Im Glanz der Sonne

Politisch angelegte Literaturverfilmung, die konsequent für die Überwindung von Gewalt und Rassismus eintritt

P.K. wächst als Engländer in Südafrika auf und bekommt dort schon früh die Auswirkungen des Rassismus zu spüren. Nach dem Tod seiner Eltern nimmt ihn der deutsche Professor von Vollensteen, ein Freund seines Großvaters, unter seine Fittiche. Zu Beginn des Zweiten Weltkrieges weigert sich dieser, sich bei der englischen Regierung als Ausländer zu melden, und wird deshalb ins Gefängnis gesteckt. P.K. besucht seinen Ziehvater dort und lernt so den schwarzen Gefangenen Geel Piet kennen, der ihm das Boxen beibringt. Außerdem bindet Geel Piet den Jungen in den Mythos vom Regenmacher ein, der alle Stämme Südafrikas vereinigen soll. Als der Krieg vorbei ist, geht P.K. wieder zur Schule und hält dort am Boxsport fest. Bei einem seiner Kämpfe trifft er Maria, in die er sich verliebt. Ihr Vater ist als Führer der Nationalistischen Partei Südafrikas von dieser Verbindung allerdings wenig begeistert. Dennoch kann P.K. Maria dazu überreden, mit ihm und seinem Freund Guideon die Afrikaner der Townships in Englisch zu unterrichten. Bei einem der heimlichen Treffen kommt es jedoch zu einer Katastrophe, die P.K. am Sinn seiner Arbeit zweifeln lässt.

Literaturverfilmung
(The Power Of One)
USA 1991

Regie: John G. Avildsen

Drehbuch: Robert Mark Kamen nach einem Roman von Bryce Courtenay

111 Minuten

Darsteller: 
P.K. (12 Jahre): Simon Fenton
P.K. (18 Jahre): Stephen Dorff
Professor von Vollenstee: Armin Müller-Stahl
Geel Piet: Morgan Freeman
Maria Marais: Fay Masterson
Professor Daniel Marais: Marius Weyers
Gideon Duma: Alois Moyo
St. John: John Gielgud
Sergeant Botha: Daniel Craig
                                                               

 

© 2001 Dieter Herchenbach