Sleepers

Jungs, die in ein Gefängnis kommen, dort von dem sadistischen Wärter gequält und vergewaltigt werden und später Rache nehmen...

New York, Mitte der 60er Jahre: Für die vier Heranwachsenden Michael (BRAD RENFRO), John (GEOFFREY WIGDOR), Tommy (JONATHAN TUCKER) und Shakes (JOE PERRINO) ist das Leben in dem von Kriminalität und Korruption geprägten irischen Viertel "Hell's Kitchen" ein einziges Abenteuer. Und gibt es tatsächlich mal ernsthafte Probleme, ist da Pater Bobby (ROBERT DE NIRO), der für alle Kids ein offenes Ohr hat. Doch dann verändert ein harmloser Streich das Leben der frechen Rumhänger für immer. Als sie den Wagen eines Hot-Dog-Verkäufers stibitzen, schneidet ihnen der Mann den Weg ab. Panisch schubsen die Kids den Wagen die Treppe einer U-Bahn herunter, wobei ein Passant schwer verletzt wird. Die Jungs werden in die Besserungsanstalt "Wilkinson" eingewiesen. Hier erwartet die "Sleepers", so der Slang-Ausdruck für junge Kriminelle, die mehr als neun Monate Jugendstrafe verbüßen müssen, die pure Hölle. Einige Wärter, angeführt von dem sadistischen Nokes (KEVIN BACON), vergehen sich an den Jugendlichen und setzten sie einer permanenten Tortur von nicht enden wollenden Mißhandlungen aus. Als psychische Wracks verlassen sie das Heim. Elf Jahre später begegnen John (RON ELDARD) und Tommy (BILLY CRUDRUP), die sich als Kleinkriminelle durchschlagen, ihrem Peiniger Nokes wieder und erschießen ihn. Doch die alten Freunde lassen sie nicht im Stich. Hilfe bekommen sie von Michael (BRAD PITT), der mittlerweile als Staatsanwalt arbeitet, dem alkoholabhängigen Anwalt Danny Snyder (DUSTIN HOFFMAN) und dem als Journalisten arbeitenden Shakes (JASON PATRIC). Sie wollen die wahren Schuldigen, das korrupte Gefängnissystem verurteilt wissen und hecken dafür einen wagemutigen Plan aus. Doch hierfür müßte Pater Bobby einen Meineid schwören. Der Geistliche gerät in einen schweren Gewissenskonflikt - denn schließlich sind Wahrheit und Gerechtigkeit zwei verschiedene Dinge ...

Brad Pitt, 
Kevin Bacon, 
Robert De Niro, 
Dustin Hoffman
u.a.

 

© 2000 Dieter Herchenbach