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Ein Katastrophenfilm der etwas anderen Art. Nicht "Sturm, Flut und Erdbeben", sondern das Leben selbst scheint nur aus Katastrophen zu bestehen. Das Baby mit dem Namen Garp (es war der letzte Laut seines Erzeugers; einem sterbenden Bomberpiloten, dessen sich seine Mutter im Lazarett bedient hat) wächst heran. In seinem Leben begegnet er auch einem ehemaligen Spitzensportler, der sich zur Frau umwandeln ließ. Das Leben und Lieben von T.S. Garp wird von Katastrophen, Unglück und Tod durchzogen. 1944 kommt T.S. Garp unter seltsamen Umständen auf die Welt: Seine Mutter Jenny Fields "bediente" sich als Krankenschwester im Lazarett eines im Sterben liegenden Bomberpiloten. Aus dem sensiblen Kind wird ein lustvoll lebender und liebender Mann - das Gegenteil seiner resoluten Mutter, die Männer und Sex erklärtermaßen ablehnt. Garp betätigt sich zunächst als Ringer. Um das Herz Helens zu gewinnen, wird er Schriftsteller. Ausgerechnet seine Mutter macht ihm Konkurrenz: Ihre Autobiographie, das männerfeindliche Pamphlet "Sexuell verdächtig", schnellt auf Platz eins der Bestsellerlisten. Die Krankenschwester verwandelt ihr Haus in eine Zufluchtstätte für misshandelte Frauen, insbesondere für die Ellen-James-Gemeinschaft. Die Mitglieder der radikalen Frauengruppe haben sich aus Solidarität mit einem Vergewaltigungsopfer ihre Zungen herausgeschnitten. Garp heiratet Helen, zeugt zwei Söhne und ist ein glücklicher Familienvater, obwohl Katastrophen, Unglück und Tod sein Leben durchziehen. Helen betrügt ihn, er betrügt Helen. Als Garp einen Autounfall verursacht, stirbt einer seiner kleinen Söhne, der andere verliert ein Auge. Bei Jenny untergekommen, versuchen Garp und Helen einander zu verzeihen. Schließlich kommt ein Mädchen auf die Welt. Kurz darauf wird Jenny während einer Kundgebung von einem fanatischen Attentäter erschossen. |
Komödie Regie: George Roy Hill Buch: Steve Tesich (ca. 130 Minuten)
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Garp Robin Williams
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© 2000 Dieter Herchenbach