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Unter dem Originaltitel "The Rules Of Attraction" ein Überraschungshit aus der US-Filmküche. Galt der Roman Bret Easton Ellis doch als unverfilmbar. Aber Roger Avary ist das schließlich doch hervorragend gelungen. Erzählt wird vom Leben und Lieben amerikanischer College-Studenten. Genauer gesagt vom Saufen und Vögeln. Dann kaum etwas anderes scheinen die Jungen und Schönen dort zu machen. Wir werden Zeugen der verwickelten Beziehungen von hauptsächlich 6 Akteuren. Allen voran Sean Bates, dargestellt von James van der Beek (dem Dawson aus "Dawsons Creek"). Übrigens der kleine Bruder von Bateman aus "American Psycho". Ein Womanizer der übelsten Sorte und eine echte Herausforderung für den sonst auf Schmuse-Teddy-Darstellung eingepegelten Schauspieler. Er vögelt alles, was nicht rechtzeitig die Beine kreuzt. Und weiblich ist... Sehr zum Leidwesen von Paul, der scharf auf ihn ist. Paul (Ian Somerhalder) ist nicht nur scharf auf Sean, nein, er hat auch eine scharfe Zunge und sieht auch noch scharf aus. Und von seinem durchtrainierten Körper bekommen wir dank der Selbstverliebtheit des Beaus auch reichlich zu sehen. Die Protagonisten taumeln von Party zu Party und stolpern dabei immer wieder über das Leben. Mittels cinematografischer Geniestreiche gelingt es de Film, den Zuschauer an sich zu fesseln. So wird die Gleichzeitigkeit der nacheinander im Film gezeigten Parallelhandlungen dadurch veranschaulicht, dass am Endpunkt des einen Handlungsstranges, der Film ein kurzes Stück gerafft rückwärts läuft. Dabei wechselt der Betrachter aber langsam die Perspektive und steigt in einem anderen Betrachtungswinkel wieder in das Raum-Zeit-Gefüge ein, wenn der Film mit anderen Figuren im Vordergrund wieder vorwärts läuft. Genial. |
Drama Komödie USA 2001 Regie: Roger Avary
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Darsteller und Rollen: James Van Der Beek .... Sean Bateman |