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Alles fängt mit einem Arztbesuch an. Der verweigert der androgynen Eddi die gewünschten Hormone. Dabei möchte sie doch so gerne Brüste haben. Eigentlich. Als ihr großer Bruder im Ferienhäuschen beiläufig erwähnt, dass ihre Mutter Östrogene schluckt, fasst Eddi einen Entschluss. Nach einem Sprung in den See gerät sie an den Angelhaken eines blonden, jungen Mannes, dessen Namen wir erst später erfahren werden. Er befreit das Mädchen behutsam aus seiner misslichen Situation. Dabei empfindet Eddi seine Berührung als sehr angenehm. Doch sie rennt davon. Im Haus schnappt sie sich Muttis Schminkköfferchen, um den Plan in die Tat umzusetzen. Sie hat kein Interesse an Kajal oder Rouge, nein sie hat es auf die Pillen abgesehen, und schnell ist eine davon eingeworfen. Zurück zum Angler, denn die Wunde, die der Haken verursacht hat, will versorgt werden. Der Mann erzählt Eddi u.a. von seinem Psychiater und macht ein bei ihm gelerntes Spielchen mit ihr. Ich sage Dir ein Wort, und Du sagst mir sofort ein Anderes, was Dir dazu einfällt. Mit "Sommer" fängt es an und endet bei "Sex". Ups. Beim Wort. Denn außer ein paar vorsichtigen Küssen läuft nichts. In der geliehene Uniform geht Eddi nach Hause. Ihr Bruder Kai hat Geburtstag und er hat den Angler Lukas eingeladen. Zur Überraschung von Edvarda, die nun einander endlich vorgestellt werden. Sie probiert heimlich Mutters Spitzenunterwäsche an, weil sie dem Mann gefallen möchte und schluckt gleich mehrere Pillen. Denn sie ist Feuer und Flamme für ihn. Offensichtlich findet ihre Mutter den Fremden auch attraktiv, denn sie tanzt zärtlich mit ihm. Er jedoch tauscht mit Kai vielsagende Blicke aus. Eddi ist entsetzt. Durch einen Trick schafft sie es, die Mutter loszueisen, doch gerade als sie mit dem Objekt aller Begiereden tanzen will, funkt ihr Bruder dazwischen. Mitternachtsschwimmen. Doch auch hier versaut die Mutter Eddi die Tour. Die beiden Jungs verschwinden... Am Morgen dann sucht Eddi in Lukas' Bootshaus und findet die beiden Männer Arm in Arm eng umschlungen. Geschockt rennt sie nach hause. Nicht ohne dabei dem folgenden Lukas einen Kinnhaken zu verpassen... Unter vier Augen rät sie ihrem Bruder, er solle doch auch 'mal die Tabletten der Mutter - und besser noch - deren Höschen probieren. Sie braucht eine Weile, bis sie das Schwulsein ihres Bruders akzeptieren kann. Schließlich geht sie zu Lukas, um die Uniform zurückzubringen; im strömenden Regen. Sie findet ihn in der Hängematte und bekommt etwas ganz Besonderes... Norwegisch mit (bei der DVD abschaltbaren) deutschen Untertiteln. Der Film ist auf der DVD Erstes Mal enthalten. |
Norwegen Regie: Sara Johnsen
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