Rendezvous des Todes

Entsetzt steht Sabine vor ihrer tot aus dem Hafenbecken gefischten Schwester. Selbstmord, sagt die Polizei. Doch der Penner (Dirk Bach) hat einen Tipp.

Als Sabine, glücklich verheiratet mit dem Hamburger Foodfotografen Alexander Gabriel, vom Selbstmord ihrer Schwester Ulrike erfährt, plagen sie schwere Schuldgefühle. Ulrike hatte kurz vor ihrem Tod versucht, sie zu erreichen, und um Hilfe gebeten.
Sie verkehrte in SM-Porno-Kreisen.
Sabine beginnt, nach Gründen für den Selbstmord zu suchen. Und je mehr sie über Ulrike, zu der sie in den letzten Jahren kaum Kontakt hatte, erfährt, desto weniger begreift sie: Die Schwester verdiente ihr Geld als Pornofilmdarstellerin, wollte den Job aber aufgeben. Vielleicht, weil sie schwanger war. Es beginnt die Suche nach dem Vater des Kindes. Dabei stellt Sabine fest, dass die meisten Antworten auf ihre Fragen im engsten Familienkreis zu finden sind. Besonders ihre älteste Schwester Christa, die immer noch auf dem elterlichen Bauernhof lebt, weiß viel mehr, als sie zunächst vorgibt. Alexanders Mutter aber gibt Sabine Hinweise, die in ihr einen schrecklichen Verdacht aufkeimen lassen.
Immer weniger glaubt sie an Selbstmord. Doch ihr fehlen die Beweise. Niemand kann ihr helfen. Am wenigsten die Polizei. Selbst die Hoffnung, in dem jungen Musikstudenten Wolfgang, den sie bei ihren Nachforschungen kennen gelernt hat, einen guten Freund gefunden zu haben, erweist sich als trügerisch. Erst als ihr der Penner 'Ültje' die nötige Entscheidungshilfe gibt, ist sie bereit, sich der bitteren Wahrheit zu stellen: Hartnäckig versucht sie, den Tod ihrer Schwester aufzuklären.

Unglaublich, aber wahr: Der schwule Komiker Dirk Bach liefert als Hetero-Penner die beste schauspielerische Leistung ab!

Regie: Richard Huber

Personen:
Sabine Gabriel Karoline Eichhorn
Alexander Gabriel Max Tidorf
Christa Saskia Vester
Ültje Dirk Bach
                                                                       

 

© 2001 Dieter Herchenbach