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Girl meets girl. In einem Pariser Nachtclub begegnet eine junge Malerin - aus deren Perspektive der Film als Ich-Erzählung gestaltet ist - einer rothaarigen Sängerin - Femme fatale, begehrenswert und geheimnisvoll, wunderschön und gefährlich. Die geneigte Zuschauerin erfährt ihren Namen nicht. Denn anfangs ist das Treffen als One-Night-Stand gedacht. Und da sind Namen offensichtlich auch in Lesbenkreisen Nebensache <tief-duck>. Eine amour fou um Sex, Liebe und Erotik beginnt, die keinen Raum für abweichende Gefühle zulässt. Heißblütig fallen die Frauen übereinander her. Der Gier gehorchend und dem eigenen Triebe... Die
Malerin bleibt weiterhin mit ihrer langjährigen, schwarzen Freundin zusammen, die Sängerin
trifft sich auch noch mit Männern. Das Chaos der Leidenschaft ist vorprogrammiert.
Die Rollenverteilung wird langsam klar. Wer ist die Femme und wer die
Butch? Die Haarlänge lässt Rückschlüsse zu. Doch allzu innig soll die
merkwürdige Beziehung zwischen den beiden Frauen nicht werden. Die
Sängerin drängt auf Abstand. Als dann ein zwielichtiger Fremder auftaucht, der die Sängerin
zu bedrohen scheint und mit ihr verschwindet, gerät alles aus dem Ruder.
Die Malerin wird nach heftiger Gegenwehr zusammengeschlagen, als sie versucht Licht ins Dunkel der
Geschichte zu bringen, die Sängerin taucht in den Armen des Fremden
wieder auf. Die Handlung hat ein wenig etwas von einer Brandung: 'mal plätschert sie gemächlich vor sich hin, 'mal braust sie auf und verspritzt Gischt. Und ab und zu spült sie Treibgut an Land Die DVD enthält neben der englischen Originalfassung auch zuschaltbare deutsche Untertitel. Bestellen bei JPC als VHS oder DVD in der Originalfassung. Bestellen bei Amazon als VHS.
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Drama Regie: Sande Zeig |
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Darsteller und Rollen: |
© 2002 Dieter Herchenbach