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Nena (Violeta Rodríguez) will Schauspielerin werden. Aber in Kuba stehen die Chancen dafür denkbar schlecht. Zusammen mit ihren beiden Schwestern Rosa (Isabel Santos) und Ludmila
(Broselianda Hernández) wandert Nena illegal nach Spanien aus. Die drei finden Unterschlupf bei ihrer Tante Maria (Daisy
Granados), einer Kürschnerin, die eine kleine Boutique für Pelzwaren führt. Maria ist hilfsbereit, fordert aber auch Gegenleistungen: Als sie eine ihrer Nichten an den
homosexuellen Sohn einer Geschäftspartnerin verkuppeln will, kommt es zu Spannungen. So haben sich die drei Schwestern die "freie Welt" nicht vorgestellt. Auch Nena macht bittere Erfahrungen. Sie übernimmt eine Rolle in einem Stück des kubanischen Regisseurs Migue
(Alejandro Jimenez), der zu Hause in Havanna noch leidenschaftlich gegen die Zensur angekämpft hat und nun aus freien Stücken die Nöte der kubanischen Flüchtlinge als seichtes, folkloristisches Spektakel verkitscht. In dieser Kälte und Orientierungslosigkeit findet Nena Geborgenheit bei ihrem Landsmann Igor (Jorge
Perugorría). Doch ihre Liebe steht unter keinem guten Stern. Igors Einzimmer-Wohnung ist belegt von dessen Bruder Barbaro (Luis Alberto García), der mit Frau und Kind gerade illegal aus Kuba eingewandert ist. Um eine Bleibe zu finden, muss Igor sich älteren Damen als feuriger kubanischer Liebhaber andienen. Als Nena herausfindet, dass Igor ausgerechnet der Liebhaber ihrer besten Freundin Azucena
(Kiti Manver) ist, kommt es zu einigen Turbulenzen... |
Cosas que deje en La Habana |
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Personen: |
© 2001 Dieter Herchenbach