Gasoline

Tipp für Lesben

 

Eine kleine Tankstelle weit draußen vor der Stadt. Sie wird betrieben von einer jungen Lesbe und ihrer Freundin; das Klischee lässt grüßen. In der Tat ist die Besitzerin tough und hat die Hosen an, während sich das geliebte Blondchen hinter einer Brille versteckt und als Bedienung im Café arbeitet. Bis ihre Mutter plötzlich aufkreuzt.

Die Dame aus gutem Hause ist gar nicht begeistert vom Lebenswandel ihres Töchterleins. Und das gibt sie ihr unmissverständlich zu verstehen. Es kommt zum Streit, zum Eklat und zur körperlichen Auseinandersetzung. Am Ende liegt die Mutter tot am Boden. 

Die Mädels machen sich nach kurzem Schock an die Beseitigung der Leiche. Dummerweise kommen ihnen dabei drei Jugendliche in die Quere, die sie auf ihrer Flucht mehrfach treffen.

Auch scheint die Leiche der Mutter sprechen zu können, denn im Kopf der Tochter treibt sie weiterhin ihr Unwesen. Und alles läuft unaufhaltsam auf den Showdown zu...

Der eigentlich hochdramatische Film entbehrt an machen Stellen nicht einer gewissen Komik. So z.B. wenn die Butch-Lesbe versucht, der Leiche einen Pumps anzuziehen; aber offensichtlich keine Ahnung davon hat.

Kein leichtverdauliches Werk irgendwo zwischen Road-Movie und Buddy-Film (oder wie nennt man das bei Lesben?). Und die Boxen haben beim 5.1 Dolby Surround-Ton ordentlich zu tun.

Erschienen auf DVD.
Bestellen bei Amazon: Gasoline (Italienische Originalfassung mit zuschaltbaren deutschen Untertiteln)

Drama

Italien 2002

Regie: Monica Stambrini 

 

Darsteller und Rollen:

Maya Sansa .... Stella 
Regina Orioli .... Lenni (Eleonora)
Mariella Valentini .... Eleonoras Mutter
Luigi Maria Burruano .... Pater Gabriele 
Chiara Conti .... Pippi 
Marco Quaglia .... Sandro 
Pietro Ragusa .... Filippo 
Osvaldo Livio Alzari .... Kassierer 

 

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