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Man nehme den Erfolg von "Findet Nemo" und versuche das Ganze
etwas derber zu toppen. Worum geht's... Oscar, ein kleiner Fisch, ein Nobody will ganz groß rauskommen. Dann kann er seiner Kollegin Angie in der Wal-Waschanlage imponieren. Doch leider ist das Glück nicht auf seiner Seite. Seine Schulden beim Arbeitgeber Sykes sind erdrückend und schließlich bringen ihn die an den Rand des Riffs, wo er beinahe von einem Hai gefressen wird. Beinahe... Denn er gerät erst einmal an Lenny, einen der beiden Söhne des Paten Don Lino. Lenny ist etwas Besonderes. Er ist Vegetarier. Er ist anders als die Anderen. Er ist freundlich, versteht sich prächtig mit Frauen, ist modebewusst und einfühlsam. Kurzum ein schwuler Stereotyp. Und genau deswegen ist der Film bei GayWatch gelistet. Lenny gehört nach unserer Meinung unzweifelhaft zur Familie. Lenny lässt Oscar schwimmen, wird dabei aber von seinem Bruder Frankie beobachtet, der sauer auf seinen verweichlichten Bruder ist. Durch einen dummen Zufall (mit Betonung auf "fall") segnet Frankie kurz darauf das Zeitliche. Der Nobody-Fisch Oscar steht als Hai-Killer da und wird im Riff frenetisch gefeiert. Prompt reißen sich alle Fische um ihn; doch das Glück kann nicht ewig währen. So weit, so gut. Wer den Film im Original schauen kann, sollte das unbedingt tun, denn die deutsche Synchronisation ist nur teilweise gelungen. Man merkt genau, welche Sprecher die Profis im Gewerbe sind, und welche nur "dahergelaufene B- und C-Sternchen". Der besondere Gag im Original ist, dass die Gesichter der Fische eindeutig auf ihre Sprecher angestimmt sind. Man erkennt unzweifelhaft Will Smith, Robert Di Niro (schwarzer Schönheitsfleck auf der Backe) und Renée Zellweger. Aber die deutschen Stimmen... Daniel Fehlow - GZSZ-Trash. Genauso wie Yvonne Catterfeld. Besser wäre gewesen, man hätte die "echten" Synchronstimmen der Original-Stars genommen (wie eben für Robert DeNiro); wenn man schon keine wirklich großen Schauspieler gewinnen konnte. Hier wurde die Chance vertan, einen halbwegs guten Film abzuliefern. So ist lediglich die Optik des Films und die Dreamworks-bekannte Liebe zu Details ein Hit. |
Animationsfilm
USA 2004
Regie: Bibo Bergeron, Vicky Jenson |
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Sprecher (D) und (US) und Rollen: Daniel Fehlow / Will Smith .... Oscar |