Im Namen des Gesetzes

Die ehemalige Bankangestellte Gerda Reinhard steht wegen Mordes an ihrem Vorgesetzten vor Gericht. Staatsanwalt Lotze glaubt, daß Frau Reinhard sich an ihrem Chef für eine geplatzte Beförderung rächen wollte. Die Tatsache, daß Reinhard kürzlich eine Geschlechtsumwandlung durchgemacht hat und nun ein Mann ist, kann vor Gericht kaum berücksichtigt werden, da Reinhard zu ihrer Verteidigung nichts sagt. Während Bongartz auf dem Flur auf Kehler wartet, der im Prozeß eine Aussage machen muß, nimmt Reinhards Freund Beckmann alle Anwesenden im Gerichtssaal mit einer Zeitzünderbombe als Geiseln. Er fordert, den Prozeß neu aufzurollen, mit zwölf Geschworenen und ihm als Richter. Um seiner Forderung Nachdruck zu verleihen, erschießt er kurzerhand Reinhards Verteidiger. Der gespenstische Prozeß nach amerikanischem Vorbild beginnt. Unterdessen bereitet sich das SEK darauf vor, den Gerichtsaal zu stürmen. Doch der erste Versuch mißlingt. Kehler wird dabei schwer verletzt und droht zu verbluten. Da nimmt der trotz des Angriffs andauernde Prozeß eine dramatische Wendung...

Gerda Reinhard: Kristina van Eyck 

 

© 2000 Dieter Herchenbach