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Bei den Zapoteken in der südmexikanischen Stadt Juchitán haben die Frauen das Sagen. Sie beherrschen den Markt, sie verwalten das Geld, ihnen gehören die Häuser, sie sorgen für sich und ihre Kinder. Sie sind berühmt für ihren Stolz, ihre Stärke und ihre üppige Schönheit. Die Männer von Juchitán sind Bauern, Fischer, Handwerker, Arbeiter. Viele sind arbeitslos. Die starke Stellung der Frauen hat bewirkt, daß viele Männer lieber eine Frau wären. So werden in Juchitán drei Geschlechter unterschieden: Frauen, Männer und Museh. Letztere sind Männer, die sich als Frau fühlen, Frauenkleider tragen und Frauenarbeit verrichten. |
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© 2000 Dieter Herchenbach