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Charlotte, 15, lebt in geordneten kleinbürgerlichen Verhältnissen in der französischen Provinz. Zusammen mit Babou, ihrer besten Freundin, träumt sie von der Zukunft. Da gerät ihr Leben aus dem gewohnten Rhythmus: Ihre ältere Schwester zieht mit Mann und Kind wieder zu Hause ein, und die zum ersten Mal verliebte Babou verliert offenbar das Interesse an ihrer Freundschaft. Charlotte ist zutiefst verunsichert, als sie erkennt, daß sie selbst keinerlei Interesse an Jungen hat und sich viel mehr zu Frauen hingezogen fühlt. Die Entdeckung ihrer eigenen Homosexualität wirft sie aus der Bahn: Sie will sich das Leben nehmen, wird aber gerettet. Ihrer überforderten Familie mag sie die Gründe für ihre Tat nicht anvertrauen, und auch Babou läßt sie im Unklaren darüber. Nur Serge, ihr homosexueller Gitarrelehrer, hat ihr Vertrauen. Er erklärt ihr, daß ihre Andersartigkeit nicht schändlich ist, sondern daß sie Mut aufbringen muß, um im Leben auf ihre Weise glücklich zu sein. |
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© 2000 Dieter Herchenbach