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Der Film „Menschen im Hotel“ beschäftigt sich mit einigen Gästen eines eleganten Berliner Hotels, gibt Einblicke in ihre menschliche Situation, ihre Schicksale und ihre eher zufälligen Beziehungen untereinander. In einem eleganten Berliner Hotel wohnt die einst berühmte Primaballerina Madame Grusinskaya, die an ihrer Einsamkeit und ihrem verblassten Ruhm leidet. Gast im Hotel ist auch der bescheidene, schwer kranke Angestellte Kringelein. Bevor sein Leben zu Ende geht, will er ein einziges Mal wie ein „richtiger Herr“ leben. Zufällig wohnt sein ehemaliger Arbeitgeber Preysing, ein pessimistischer, geiziger, erfolgsgieriger Mann, ebenfalls hier. Er lässt sich gern die Zeit von der jungen Sekretärin „Flämmchen“ vertreiben, die wegen ihres hübschen Äußeren und ihrer Gutgläubigkeit zum Spielball der Männer wurde. Schließlich ist da Baron Gaigern, der dauernd in Geldnöten ist und darum entschlossen, die kostbaren Perlen der Grusinskaya zu stehlen. Er dringt in ihr Zimmer ein - gerade in dem Moment, als sich die Tänzerin mit Tabletten das Leben nehmen will. Der Baron hindert sie daran und gibt sich als ein Verehrer aus. Madame Grusinskaya ist begeistert und verliebt sich in den gut aussehenden Mann. Plötzlich sind alle pessimistischen Gedanken weggewischt. Sie will wieder arbeiten. Als der Baron versucht, auch Preysing zu bestehlen, wird er von diesem überrascht und erschlagen. Flämmchen hat alles beobachtet, die Polizei ist alarmiert. Der tote Baron wird abgeholt, Preysing verhaftet. Madame Grusinskaya ahnt von alldem noch nichts. |
Drama |
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Darsteller: |
© 2001 Dieter Herchenbach