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Eine nette Komödie mit mehreren schwulen Hauptrollen Darunter der schnuckelige Jean-Marc Barr (trotz des französischen Namens in Bitburg gebürtig und mit einer amerikanischen Mutter, ein wahrer Multikulti) Familienurlaub einmal anders Ein nettes, aber renovierungsbedürftiges Häuschen an der Küste soll Familie Biancheri als Urlaubsdomizil dienen. Und selbige Familie hat so einige Charaktere. Da ist zunächst Papa Marc (Gilbert Meci) der etwas entfernt wirkt und eher in der Vergangenheit lebt. Auf der anderen Seite die Tochter Laura (Sabrina Seyvecou), die flügge wird und mit ihrem Freund eigentlich andere Pläne hat als den Urlaub am Meer unter der Gluckenbeobachtung zu verbringen. Tja, und dann ist dann der Sohnemann Charly (Romain Torres), der seinen Vater auf die Palme bringt, weil er ständig, in jedem Falle zu oft und zulange duscht. Schließlich könne man doch keine Resourcen vergeuden. Und was macht er da eigentlich? Nun ja, dass er mit seiner Vermutung, der Sohn könne unter dem Wasser selbst zum Spritzer werden, richtig liegt, weiß indes zunächst nur der Zuschauer. Prompt gerät die Familie in Grübelpanik: ist Sohnemann am Ende noch schwul? Und dann kommt auch schon der erste offen schwule Charakter: Charlys bester Freund Martin (Edouard Collin). Besonders der Vater kriegt Panik - und erst später wissen wir warum. Mutter Beatrix (Valeria Bruni-Tedeschi) sieht das Ganze lockerer und will ihrem Charly mit allen Mitteln helfen und ihn bewegen, seine Homosexualität doch öffentlich zu machen. Ist sie doch der felsenfesten Überzeugung, ihr Sohn sei schwul und Martin sei sein Freund. Papa Marc indes hat fortan ein verschärftes Auge auf Martin. Dies um so mehr, als eines Morgens die Wasserversorgung dank nächtlichen Duschens kaputt ist und der überaus geile - und schwule - Klempner Didier (Jean-Marc Barr; der geile der beiden BRÜDER bei ) gerufen werden muss. Papa kriegt die Tür nicht zu, als sich die beiden begegnen, ist Didier doch niemand anders als Marcs verflossener Liebhaber, den er vor Jahren verlassen hat, weil er Angst hatte, sich zu seinem Schwulsein zu bekennen. Und nun hat er nicht nur Angst, dass Didier seinen (nicht schwulen) Sohnemann verführt - nein, alte Gefühle werden wach. Aber auch Mutter Beatrix wird von ihrer Vergangenheit eingeholt, als ihr jahrelanger Favorit Mathieu (Jacques Bonnaffe) auf der Szenerie erscheint. Kaum dass sie ihn vom Zug abholt, geht es hinter dem ersten Baum zur Sache. Und das noch mehrere Male. Dazu will Mathieu nunmehr nach vielen Jahren, eigentlich ein Traum jeder Frau, diesmal Nägel mit Köpfen machen und Beatrix endlich ganz für sich haben ... Nun hab ich ja fast schon zu viel verraten. Der ganze Film kommt sehr locker, spritzig und humorvoll rüber und schließt mit geistreichem Humor an die lange Tradition trotz allem niveauvoller französischer Fernsehunterhaltung an - und sei allen nur ans Herz gelegt. Das Label EUROVIDEO sorgt auch dafür, dass es nicht zu teuer wird :-) Bildformat: Dolby, PAL, Surround Sound
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Drama Originaltitel: Crustacés et coquillages Frankreich 2005 |
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Darsteller und Rollen: Valeria Bruni Tedeschi .... Béatrix
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© 2006 D. Carius, GayStation