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Sturm über Asien – Alexander der Große erobert die Welt
Mitte Juli 326 v. Chr. am Ufer des Hydaspes: Monsunregen peitscht seit Wochen das Land.
Alexanders sieggewohnte Soldaten sind durch Krankheit und das extreme Klima demoralisiert. 8000 Kilometer sind sie in acht Jahren marschiert. Sie haben in dem bisher größten Kriegszug der Geschichte fast die ganze damals bekannte Welt erobert: Von Griechenland bis Indien, von Ägypten bis zum Kaukasus.
Alexander will weiter durch Asien bis ans Ende der Welt. Jetzt aber verweigern seine Soldaten ihm die Gefolgschaft. Es kommt zur Meuterei. Der beispiellose Siegeszug droht, im Desaster zu enden.
Trotz der tödlichen Strapazen gelingt es Alexander, daß aus seinem Rückzug den Indus hinab und durch die Wüste bis nach Babylon ihm ein Triumphzug gelingt. Sein Ziel, die Vereinigung von Europa und Asien, findet in der Massenhochzeit von Susa seinen sinnlichen Ausdruck.
Alexanders rätselhafter Charakter, seine alkoholischen Exzesse, die Ermordung einiger seiner besten Freunde, sein überraschender Tod im Alter von 33 Jahren auf der Höhe seiner Macht – sie bilden den Stoff, aus dem Legenden wurden.
Das Filmteam begibt sich auf die Suche nach den Spuren der größten militärischen Operation der Antike: In Ägypten, wo noch der Tempel steht, in dem sich
Alexander zum Gott erklären ließ; in Persien, wo heute noch die gewaltigen Ruinen der Paläste stehen, die
Alexander niederbrennen ließ; in Tadschikistan, wo Archäologen die nördlichste Stadt des
Alexander-Reiches entdeckten, und in den entlegenen Tälern des Hindukusch, wo noch Nachfahren der Soldaten
Alexanders leben.
„Sturm über Asien“ ist ein Film über die Gründe und Voraussetzungen für die bleibende Faszination des Mythos von
„Alexander dem Großen“.
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