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Wieder einmal hat der Kinderbuchverlag Gavins Comic-Entwurf abgelehnt. Völlig mittellos, sieht er seine Chance gekommen, als ihm ein Onkel einen Handel anbietet, der ihm binnen weniger Stunden ein riesiges Speise-Eis-Imperium bescheren kann. Alles, was Gavin dafür tun muss, ist, sich in ein Auto zu setzen und von London nach Glasgow zu reisen. Doch die Reise wird zur Aneinanderreihung mittelschwerer Katastrophen, in deren Verlauf der Erbe in spé die merkwürdigsten Menschen, aber auch die Liebe seines Lebens kennen lernt. "Nonstop nach Glasgow", eine effektvolle Mischung aus turbulenter Komödie und erfrischendem Roadmovie, erzählt auf charmante Art die verrückte Geschichte eines leicht chaotischen, abgebrannten Comic-Zeichners. Wichtiges Wirkungselement ist dabei die Musik nebst gleichnamigen Titelsong von Chris Rea. Sie untermalt wirkungsvoll die wunderschönen Landschaftsaufnahmen (Kamera: Henry Braham). Alles, was Gavin (Peter Capaldi) tun sollte, ist sich in sein Auto zu setzen und von London nach Glasgow zu fahren. Eigentlich ganz einfach, doch in Gavins Leben ist nichts einfach. Weder sein Leben als viel versprechender Künstler (gerade ist er mit seinem Comic-Entwurf wieder einmal bei einem Kinderbuchverlag abgewiesen worden) - wobei sich die Versprechungen meistens auf die baldige Bezahlung zahlreicher Rechnungen beziehen - noch sein Verhältnis zu seiner Familie, welches man zumindest als gestört bezeichnen müsste. Als eines Tages sein Onkel Salvatore (Richard Wilson) auftaucht, um Gavin einen Handel anzubieten, sieht er seine Chance gekommen. Sollte Gavin es schaffen, zum 60. Geburtstag seines Vaters in Glasgow zu sein, wird ihm ein Teil des Familienvermögens zufallen. Diese Aussicht, Erbe eines Speise-Eis-Imperiums zu werden, ist für Gavin hinreichend motivierend, um in sein altes, himmelblaues, verbeultes Auto zu steigen, das darüber hinaus noch einige Macken hat: Es ist langsam, launisch und schrecklich nervtötend. Letzteres könnte man auch von Yvonne (Elaine Collins) behaupten. Gavin verflucht den schwachen Moment, als er der exzentrischen Anhalterin die Autotür öffnete. Aus der Fahrt mit dem Ziel Versöhnung mit der Familie und Reichtum wird eine Art Hindernisrennen gegen die Widrigkeiten der Natur (das schottische Wetter), der Technik (das Auto) und der Gefühle (Liebe auf den ersten Blick). Und das Happy-End steht auf wackligen Füßen ...
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Komödie Drehbuch: Peter Capaldi
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Darsteller: |
© 2001 Dieter Herchenbach