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Gerichtsmediziner Viktor Burakov versucht trotz massiver Behinderung durch die Behörden der Sowjetunion, einen Serienkiller, der auch Jungen getötet hat, zu fassen. Schwere Gewitterregen spülen 1982 in Rostov am Don einen verstümmelten Körper frei. Bei der Suche nach Spuren werden sieben weitere Leichen entdeckt, alle Opfer wurden brutal ermordet und entstellt. Aus Mangel an Personal wird kurzerhand Gerichtsmediziner Viktor Burakov zum Leiter der Mordkommission ernannt. Er stellt erstmals die Theorie eines psychisch kranken Massenmörders auf. Das Regime will so etwas nicht hören: Massenmörder sind eine Erfindung des dekadenten Westens und in der Sowjetunion undenkbar. Das zuständige Bezirksgremium schweigt den Fall tot, und Burakov erhält keine Unterstützung auf der Suche nach dem Täter. Lediglich Oberst Fetisov glaubt an seine Theorie. Nach 48 Stunden im Dienst weiß Burakov, wo der Mörder seine Opfer findet: an den Eisenbahnstationen der Umgebung. Aber erst zwei Jahre und viele Leichenfunde später wird ein Verdächtiger festgenommen: der ehemalige Lehrer Andrej Chikatilo. Mangels geeigneter Untersuchungsmethoden und nach negativen Bluttests muss Burakov ihn wieder freilassen. Psychiater Bukhanovsky erstellt heimlich - Psychiater wurden noch nie bei einem Mordfall in der Sowjetunion hinzugezogen - ein Täterprofil. Nach dem Zusammenbruch des kommunistischen Regimes, acht Jahre nach dem ersten Leichenfund, kann Oberst Fetisov Burakov Mittel zur Verfügung stellen, den Massenmörder zu fassen. Nach einer großangelegten Überwachungsaktion aller Bahnhöfe der Region wird Chikatilo erneut verhaftet - er tötete 52 Menschen. Tagelang verhört der Moskauer Staatsanwalt Chikatilo vergeblich, bis er endlich gesteht. *Der Fall Chikatilo erregt weltweites Aufsehen. Zwischen 1978 und seiner Verhaftung 1990 tötet er 52 Menschen, darunter 35 Kinder. Andrej Chikatilo, der als größter Massenmörder in die Kriminalgeschichte eingeht, wird 1994 hingerichtet. Die Fernsehproduktion "Citzen X" entsteht nach einem Roman von Robert Cullen. Während einer Recherchereise nach Rostov, wo er Burakov und Chikatilo trifft, entscheidet Regisseur Chris Gerolmo, die Geschichte des Kommissars zu erzählen, nicht die des Mörders. Mit sparsamer, nie auf Effekte zielender Inszenierung und dank hervorragender Schauspielerleistungen gelingt ihm ein spannendes und bedrückendes Porträt Burakovs. Gerolmo wird dafür mit dem Edgar Allen Poe-Preis ausgezeichnet. Donald Sutherland erhält den Emmy und den Golden Globe, die Produktion wird für sechs weitere Emmys und einen weiteren Golden Globe nominiert.*
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Thriller |
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Darsteller: |
© 2001 Dieter Herchenbach