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Frankreich, 1963: Der rechtsradikalen Terrorgruppe O.A.S. liegt viel daran, sich endlich des Staatspräsidenten Charles de Gaulle zu entledigen. Nach einem mißglückten
Attentat will die Untergrundarmee diesmal auf Nummer sicher gehen und engagiert einen Auftragskiller. Unter der Bedingung, völlig freie Hand bei der Ausführung zu haben, ist ein Brite mit dem Decknamen “Schakal” bereit, den Auftrag zu übernehmen. Ausgestattet mit einem speziell für ihn angefertigten Gewehr und falschen Papieren, bereitet er das Unternehmen präzise vor. Trotzdem erfährt die französische Polizei von dem geplanten Verbrechen. Um unerkannt in Paris unterzutauchen, sucht er ein türkisches Bad auf, bandelt mit einem Schwulen an, den er dann, als der ihn als gesuchten Mörder zu erkennen droht, kaltblütig umbringt.
Anfang der 60er Jahre: "Der Schakal" ist einer der besten und berüchtigtsten Auftragskiller der Welt. Daher scheint er auch der Richtige zu sein, einen der bestbewachten Menschen, den französischen Präsidenten Charles de Gaulle, umzubringen. "Der Schakal" reist von London nach Paris und beginnt mit seinen Vorbereitungen. Doch bei diesem Auftrag lässt er es zum ersten Mal an Professionalität fehlen, da er eine Liebesaffäre beginnt. Und dies hat fatale Folgen für seinen Job ...
Fred Zinnemann ("Zwölf Uhr Mittags", "Geschichte einer Nonne") inszenierte diesen hochspannenden Thriller nach dem gleichnamigen Roman von Besteller-Autor Frederick Forsyth 1973. Dabei zog er routiniert an der Spannungsschraube und baute virtuos die klassischen Stilmittel des Genres ein. Entstanden ist ein Klassiker, der auch Jahrzehnte nach dem Entstehen nichts von seiner Faszination eingebüßt hat.
Die Sache mit den Remakes: 1997 inszenierte Michael Caton-Jones die Neuverfilmung des Fred Zinnemann-Klassikers. Obwohl mit Bruce Willis und Richard Gere prominent besetzt, wurde aus dem Streifen kein wirklich großer Box-Office-Hit.
Thriller, GB 1972
Darsteller: Edward Fox (Der Schakal), Alan Badel (Minister), Cyril Cusack (Waffenhersteller), Michel Lonsdale (Det.
Lebel), Terence Alexander (Lloyd), Tony Britton (Insp. Thomas), Denis Carey (Casson), Adrien Cayla-Legrand (Präsident Charles de Gaulle), Maurice Denham (Gen. Colbert)
Buch: Kenneth Ross
Original Titel: The Day Of The Jackal
Regie: Fred Zinnemann
Verfilmung von 1997:
fällt unter die Kategorie: Muß Mann nicht gesehen haben. Und das, obwohl Bruce Willis darin einen Mann küßt; aber eben nur, um ihn dann kaltblütig umzubringen. Denn Willis ist der Killer, der im Auftrag der Russen-Mafia die First-Lady im Weißen Haus beseitigen soll.
Es handelt sich bei diesem Film um ein Remake des Zinnemann-Klassikers „Der Tag des Schakals“ aus dem Jahre ’73. Damals wurde die schwule Nebenfigur auch gekillt; allerdings wurde es nicht so explizit gezeigt.
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Krimi-Klassiker, GB, 1973
Regie: Fred Zinnemann
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