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Der vom Krebs gezeichnete Schriftsteller Hans Eppendorfer läßt vor Filmemacher
Peter Kern sein Leben Revue passieren.
Hans Eppendorfer überredet den Freund und Filmemacher Peter Kern zu einer letzten langen Reise an die Schauplätze seines Lebens, nach Ägypten, auf orientalische Basare und in den Sumpf des Hamburger Rotlichtbezirks. Eine Mischung aus Realität und Inszenierung, Satire und Kommentar, Poesie und Momentaufnahmen, Verzweiflung und Gelächter.
Ein ungewöhnlicher Lebenslauf: Hans, ein ungeliebtes Kind, erschlägt mit 17 seine Pflegemutter und verbringt zehn Jahre in der Jugendstrafanstalt. Hier beginnt er zu schreiben, schmuggelt erste Gedichte nach draußen, die in der "Zeit" gedruckt werden. Er überwindet die gesellschaftlichen Hürden und etabliert sich im feinen Hamburger Stadtteil Eppendorf, veröffentlicht seine Literatur, schließt Freundschaft mit schreibenden Kollegen und heiratet die Design-Professorin Margret Hildebrand.
In den 70er Jahren wird das Pseudonym Eppendorfer geboren, "Der Ledermann spricht mit
Hubert Fichte" ist das Skandalstück mehrerer Spielzeiten und Bühnen.
Hans Eppendorfer wird Chefredakteur des inzwischen legendären schwulen Kulturmagazins "him" und Vorsitzender des Literaturzentrums der Hansestadt. Er bereist wachen Auges alle Kontinente, ist mit Gott und der Welt befreundet und plaudert mit seiner Freundin Karin auf der
Damentoilette des St.-Pauli-Theaters.
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Doku-Drama
von und mit Peter Kern
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