendant der Preußischen Staatstheater zu erhalten wird man heute kaum noch genau eruieren können. erscheint in der Reihe UFA-Klassiker bei Universum FSK: 12 Audio Untertitel für Hörgeschädigte Bildformat: 4:3 Bonus
|
Schauspielerdrama Regie: Hans Steinhoff DVD-VÖ 13.06.2005 |
![]() |
|
|
Darsteller Gustaf Gründgens ....... Debureau |