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geht auf die Kurzgeschichte "The Whiz Kids" der amerikanischen Autorin A.M. Homes zurück und ist eine Diplomarbeit an der Kölner Kunsthochschule für Medien (KHM). Ein blonder Junge rennt im Regen mit einer Taschenlampe in der Hand über Land. Schnitt. Zwei Jungs balgen sich im Matsch. Schnitt, Rückblende. Im Schul-Labor. Der coole Marco nennt den blonden Johannes einen Schwanzlutscher. Der reagiert nicht darauf. Marco nimmt Johannes in den Schwitzkasten. Erst eine Lehrkraft trennt die beiden. Schnitt. Wieder die Rauferei. Schnitt. Auf dem Sportplatz rauchen die Freunde Zigaretten und Johannes quatscht mit andern Bekannten. Schnitt. Die Jungs sind Freunde, OK, so weit haben wir's kapiert. Und in ihren ständigen Raufereien entladen sich angestaute Sehnsüchte nach Berührung und Zärtlichkeit. Marco wirft den Videorekorder an und legt einen Hetero-Porno ein. Johannes ist wenig begeistert. Marco will ihn provozieren. Er fragt, ob es Johannes stört, dass eine Frau mitspielt. Johannes antwortet nicht, sondern geht. Tags darauf in der Schule schmachtet Johannes Marco an. Der reagiert gelassen. Später suchen sie Unterschlupf vor dem Regen in einem verlassenen Gehöft und vertreiben sich die Zeit mit Spielchen. Sie verbringen gerne ihre Zeit miteinander. Auch in der Badewanne, wo es zu ersten eindeutigen Zärtlichkeiten kommt. Marco liebt die Gefahr und wichst, während Johannes Mutter nebenan staubsaugt. Marco liebt die Macht, die er über Johannes hat, wenn er sich dann vor ihm aufbaut und befiehlt: Ablecken! Marco überschreitet Grenzen. In der sturmfreien Bude kommt es zu Zärtlichkeiten, die mit der Verwendung von Gleitcreme enden <räusper>. Später schlägt er Johannes vor, dabei zuzusehen, wie er mit einem Mädchen schläft. Doch als die sich weigert, kommt es zum Eklat. Krügers Film verstört. Die Schnitttechnik macht es nicht leicht, dem Inhalt zu folgen, aber sie veranschaulicht auch die Zerrissenheit der Gefühle der Jugendlichen. „Silberner Löwe“ für den Besten Kurzfilm auf den Internationalen Filmfestspielen in Venedig 2001 Deutsche Fassung Der Film ist auf der DVD Erstes Mal enthalten. |
Deutschland 2001, 21 min
Darsteller: Marlon Kittel, Martin Kiefer
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