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Ein Film von José Montes-Baquer
Tanger, die weiße Stadt an der Spitze Nordafrikas, liegt genau zwischen den
Kontinenten, dort, wo sich die europäischen, afrikanischen und arabischen
Einflüsse vermischen. Hier lebte mehr als vierzig Jahre ein Amerikaner in
freiwilliger Verbannung: der amerikanische Komponist, Romanautor,
Kurzgeschichtenerzähler Paul Bowles, der jahrzehntelang Europa, Süd- und
Zentralamerika, Afrika und den Fernen Osten bereiste. In den achtziger Jahren
wurden seine Bücher neu entdeckt: Bertolucci verfilmte seinen Roman
"Himmel über der Wüste". Der Film "Neugier trieb uns um die
Welt" von José Montes-Baquer ist mehr als ein Porträt des amerikanischen
Existenzialisten. Paul Bowles zieht Bilanz seines Lebens, in dem Figuren wie
Gertrude Stein, Aaron Copland, Leonard Bernstein, Salvador Dalí, Max Ernst,
Tennessee Willliams, Orson Welles eine Rolle spielten. Er äußert sich
außerdem über seine Reiseleidenschaft, über die Liebe, den Islam, und die
"Beat-Generation". Paul Bowles starb am 18. November 1999 im Alter von
fast 89 Jahren.
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