Deutschland im Herbst 

Inhalt
Der Film enthält Beiträge von neun Regisseuren, die als ausgeprägte Individualisten bekannt sind. Er ist der Versuch, die Situation und Stimmung nach 
der Entführung und der Ermordung von Hans-Martin Schleyer und dem Tod der drei inhaftierten RAF-Häftlinge, Gudrun Ensslin, Ulrike Meinhof und Andreas 
Baader zu beschreiben. Ein Film über die politische Situation im Herbst 1977, mit Bildern die niemals im Fernsehen liefen und von denen die Zeitungen 
nicht Bericht erstatteten. So entstand eine Kollage von Beiträgen disparater Qualität und Methodik – eine Einheit der Gegensätze, die auch den radikalen 
Herbst 1977 kennzeichnete.

Deutscher Filmpreis 1978; Filmfestival Berlin 1978: Nominiert für den Goldenen Bären


Technische Daten VHS
Ton & Bild Farbe und s/w, mono

Episodenfilm, 123 Min., Deutschland 1978, FSK 12
R: Alf Brustellin, Bernhard Sinkel, Rainer Werner Fassbinder u.a. D: Heinz Bennent, Wolf Biermann, Hildegard Friese
Originaltitel: Deutschland im Herbst

Crew
Regie u. Drehbuch Heinrich Böll, Alf Brustellin, Hans Peter Cloos, Rainer Werner Fassbinder, Alexander Kluge, Maximiliane Mainka, Beate 
Mainka-Jellinghaus, Edgar Reitz, Katja Rupé, Volker Schlöndorff, Peter Schubert, Bernhard Sinkel, Peter Steinbach 
Kamera Michael Ballhaus, Jürgen Jürges, Bodo Kessler, Dietrich Lohmann, Colin Mounier, Jörg Schmidt-Reitwein
Produzenten Theo Hinze, Volker Schlöndorff, Alexander Kluge

Mitwirkende
Heinz Bennent
Wolf Biermann
Hildegard Friese
Horst Mahler
Franziska Walser

 

© 2001 Dieter Herchenbach