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Was für ein Film
Diverse Publikumspreise bei einschlägigen Festivals hat er schon
eingeheimst; zu Recht.
Dramaturgie eines Coming Outs
Eric ist 17 und lebt im Mittleren Westen der USA. Eric ist gutaussehend und
Mamas Liebster. Eric hat eine Busenfreundin. Und mit dieser tritt er einen
Ferienjob in einem Schnellrestaurant des örtlichen Vergnügungsparks an.
Angeführt von einer etwas pummeligen, aber umso umtriebigeren
Restaurantmanagerin - die im späteren Verlauf noch eine "gewichtige"
Rolle spielen wird - kommt Erics Leben erstmals in andere Bahnen. Als dann der
blonde Kollege und Hüne Rod mit Eric zu flirten beginnt, ist dieser zuerst
irritiert, doch dann mehr und mehr interessiert.
Aller Anfang ist schwer
Seine Gefühle kann Eric anfangs nicht so recht einordnen. Tja, typische
CO-Situation, oder? Das innere Coming Out ist ja mit eins der schwersten. Sein
"Anderssein" drückt Eric erst einmal durch seine Kleidungswahl und seine
Haarfarbe und später mit etwas Augenmakeup aus. Aber "schwul"... Nein
, das ist er doch nicht... Irgendwie kann er ja nicht schwul sein, denn
schließlich gibt es ja sein Freundin. Trotzdem fühlt er sich massiv zu Rod
hingezogen; und als er seine erste Nacht mit dem üppig ausgestatteten Jungen
verbringt, ist der Groschen gefallen.
Die erste Liebe ist die erste Enttäuschung
Als Frischling in der Schwulenszene hat Eric auch noch einige - schmerzhafte -
Erfahrungen zu sammeln. Seine Liebe (oder ist es doch nur Schwärmerei?) wird
nicht erwidert. Auch der nächste Versuch scheitert; Sex ja, Gefühl nein.
Einzig seine ehemalige Chefin aus dem Restaurant steht dem Jungen in der
schwierigen Zeit bei. Das liest sich jetzt ziemlich dramatisch, ist aber mit
einer erfrischenden Leichtfüßigkeit in Szene gesetzt. Es gibt viel zu
schmunzeln, wenn Eric in die uns doch allen irgendwie bekannten Situationen
stolpert.
Happy End mit Hindernissen
Nicht zu viel sei verraten, aber der Traumprinz kommt doch noch daher. Und Eric
findet auf Umwegen das langersehnte Glück.
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