Mississippi - Fluß der Hoffnung

Geschichte einer Jungen-Freudschaft. Der 13-jährige Erik (Brad Renfro) ist neu in der Kleinstadt im Mittelwesten der USA. Von seinen Mitschülern verspottet, schließt er Freundschaft mit einem anderen Außenseiter; dem hinter einem hohen Zaun lebenden 11-jährigen Dexter (Joseph Mazzello). Dieser ist durch eine Bluttransfusion mit HIV infiziert worden. Erik kann sich mit der Tatsache, daß sein Freund an einer tödlichen Krankheit leidet, nicht abfinden. Er sucht verzweifelt Gegenmittel. Als die Jungen in einer Zeitung lesen, daß es im Süden ein Mittel gegen AIDS geben soll, reißen sie aus und machen sich mit einem selbstgebauten Floß auf dem Mississippi auf den Weg. Unterwegs geraten sie in brenzlige Situationen.

Richtig zu Herzen gehen Szenen, in denen sich der Kleine an seinen großen Freund kuschelt und der ihm seinen Turnschuh als Talisman gibt. Im Krankenhaus, in dem Dexter bald sterben wird, gibt es auch noch ergreifende Szenen. Und ebenso am Sarg des Jungen. 
Ach ja, der kranke Junge sagt: Die Schwulen waren immer nett zu mir und haben mit mir gespielt.

 

© 2000 Dieter Herchenbach