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... ist die rührende Geschichte eines lesbischen Jugendlichen-Lebens in der tiefsten skandinavischen Provinz. In dem Nest gibt es keine Zukunft für ein Mädchen, das nach Höherem strebt...
Die schüchterne Agnes verliebt sich in ihre Mitschülerin Elin. Doch bis sich die beiden finden, gilt es noch einige Widerstände zu überwinden. Überraschungs-Kinohit.
Das Leben im schwedischen Kaff Åmål ist alles andere als einfach, wenn man sich als 16-jähriges Mädchen in eine Klassenkameradin verliebt.
"Fucking Åmål - Raus aus Åmål" ist eine feinfühlige und liebevolle Coming-out-Geschichte mit beeindruckenden Jungschauspielerinnen. Das Regiedebüt des Schweden Lukas Moodysson wurde in seiner Heimat von mehr Zuschauern gesehen als "Titanic".
Agnes (Rebecca Liljeberg) ist erst vor kurzem mit ihren Eltern in das Provinznest Åmål im Westen Schwedens gezogen. Die 16-Jährige hat Schwierigkeiten, Anschluss zu finden und ist bei ihren Klassenkollegen wegen ihres zurückhaltenden Wesens schon bald als Lesbe verschrieen. Am liebsten schreibt sie Tagebuch - oder schaut sich das Klassenfoto mit der zwei Jahre jüngeren Elin (Alexandra
Dahlström) an, in die sie verschossen ist. Die hübsche Elin steht gern im Mittelpunkt und hat den zweifelhaften Ruf, schon eine Unmenge Jungen geküsst zu haben. Aber glücklich ist sie auch nicht. Sie fühlt sich eingeengt im öden Kaff, wo das rituelle Besäufnis am Wochenende der absolute Höhepunkt des Teenager-Lebens darstellt. Als Agnes' Eltern gegen den Willen ihrer Tochter eine Geburtstagsparty organisieren, kommt Elin auf einen Drink vorbei. Ihre Schwester verleitet sie dazu, als eine Art Mutprobe, Agnes zu küssen. Diese schwebt danach im siebten Himmel - und ist tief verletzt, als sie erfährt, dass alles nur eine dumme Wette war. Elin hingegen will sich ihre langsam erwachenden Gefühle für Agnes nicht eingestehen und wirft sich dem 17-jährigen Langweiler Johan (Mathias Rust) an den Hals. Ein schwieriger Prozess beginnt, bis sie zu ihren wahren Gefühlen und damit zu ihrer Freundin stehen kann.
"Ein bemerkenswertes Spielfilmdebüt. Der 29-jährige Regisseur Lukas Moodysson erzählt in präzisen, unsentimentalen Bildern von den Tücken der Adoleszenz", urteilt die
"TaZ Berlin" über "Fucking Åmål / Show Me Love". Und Roger Ebert in der "Chicago
Sun-Times" lobt den unkonventionellen Teenager-Film als "witzig, liebevoll und wahrhaftig". Die Kameraarbeit von Ulf
Brantås, aber auch die Authentizität und emotionale Präsenz der jungen Darsteller erinnern an die dänischen
Dogma-Filme. Die beiden Hauptdarstellerinnen Alexandra Dahlström und Rebecca Liljeberg hatten bereits Filmerfahrung, viele der Nebendarsteller standen hingegen zum ersten Mal vor der Kamera.
"Fucking Åmål / Show Me Love" wurde in seiner Heimat von 850'000 Zuschauern, das
heißt von jedem 10. Schweden, gesehen. Damit ist der Film in Schweden noch vor "Titanic" der erfolgreichste Film aller Zeiten. Er wurde an verschiedenen internationalen Festivals mit Preisen ausgezeichnet, darunter auch mit dem "Teddy" für den besten schwul-lesbischen Langspielfilm an der Berlinale 1999. Moodysson bestätigte auch mit seinen darauffolgenden Filmen
"Together" und "Lilja 4-ever" sein Talent.
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Drama
Originaltitel: Fucking Åmål
aka Weg von Åmål, Show Me Love
Schweden 1998
Buch: Lukas Moodysson
Regie: Lukas Moodysson
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