Männer sind wie Schokolade

Die selbstbewusste Linda Lano (Jennifer Nitsch) liebt ihren Job als Artdirektorin bei der Werbeagentur König & König. Zu Männern hat sie ein gespaltenes Verhältnis, seit ihr Vater (Otto Sander) vor 15 Jahren ihre Mutter (Monika Hansen) sitzen ließ. Der derzeit einzige Mann in ihrem Leben ist ihr schwuler Kollege Donald (Stefan Jürgens), der für sie eine Art 'beste Freundin' ist. Als der charmante Mike Badon (Max Tidof) in der Agentur erscheint, um einen Großauftrag für klingelnde Babywindeln zu erteilen, sieht sich Linda wieder einmal in ihrem Bild vom Macho-Geschlecht bestätigt. Mike Badons Komplimente und seine Vorstellungen von der heilen Werbewelt-Familie ärgern Linda so, dass sie ihrem Chef Peter König (Peter Sattmann) fast den neuen Kunden vergrault. Als ihr Vater eines Tages plötzlich wieder auftaucht, versucht Linda, auch ihn zu vertreiben. Doch ein Herzinfarkt bringt ihn zuvor ins Krankenhaus. Linda muss zu diesem Zeitpunkt erfahren, dass die wahre Liebe offenbar im Chaos enden muss, denn ihr Freund Donald hat einen heftigen Streit mit seinem jungen Lover, und ihre Schwester Barbara (Eva Hassmann) hat Hals über Kopf einen Mafioso geheiratet.
Macho Mike lässt sich jedoch von Lindas Launen nicht verunsichern. Bald ist das Eis gebrochen, und eine zarte Romanze bahnt sich an. Lind a ist das erste Mal richtig verliebt, bis in der Agentur die attraktive Susanne Badon (Jessica Stockmann) auftaucht. Tief gekränkt gibt Linda dem treulosen Mike den Laufpass. Dass Susanne bloß dessen Schwester ist, merkt Linda erst, als es fast zu spät ist.

 

 

Komödie

BRD 1998

Regie: Uwe Wilhelm
Drehbuch: Christina Kallas, Uwe Wilhelm

 

Darsteller und Rolle:
Jennifer Nitsch
(Linda Lano)
Max Tidof (Mike Bado)
Stefan Jürgens (Donald)
Peter Sattmann (Peter)
Monika Hansen (Mutter Lano)
Otto Sander (Vater Lano)
Eva Hassmann (Barbara Lano)
Jessica Stockmann (Susanne)
Katja Riemann (Barsängerin)
Holger Hass (Billy)
Jockel Tschiersch (Günther)
Felix Presser (Johannes)
                                            

 

© 2000 Dieter Herchenbach