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Selten so einen treffenden Filmtitel gehört; selten so einen betroffenmachenden Film gesehen. Der drogensüchtige Klein-Dealer Clint (nennt sich so nach seinem Idol Clint Eastwood) ist an sich kein schlechter Mensch. Aber die Umstände... Darunter fällt auch sein "Jugendfreund", eine Nummer größer im Drogengeschäft. Und der hat Karriere-Pläne. Er will den Markt eines ganzen Stadtteils beherrschen. Dazu benötigt er eine Art "Lizenz" vom großen
Ober-Boß. In solch einer Situation paßt es ihm nun gar nicht, daß Clint, einer seiner fähigsten Mitarbeiter, plötzlich aussteigen und ein neues Leben als Kellner anfangen will. Subtil und mit roher Gewalt versucht er ihn daran zu hindern. Es sind nur noch ein paar Tage, bis zum Einstellungstermin; und in dieser Zeit muß sich Clint neue Schuhe besorgen, das ist die Bedingung seines zukünftigen
Arbeitgebers. Das sollte an sich kein Problem darstellen; sollte man meinen... Aber die Umstände... So wird z.B. unser (Anti-)Held zusammengeschlagen, ausgeraubt und nackt auf die Straße geworfen. Jetzt fehlt ihm weit mehr, als nur ein paar neue Schuhe. Auch die "Freunde" und Mit-Fixer unterstützen ihn nur halbherzig. Darunter eine Fummel-Tunte, die auf den Strich geht, um
ans Geld für den nächsten Schuß zu kommen. |
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© 2000 Dieter Herchenbach