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Monty Python erklärt den Zuschauern alles, was sie schon immer über den Sinn des Lebens wissen wollten. Seit Anbeginn aller Zeiten stellen sich die Menschen die Frage nach dem Sinn des Lebens. Schon der griechische Philosoph Aristoteles wollte wissen: ”Warum sind wir hier?”. Oder um mit den Worten von Michael Palin zu fragen: ”Warum trägst du ein Straußenkostüm?”. In heiteren Episoden zeigen die Kultkomiker aus England, wie sie das Leben verstehen. So verwandelt sich ein Bankgebäude in ein Piratenschiff, das auf Kaperfahrt geht. Thema muss natürlich auch das Wunder der Geburt sein und interessante Details über Jugend und Erziehung, den gnadenlosen Kampf ums Überleben, die Problematik der Organtransplantation und selbstverständlich auch das Geheimnis des Todes. Bei diesem spannenden Themenkreis dürfen natürlich das englische Gesundheitswesen und die verklemmte Sexualmoral der Kirche nicht ausgelassen werden. „Die Komik reicht von sanfter Ironie bis zu vulgärem Klamauk und nimmt in teils intelligenter, teils infantiler Form mit Vorliebe heilige Kühe ins Visier – Obrigkeit und Ärzteschaft, Kirche und abendländische Philosophie. Handwerklich professionell und visuell einfallsreich” (film-dienst). 1969 wurde Monty Python von den Engländern Graham Chapman, John Cleese, Eric Idle, Terry Johns und Michael Palin sowie dem Amerikaner Terry Gilliam gegründet. Ihre Truppe steht für Chaoshumor, der die internationale Comedy-Szene entscheidend geprägt hat. Neben der TV-Reihe „Monty Pythons Flying Circus” sorgten die Komiker mit Kinofilmen wie „Das Leben des Brian” und „Die Ritter der Kokosnuss” für Furore. Mit Ausnahme des inzwischen leider verstorbenen Graham Chapman (bekannt als Darsteller des Brian in „Das Leben des Brian”) haben alle Monty Pythons auch nach Ende der Gruppe glänzende Karrieren gemacht. Der neben John Cleese („Erik, der Wikinger”, „Ein Fisch namens Wanda”, „Wilde Kreaturen”, „James Bond – Die Welt ist nicht genug”) bekannteste Ex-Python dürfte dabei Terry Gilliam sein, der unter anderem durch so brillante Filme wie „Brazil”, „Der König der Fischer”, Twelve Monkeys” oder „Fear And Loathing In Las Vegas” auf sich aufmerksam machte.
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Kult-Comedy mit Starbesetzung, GB, 1983 Drehbuch: John Cleese, Michael Palin, Terry Giliam, Eric Idle, Terry Jones, Graham Chapman |
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Darsteller: s.o. |
© 2001 Dieter Herchenbach