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Vier Episoden über schwule Liebe Frühstück? Ein gemeinsamer Ausflug ins Freibad steht auf dem Programm. Das gemischte Trio vergnügt sich auf individuelle Weise. Giselle bräunt sich, Boris vermeidet dies und kann auch mit der Anmache eines Mannes im Duschraum nicht umgehen. Ganz anders Till. Der schnappt sich den Hengst... Derweil unterhalten sich Giselle und Boris über das Früchtchen: "Till ist wie ein Hund, er ist neugierig und macht, was ihm gefällt. Oft läuft er weg, aber er kommt immer wieder zurück". Keine tröstlichen Aussichten, die Giselle dem still leidenden Boris da vorhält. Am Abend sind die Jungs unter sich und haben die Dächer und Lichter der Stadt ebenfalls unter sich. Ein kleinwenig Romantik keimt auf, doch Till kratzt die Kurve und schleppt Boris in eine Schwulendisko. Sie tanzen oben ohne und werden heiß aufeinander. Die Abkühlung soll im Freien stattfinden. Doch ein Zuschauer irritiert Boris; Till ist davon eher angetan und so verzieht sich der schüchterne Junge. Am Morgen danach ist wieder Frühstück bei Giselle angesagt. Sie redet dem Freund ins Gewissen und der zieht schließlich los, um nach Boris zu sehen. Der wiederum ist nur mäßig begeistert, als sein Lover vor der Türe steht und die beiden streiten sich wegen der Vorkommnisse der vergangenen Nacht. Im Durcheinander lässt Till sein Handy liegen und zieht von dannen. Einige Minuten später klingelt dieses. Boris geht dran und Till ist in der Leitung. Er springt über seinen Schatten und macht Boris eine Art Liebeserklärung. Auf seine Art. Boris ist gerührt und macht sich mit dem Handy am Ohr auf die Suche nach seinem Freund. Als sie sich finden, kommt es zu einer herzerweichenden Szene. Sie endet mit der Frage... "Frühstück?" Deutsche Fassung
Freunde Ein blonder Junge rennt im Regen mit einer Taschenlampe in der Hand über Land. Schnitt. Zwei Jungs balgen sich im Matsch. Schnitt, Rückblende. Im Schul-Labor. Der coole Marco nennt den blonden Johannes einen Schwanzlutscher. Der reagiert nicht darauf. Marco nimmt Johannes in den Schwitzkasten. Erst eine Lehrkraft trennt die beiden. Schnitt. Wieder die Rauferei. Schnitt. Auf dem Sportplatz rauchen die Freunde Zigaretten und Johannes quatscht mit andern Bekannten. Schnitt. Die Jungs sind Freunde, OK, so weit haben wir's kapiert. Und in ihren ständigen Raufereien entladen sich angestaute Sehnsüchte nach Berührung und Zärtlichkeit. Marco wirft den Videorekorder an und legt einen Hetero-Porno ein. Johannes ist wenig begeistert. Marco will ihn provozieren. Er fragt, ob es Johannes stört, dass eine Frau mitspielt. Johannes antwortet nicht, sondern geht. Tags darauf in der Schule schmachtet Johannes Marco an. Der reagiert gelassen. Später suchen sie Unterschlupf vor dem Regen in einem verlassenen Gehöft und vertreiben sich die Zeit mit Spielchen. Sie verbringen gerne ihre Zeit miteinander. Auch in der Badewanne, wo es zu ersten eindeutigen Zärtlichkeiten kommt. Marco liebt die Gefahr und wichst, während Johannes Mutter nebenan staubsaugt. Marco liebt die Macht, die er über Johannes hat, wenn er sich dann vor ihm aufbaut und befiehlt: Ablecken! Marco überschreitet Grenzen. In der sturmfreien Bude kommt es zu Zärtlichkeiten, die mit der Verwendung von Gleitcreme enden <räusper>. Später schlägt er Johannes vor, dabei zuzusehen, wie er mit einem Mädchen schläft. Doch als die sich weigert, kommt es zum Eklat. Krügers Film verstört. Die Schnitttechnik macht es nicht leicht, dem Inhalt zu folgen, aber sie veranschaulicht auch die Zerrissenheit der Gefühle der Jugendlichen. „Silberner Löwe“ für den Besten Kurzfilm auf den Internationalen Filmfestspielen in Venedig 2001 Deutsche Fassung
Das Sommerkleid Der Kurzfilm wurde 1997 in Locarno mit dem Nachwuchspreis "Leoparden von morgen" ausgezeichnet. Französisch mit (bei der DVD abschaltbaren) deutschen Untertiteln.
Hormone
und andere Dämonen Zurück zum Angler, denn die Wunde, die der Haken verursacht hat, will versorgt werden. Der Mann erzählt Eddi u.a. von seinem Psychiater und macht ein bei ihm gelerntes Spielchen mit ihr. Ich sage Dir ein Wort, und Du sagst mir sofort ein Anderes, was Dir dazu einfällt. Mit "Sommer" fängt es an und endet bei "Sex". Ups. Beim Wort. Denn außer ein paar vorsichtigen Küssen läuft nichts. In der geliehene Uniform geht Eddi nach Hause. Ihr Bruder Kai hat Geburtstag und er hat den Angler Lukas eingeladen. Zur Überraschung von Edvarda, die nun einander endlich vorgestellt werden. Sie probiert heimlich Mutters Spitzenunterwäsche an, weil sie dem Mann gefallen möchte und schluckt gleich mehrere Pillen. Denn sie ist Feuer und Flamme für ihn. Offensichtlich findet ihre Mutter den Fremden auch attraktiv, denn sie tanzt zärtlich mit ihm. Er jedoch tauscht mit Kai vielsagende Blicke aus. Eddi ist entsetzt. Durch einen Trick schafft sie es, die Mutter loszueisen, doch gerade als sie mit dem Objekt aller Begiereden tanzen will, funkt ihr Bruder dazwischen. Mitternachtsschwimmen. Doch auch hier versaut die Mutter Eddi die Tour. Die beiden Jungs verschwinden... Am Morgen dann sucht Eddi in Lukas' Bootshaus und findet die beiden Männer Arm in Arm eng umschlungen. Geschockt rennt sie nach hause. Nicht ohne dabei dem folgenden Lukas einen Kinnhaken zu verpassen... Unter vier Augen rät sie ihrem Bruder, er solle doch auch 'mal die Tabletten der Mutter - und besser noch - deren Höschen probieren. Sie braucht eine Weile, bis sie das Schwulsein ihres Bruders akzeptieren kann. Schließlich geht sie zu Lukas, um die Uniform zurückzubringen; im strömenden Regen. Sie findet ihn in der Hängematte und bekommt etwas ganz Besonderes... Norwegisch mit (bei der DVD abschaltbaren) deutschen Untertiteln. Die vier Kurzfilme zum Thema "Schwule Liebe - Das erste Mal" sind hervorragend ausgewählt und von überdurchschnittlicher Qualität.
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Deutschland, 2002 Kurzfilm, 14 min. Buch und Regie: Alexander Pfeuffer, Kamera: Martin Hoffmann, Ton: Susy Wehrli, Schnitt: Broderick Fox, Martin Hoffmann, Musik: Karim Sebastian Elias, Szenenbild: Peter Ulrich und Susanne Dietze, Produzenten: Thomas Grube, Uwe Dierks
Rollen und Darsteller: Till (Tobias Schenke), Boris (Nico Link) und Giselle (Anna Thalbach)
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Deutschland 2001, 21 min
Darsteller: Marlon Kittel, Martin Kiefer |
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(Une robe d’été)
Mit Frédéric Mangenot, Lucia Sanchez, Sébastien Charles Musik: (Sonny Bono »Bang Bang«) |
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Norwegen Regie: Sara Johnsen
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