Die Möchte-Gern-Väter

Die Homosexuellen Thomas und Stéphane wollen gemeinsam ein Kind großziehen. Ihre Versuche, ein Kind zu adoptieren, scheitern. Sie wenden sich an Carole, der sie einmal aus der Patsche geholfen haben. Sie soll sich nun revanchieren und ein Kind für sie austragen.

Wie zwei schwule Männer an ein Baby kommen oder: Vater werden ist doch schwer. - Leichte französische Komödie über eine ganze Menge "heikler Themen".
Der Tierarzt Thomas und der Bankangestellte Stéphane lieben sich. Zu ihrem gemeinsamen Glück fehlt nur noch ein Baby. Da sie legal kein Kind adoptieren können, reisen sie nach Martinique, um einen Sprössling käuflich zu erwerben. Doch bei dem Handel werden sie übers Ohr gehauen. Sie haben Glück im Unglück, denn da läuft ihnen Carole, eine reizende Französin, über den Weg. Sie braucht Geld, und schnell werden sich die drei einig: Carole soll die Mutter des Wunschkindes werden. Die Planung wird von den Männern sorgfältig vorbereitet, doch Carole macht ihnen einen Strich durch die einfache Rechnung. Sie will nicht künstlich befruchtet werden.

Eine verspielte, leicht frivole französische Komödie, die gegen spießige Vorurteile zu Felde zieht und gleich ein ganzes Bündel so genannter "heikler Themen" zum Gegenstand kurzweilig-amüsanter Unterhaltung macht. Unter der Regie von Joy Fleury spielen Thierry Lhermitte ("Little Indian") und Alain Souchon ("Ein mörderischer Sommer"). 

Komödie
F 1989, 77 Min. FSK: 12
Originaltitel: La fête des pères


Regie: Joy Fleury

Darsteller und Rollen:

Thierry Lhermitte (Thomas)
Alain Souchon (Stéphane)
Gunilla Karlzen (Carole)
Micheline Presle (Mireille)
Rémi Martin (Jérôme)
Jean Gastaud (Charles) 

 

© 2000 Dieter Herchenbach