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Um den Tod eines älteren Freundes und Kollegen zu rächen, macht ein junger
Geheimdienstagent in Los Angeles gnadenlos Jagd auf einen Geldfälscher. Dabei
entfernt er sich selber immer mehr vom Boden des Gesetzes. William Friedkins
brillanter Agenten-Thriller beschwört virtuos Nachtseiten modernen Lebens.
Zwei Tage, bevor er aus Altersgründen aus dem Geheimdienst ausscheiden kann,
wird der Agent Jim Hart (Michael Greene) erschossen. Er war Geldfälschern auf
der Spur; anstatt in Pension zu gehen, endet er in einem Abfallbehälter. Als
Richard Chance (William Petersen) seinen langjährigen Kollegen und Freund tot
auffindet, schwört er sich, ihn zu rächen. Chance ahnt, dass Eric Masters
(Willem Dafoe) seinen Partner auf dem Gewissen hat. Masters, der als Künstler
nicht reüssieren konnte, produziert fast perfekte "Blüten" und geht
rücksichtslos über Leichen, wenn ihm jemand in die Quere kommt. Ebenso
rücksichtslos macht sich Chance daran, ihn zu überführen, wobei er mit seinem
neuen Partner John Vukovich (John Pankow) mehr und mehr selber illegal handelt.
Um Masters eine Falle stellen zu können, beschaffen sie sich das dafür nötige
Geld durch einen Raubüberfall; die Abrechnung mit ihrem skrupellosen
Gegenspieler endet in Blut und Flammen...
Friedkin ("The French Connection", "Der Exorzist")
inszenierte mit beklemmender Präzision eine Welt, in der die Gesetze des
Dschungels herrschen. Wohl unterscheiden sich Gangster und Geheimagenten in
ihren Zielen, aber die Mittel gleichen sich erschreckend. Leben ist reduziert
zum sinnlosen Abenteuer, das lustvoll ausgekostet wird; ein virtuos gefilmter
Höhepunkt ist eine wahnwitzige Autofahrt gegen den Verkehrsstrom. Indem
Friedkin Spielregeln des Genres perfekt durchexerziert, gelang ihm ein packender
Agentenfilm, der über die Grenzen des Genres hinausweist.
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(To live and die in L.A.)
Amerikanischer Spielfilm von 1985
Regie: William Friedkin
Drehbuch: William Friedkin, Gerald Petievich
Musik: Wang Chung
Kamera: Robby Müller
Laufzeit: 111 Min.
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