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Die Story
Peter Schamoni zeigt ein Portrait über die verführerische Kraft einer umstrittenen Herrscherfigur: Wilhelm II., der letzte deutsche Kaiser. Als meist fotografierter und gefilmter "Medienstar" zu Beginn des 20. Jahrhunderts wusste Wilhelm II. sich selbst, den Staat und das Reich als Gesamtkunstwerk perfekt zu inszenieren. Für seine spektakulären Medienauftritte brauchte er stets Sonne - eben das sprichwörtliche Kaiserwetter.
Auf der Suche nach historischen Aufnahmen wurde Schamoni in einer Vielzahl europäischer Filmarchive fündig. Dabei wird der "Hauptdarsteller" nicht nur bei offiziellen Zeremonien, Staatsakten, Denkmalsenthüllungen, Reisen und Empfängen gezeigt, sondern auch in seiner Privatsphäre, bei seinen Hobbies und Marotten. Nach 30-jähriger Regentschaft wurde Wilhelm II. am Ende des 1. Weltkriegs zur Abdankung gezwungen. Er lebte bis 1941 mit den Requisiten, Bildern und Filmen aus seiner Glanzzeit im Exil, im luxuriösen Kasteel Huis Doorn in Holland.
MAJESTÄT BRAUCHEN SONNE ist eine Dokumentation und gleichzeitig eine Hommage an die Anfänge der Kinematografie.
Allerdings werden die homosexuellen Neigungen des Kaisers nur seeeehr
verklärt dargestellt. Beispielsweise wenn die Mannschaft Ihrer Majestät
Privatjacht (allesamt gut-aussehende und musisch-begabte junge Männer)
als Frauen verkleidet auftritt und zu seinem Vergnügen ins Wasser
springt.
Technische Daten VHS
Bild & Ton 1:1,66 / Stereo
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Dokumentation, 101 Min., D / NL 1999, FSK o.A.
Originaltitel: Majestät brauchen Sonne
Kinostart: 09.11.2000
Stab
Regie Peter Schamoni
Drehbuch Peter Schamoni
Kamera Mike Bartlett, Ernst Hirsch, Konrad Kotowski
Produktion Peter Schamoni, Rob Houwer
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