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Selim ist ein junger arabischstämmiger Franzose, der sein Auskommen mit seiner exotischen Schönheit und sinnlichen Ausstrahlung verdient. Zusammen mit einer älteren Freundin gabelt er in Nachtclubs von Paris Männer auf, mit denen das Duo oder auch er alleine ins Geschäft kommen. Mit Betonung auf "kommen"... Selim führt ein Doppelleben, denn sein Vater darf nichts davon wissen. Für ihn arbeitet er in einem Hotel als Portier. Und das darf man ruhig wörtlich nehme, denn ein Großteil seiner Ersparnisse sind für des Vaters Operation gedacht. Ein schweres Leiden hat ihn arbeitslos gemacht und dazu ist auch noch seine Frau gestorben. Ganz schlechte Karten also für eine entspannte Vater-Sohn-Beziehung. Der Vater ist unfähig, mit seinem Sohn mehr als nur Oberflächlichkeiten auszutauschen. Fast hat es den Anschein, als ob sich Selim bei seinem Kontakt zu seinen Kunden auch teilweise nach der väterlichen Zuneigung sehnt. Erst durch die dramatischen Entwicklungen gegen Ende des Films, finden Vater und Sohn wieder zueinander. Allerdings nicht so, wie man es ihnen gewünscht hätte. Mohamed Hicham betört in seiner Rolle nicht nur die Liebhaber bronzefarbener Epheben; seine Ausstrahlung und Bildschirmpräsenz ist wirklich beeindruckend. Auch ohne Französischkenntnisse kann man der Handlung gut folgen, zumal ja deutsche Untertitel zur Verfügung stehen. Kaufen als DVD bei Amazon |
Drama
Un Fils (2003), Frankreich |
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Darsteller und Rollen (Ein Sohn): Mohamed Hicham .... Selim |