|
Teil 1:
Der Gärtner des Herrenhauses Streech Grange teilt den dort lebenden Frauen Phoebe Maybury, Diana Goode und Anne Cattrell mit,
daß er im nicht mehr benutzten Eishaus eine verweste Leiche gefunden hat. Für Chief Inspector George Walsh bedeutet es eine besondere Herausforderung, denn zehn Jahre zuvor war im selben Haus
der Ehemann Phoebes, David Maybury, spurlos verschwunden. Er war - nach Angaben Phoebes - nachts aus dem Haus gegangen und nie wieder aufgetaucht. Trotz
intensiver Untersuchungen unter der Leitung Walshs, dessen Avancen Phoebe seinerzeit abgelehnt hatte, konnte niemand verhaftet werden, denn es gab keine Leiche. Der
Körper im Eishaus ist zwar kaum zu identifizieren, doch Walsh ist davon überzeugt,
daß es die Leiche von Phoebes verschwundenem Ehemann ist. Walsh, schon vor zehn Jahren von der Schuld Phoebes überzeugt, will jetzt endlich seine Genugtuung und Phoebe als Mörderin überführen. Deshalb betreibt er die Aufklärung des Falles
sehr einseitig. Die Bewohnerinnen des Herrenhauses sind bei Walsh und auch bei den Dorfbewohnern als lesbisch verschrieen; ihnen werden die übelsten Dinge
nachgesagt. Dennoch stellen Walshs Kollegen Nachforschungen nach vermißten oder verschwundenen Personen an. Vor allem sein Sergeant, Andy McLoughlin, bringt
Licht in den Fall. Er verhört auch Anne Cattrell, die ihn indes verhöhnt. McLoughlin fühlt sich von Anne immer mehr angezogen, und auch ihre Abwehr gegen ihn scheint zu
bröckeln. Da findet McLoughlin in Annes Safe ein blutiges Messer. Obwohl inzwischen in Anne verliebt, bleibt ihm nichts anderes übrig, als sie zu verhaften.
Die Journalistin Minette Walters hat mit dem Roman "Im Eishaus" ihr Debüt als Krimiautorin gegeben. Das Buch wurde zum Bestseller und erhielt viel Lob bei den Kritikern.
Minette Walters schrieb noch weitere Kriminalromane: "Die Schandmaske", "Die Bildhauerin" und "Das Echo". Inzwischen trägt sie in England den Titel "Lady of
Crime".
|
Zweiteiliger Psychothriller der BBC, 1997, von Lizzie Mickery nach dem Roman von Minette Walters, 85 Min.
Regie: Tim Fywell
|