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England, um 1918. Eine Kleinstadt im Revier. Gudrun Brangwen und ihre Schwester Ursula unterrichten als Lehrerinnen an einer englischen Mittelschule. Beide sind selbstbewußte, intelligente Frauen; Ursula versucht sich auch als Bildhauerin, von der Ehe halten beide nicht allzu viel. Dennoch heiratet Ursula den progressiven Schulinspektor Rupert Birkin, nachdem dieser sich von der reichen Exzentrikerin Hermion Roddice getrennt hat. Er ist eng befreundet mit Gerald Crich, dem Sohn eines Bergwerkbesitzers; daß ihre Beziehung auch latent homosexuelle Aspekte hat, wollen beide nicht wahrhaben. Gerald ist fasziniert von der extravaganten Gudrun und beginnt eine leidenschaftliche Affäre mit ihr. Zwischen den beiden Paaren entwickelt sich eine komplizenhafte Beziehung. Um über den Tod seines Vaters hinwegzukommen, schlägt Gerald einen Winterurlaub zu viert in den Schweizer Alpen vor. Dort lernt Gudrun einen homosexuellen Bildhauer kennen und fühlt sich mehr und mehr zu ihm hingezogen. Gerald verzehrt sich in wütender Eifersucht und sucht den Freitod; an seinem Totenbett trauert Rupert nicht nur um einen guten Freund, sondern auch um eine Liebe, die er nicht auszuleben wagte. |
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© 2000 Dieter Herchenbach