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Österreichischer Spielfilm von 1953
Regie: Walter Kolm-Veltée
Darsteller:
Franz Schubert: Heinrich Schweiger
Theres: Aglaja Schmid
Franz Schubert, der Sohn eines Dorfschullehrers in Lichtenthal bei Wien, findet trotz seiner genialen Begabung keine Anerkennung als Musiker. Nur die kleinen Leute lieben ihn und seine Lieder, die überall gesungen werden. In der hübschen Theres, Tochter eines wohlhabenden Bürgers, findet Schubert die große Liebe seines Lebens. Das Mädchen erwidert seine Gefühle, doch der Habenichts wird von der Familie abgelehnt.
Schubert arbeitet wie besessen. Eine Tournee mit seinen Liedern wird zum Fiasko, die Hoffnung, Vizekapellmeister zu werden, zerschlägt sich. Von einer heimtückischen Krankheit geplagt, erlebt er erst kurz vor seinem Tod einen ersten Konzerterfolg. Schubert stirbt am 19. November 1828, ein Jahr nach dem Tod seines Idols Beethoven.
Der geniale Komponist Franz Schubert (1797 - 1828), der nur 31 Jahre alt wurde, dennoch ein Riesenwerk hinterließ, fand zu seinen Lebzeiten kaum Beachtung, heute gehört er zu den Unsterblichen der Musikwelt. Der österreichische Dichter Franz Grillparzer formulierte später die Grabinschrift: "Der Tod begrub hier einen reichen Besitz, aber noch schönere Hoffnungen". Die 1953 von Walter Kolm-Veltée inszenierte Leinwandbiografie "Franz Schubert - ein unvollendetes Leben" zeichnet "ein Charakterbild, das sich von anderen Schubert-Romanzen distanziert, indem es einen schwermütigen, gehemmten, unverstandenen Menschen zeichnet" (Lexikon des Internationalen Films), exzellent und bewegend dargestellt von Heinrich Schweiger.
Herausragend ist auch die Qualität und das Arrangement der Filmmusik mit Ausschnitten aus Schubert-Werken und Kompositionen von Beethoven und Anton
Diabelli.
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