|
Deutschland 1997
Buch und Regie: Matthias Müller
Mit: Heiko Dupke, Bavo Defurne, Ariana Mirza
Ein Mann bereitet sich auf seinen bevorstehenden Tod vor. Eine letzte Reise führt ihn in das "Pensão Globo" von Lissabon, von wo er zu ziellosen Exkursionen durch die Stadt aufbricht. In seinem Hotelzimmer, in das er erschöpft zurückkehrt, rekapituliert er Untersuchungen und Diagnosen sowie die Reaktionen seines geschwächten Körpers. Er ist HIV positiv.
Ein engagierter Film von einem engagierten Filmemacher: Matthias Müller, seit 1981 als freier Filmemacher tätig, realisierte mit PENSAO GLOBO einen auffallend ausdrucksstarken Film. Der Initiator und Gastkurator diverser Festivals schafft es, mit seiner ihm eigenen und persönlichen Bildersprache und der hier experimentellen Form die Stimmung zwischen Todesnähe und Sehnsucht nach Leben greifbar werden zu lassen. Seine zahlreichen Kurzfilme liefen erfolgreich auf internationalen Festivals wie in Cannes, Berlin und New York. So erhielt er für PENSAO GLOBO 1997 den Kritikerpreis des Kurzfilmfestivals in
Clermont-Ferrand, den "Golden Gate Award" des Internationalen Filmfestivals in San Francisco, sowie den Preis für den "Besten Deutschen Kurzfilm" bei den Oberhausener Kurzfilmtagen.
|
|