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Wie in einer Fabel von La Fontaine treten die Schauspieler in Roland Topors "Marquis" in phantastischen Tierkostümen auf. Die Rollen, die sie spielen, entstammen allerdings einem ganz anderen Universum. In der Tradition von Buñuel, Man Ray und Max Ernst erzählen Roland Topor und Henri Xhonneux von den letzten Tagen des Marquis de Sade in der Pariser Bastille. Dort unterhält sich der radikale Philosoph mit seinem erigierten Phallus über Gott und die Welt, wenn er nicht gerade schreibt oder sich Ambert, den Gefängniswärter mit dem Rattengesicht, vom Leibe halten muß. |
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© 2000 Dieter Herchenbach